Neuer Verein: Mit Freude lernen

Eltern planen eine Montessori-Schule in Wasserburg - Unterstützer gesucht - Aktuelles Interview

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Wenn es nach dem Wunsch einer Gruppe engagierter Eltern geht, soll in Wasserburg und Umgebung eine Montessori-Schule entstehen. „Uns ist bewusst, dass noch ein langer Weg vor uns liegt“, sagt der Vorstand des neuen Vereins „Mit Freude lernen”, Dr. Maximilian Fütterer. „Wir werden einen langen Atem und starke Nerven brauchen.” Maria Montessoris Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist die Basis der neuen Elterninitiative. „Wir wollen die notwendigen Veränderungen innerhalb des
Bildungssystems selbst in die Hand nehmen.”

Der Vorsitzende Dr. Maximilian Fütterer weiter: „In unserem Verein haben sich Menschen zusammengefunden, die zukunftsweisend die Bildungslandschaft im Landkreis bunter machen möchten.”

Zweck des Vereins „Mit Freude lernen“, der mittlerweile ins Vereinsregister eingetragen wurde, sei die Förderung einer auf individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes Kindes basierenden Pädagogik. Grundlage solle, wie erwähnt, die Montessori-Pädagogik sein, aber auch neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften werden mit in das pädagogische Konzept einfließen, um eine positive ganzheitliche Entwicklung zu fördern.

„Wir sind eine Gruppe engagierter Menschen, die ihre Vision klar formuliert und dabei flexibel und offen für den Weg dorthin bleibt. Wir leben einen wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe und setzen uns für eine achtsame und anerkennende Beziehung auch mit Kindern und Jugendlichen ein – insbesondere in schulischen Einrichtungen“, betont auch die Zweite Vorsitzende, Sandra Freiberger (Lehrerin).

Als wichtige Werte und Elemente innerhalb der für die Schule angestrebten Pädagogik nennt die Satzung des neuen Vereins:

Menschlichkeit, Individualität, soziale Offenheit, Verantwortung, Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Wir-Gefühl, bewusster Umgang mit Natur und Umwelt, gesunde Lebensführung, Achtsamkeit, Bewegung, Spiel und freie künstlerische Entfaltung.

„Kinder wollen lernen – selbständig und ohne Druck – wenn man sie nur lässt und ihnen ein entsprechendes Vorbild bietet. So soll ein wesentliches Merkmal dieser Pädagogik der offene Unterricht sein, welcher sich nicht streng an einem Stundenplan orientiert”, sagen die Verantwortlichen. Die Frei- und Projektarbeit gebe den Kindern mehr Raum und Zeit.

Freiberger: „In altersdurchgemischten Klassen lernen die Kleinen von den Großen und umgekehrt – nicht nur fachlich, sondern auch soziale Voraussetzung für selbstbestimmtes, positives Lernen sind altersgerechte, inspirierende Lernmaterialien.”

Jedem Kind oder Jugendlichen könne so die Überzeugung des Vereins, durch diese Art des Lernens zu dem individuell bestmöglichen Schulabschluss und einer optimalen Entwicklung der für den beruflichen Erfolg so entscheidenden Soft Skills verholfen werden.

Wer Teil der immer größer werdenden Gruppe werden möchte, kann sich beim Verein melden. „Wir suchen kreative Mit-Macher, Ideen-Geber, Für-Sprecher und ganz besonders Förderer. Unterstützen kann man uns finanziell und ideell, der Verein bietet Sponsoren und Mitgliedern ein breites Feld von Möglichkeiten”

Weitere Infos unter 0176-96611525 oder per E-Mail an
info@mitfreudelernen.org.

Einen Mitgliedsantrag kann man sich unter
www.mitfreudelernen.org herunterladen.

AKTUELLES INTERVIEW

Der erste Schritt ist getan. Der Verein „Mit Freude lernen e.V.“ ist erfolgreich
gegründet und ins Vereinsregister eingetragen. Das Ziel des Vereins ist die Gründung einer Montessori-Schule in Wasserburg und Umgebung.

Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden … 

Herr Dr. Fütterer, zuerst einmal Glückwunsch zur Gründung des Vereins. Wie geht es denn nun weiter und was ist Ihr genaues Ziel?

Uns ist bewusst, dass noch ein langer Weg vor uns liegt und wir werden einen langen Atem und starke Nerven brauchen. Maria Montessoris Prinzip ,Hilf mir, es selbst zu tun!’ ist auch die Basis unserer Elterninitiative. Wir wollen die notwendigen Veränderungen innerhalb des Bildungssystems selbst in die Hand nehmen.

In unserem Verein haben sich Menschen zusammengefunden, die zukunftsweisend die Bildungslandschaft im Landkreis bunter machen möchten. Und die Zielsetzung ist das in dieser Schule die Förderung einer auf individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes Kindes basierenden Pädagogik umgesetzt wird.

Folgen Sie rein dem Ansatz des Montessori-Prinzips?

Nicht nur. Grundlage ist, wie erwähnt, die Montessori-Pädagogik. Aber auch neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften werden mit in das pädagogische Konzept einfließen, um eine positive, ganzheitliche Entwicklung zu fördern.

In der heutigen Zeit sind Werte ein großes Thema. Können Sie uns kurz mitteilen, was Sie für die neue Schule verankert haben?

Als wichtige Werte und Elemente innerhalb der für die Schule angestrebten Pädagogik nennt die Satzung: Menschlichkeit, Individualität, soziale Offenheit, Verantwortung, Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Wir-Gefühl, bewusster Umgang mit Natur und Umwelt, gesunde Lebensführung, Achtsamkeit, Bewegung, Spiel und freie künstlerische Entfaltung.

Welches vorrangige Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Verein und der damit verbundenen Neugründung der Schule?

Das Wunder des Lernens soll verbunden bleiben mit der Begeisterung und der natürlichen Freude über Fortschritte und Erkenntnisse. Diese allen Menschen angeborene Freude zu erhalten, das ist das Ziel des Vereins, denn wir sind überzeugt, dass ein Lernen mit Erfüllung und Begeisterung zu der bestmöglichen Entwicklung der in uns angelegten Potenziale führt.

Und wie wollen Sie dies konkret umsetzen ?

Kinder wollen lernen – selbständig und ohne Druck – wenn man sie nur lässt und Ihnen ein entsprechendes Vorbild bietet. So soll ein wesentliches Merkmal dieser Pädagogik der offenen Unterricht sein, welcher sich nicht streng an einem Stundenplan orientiert. Die Frei- und Projektarbeit gibt den Kindern mehr Raum und Zeit.

In altersdurchgemischten Klassen lernen die Kleinen von den Großen und umgekehrt – nicht nur fachlich, sondern auch sozial. Voraussetzung für selbstbestimmtes, positives Lernen sind altersgerechte, inspirierende Lernmaterialien. Jedem Kind oder Jugendlichen kann, so die Überzeugung des Vereins, durch diese Art des Lernens zu
dem individuell bestmöglichen Schulabschluss und einer optimalen Entwicklung der für den beruflichen Erfolg so entscheidenden Soft Skills verholfen werden.

Haben Sie aktuell noch einen Wunsch?

Oh ja. Den habe ich. Wir suchen kreative Mit-Macher, Ideen-Geber, Für-Sprecher und ganz besonders Förderer! Sowohl finanziell als auch ideell. Der Verein bietet Sponsoren und Mitgliedern ein breites Feld von Möglichkeiten. Einfach bei uns melden!

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5 Kommentare zu “Neuer Verein: Mit Freude lernen

  1. Super Sache!

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  2. Glückwunsch Maximilian und Respekt für deinen Gründungsgeist, ich wünsche Dir viele Unterstützer

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  3. Martina Sube-Leitmannstetter

    GROSSARTIG! GUTE LEITGEDANKEN!
    SO SOLL SCHULE SEIN!!!!
    ICH MÖCHTE SEHR GERNE MITMACHEN!!!

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    1. Ich schließe mich dem gerne an. Bin begeisterte Montessori-Mama und würde mir die Umsetzung des Lernprinzips in vielen anderen Schulen wünschen. War am Anfang zwar skeptisch, aber…. es funktioniert und die Kinder haben Freude am Lernen und zwar ohne Druck. VIEL GLÜCK

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  4. Hervorragend!
    Ich würde mir jetzt noch ein wenig öffentliche/kommunale Unterstützung wünschen.

    Den Trägern dieser Idee, dieses Vorhabens, wünsche ich viel Glück, Kraft und Freude!

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