Neun Spiele auswärts, zwei daheim

Alle Basketball-Begegnungen der Teams des TSV Wasserburg auf einen Blick

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Lara Pereira Arlovic (unser Foto) und die U14 weiblich empfangen Rosenheim – eins der wenigen Heimspiele an diesem Wochenende für Wasserburgs Basketballer: Von elf Begegnungen der Teams des TSV finden neun in fremden Hallen statt, darunter aber nahe Ziele wie Rosenheim, Bad Aibling und Grafing. Die Bayernliga-Herren sind am morgigen Samstag um 19 Uhr zu Gast in Memmingen und die Damen I reisen nach Marburg …

Zuhause finden zwei Spiele in der Halle des Luitpold-Gymnasiums statt. Am Samstag um 12:15 Uhr kommt es zum Bayernliga-Derby der Kooperationspartner, wenn die U14 weiblich den SB DJK Rosenheim empfängt. Die U10 hat dann am Sonntag um 14:30 Uhr beim ersten Heimspiel der Saison Bad Aibling zu Gast.

Auf Reisen gehen die U12 männlich nach Rosenheim, die U16 weiblich nach Bad Aibling, die U12 weiblich zum MTV München, die U14 männlich nach Grafing und die U18 weiblich zu Jahn München.

Auch alle Seniorenteams sind auswärts im Einsatz: Die Damen I in Marburg, die Damen II in Keltern, die Herren II in Burghausen und die Herren I in Memmingen.

Die Bayernliga-Herren sind am Samstag um 19 Uhr zu Gast in Memmingen. Die Allgäuer verfügen über den wahrscheinlich hochdekoriertesten Spieler der Liga. Mahmoud Asfirh, ein syrischer Ex-Nationalspieler, bringt Erfahrung von starken arabischen Vereinen sowie internationaler Ebene mit. Seit seiner Ankunft in Memmingen dominiert er beim derzeitigen Tabellensechsten unter den Körben.

Dazu kommen Tom Kimpel und Jan Hanzalek, die im Ulmer Nachwuchs gut ausgebildet wurden. Zudem ist Urgestein Samir Turohan ein unangenehmer Gegner, der an einem guten Tag sehr gefährlich auftreten kann.

Es geht wieder weiter:  Damen I zu Gast in Marburg

Ein schweres Auswärtsspiel steht für die Wasserburger Basketball-Damen am Wochenende auf dem Programm: Am Sonntag um 16:00 Uhr treten sie in der 1. Bundesliga beim Tabellenvierten BC pharmaserv Marburg an.

Zwei Wochen „National Break“ liegen hinter dem TSV Wasserburg. Ein Teil der Spielerinnen konnte sich bei einem kurzen Heimaturlaub erholen, Annika Holopainen, Santa Okockyte, Milica Deura und Petra Zaplatova konnten aber nicht verschnaufen, sondern mussten zwei Länderspiele absolvieren und sind erst seit Donnerstag zurück beim ihrem Club. „Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung, aber das gleiche gilt für Marburg“, erklärt Head-Coach Georg Eichler vor der Partie des neunten Spieltags der DBBL gegen die Hessinnen, die sechs Nationalspielerinnen abstellen mussten.

Der Wasserburger Trainer beschreibt die Gegnerinnen vom Sonntag als sehr eingespielte Mannschaft, die auf konzeptionell hohem Niveau verteidige: „Sie konnten das Team nach der Saison zusammenhalten, die Amerikanerinnen sind geblieben und mit Marie Berthold haben sie sich gut verstärkt.“

Vor dem Endspurt der Hinrunde in der Liga stehen die Gastgeberinnen mit drei allerdings zum Teil sehr knappen Niederlagen gegen Hannover, Keltern und Halle auf Rang vier. Marburg spielt in dieser Saison auch international und kann in der Central European Women’s League bisher eine ausgeglichene Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage vorweisen.

Topscorerin im Team von Patrick Unger, der auch Co-Trainer der deutschen Damen ist, ist Nationalspielerin Finja Schaake mit 15,8 Punkten im Schnitt. Danach folgen mit Tonisha Baker, Katlyn Yohn, Svenja Greunke, Diana Vojnova und Berthold weitere fünf Marburgerinnen die acht oder mehr Zähler pro Spiel erzielen.

Gegen diese Ausgeglichenheit fordert Eichler von seinen Damen eine hohe Intensität in der Defensive: „Auch angesichts der wenigen gemeinsamen Trainings vor dem Spiel ist es sehr wichtig, dass die Verteidigung so gut steht wie in den Spielen vor der Pause.“

Für alle Fans, die am Sonntag nicht dabei sein können in der Gerog-Gaßmann-Halle, gibt es wie immer Live-Stream und Live-Ticker. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

Foto: Kopp-Brosi

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