Neuer Platz für 66 Jugendliche

Schülerwohnheim in Wasserburg offiziell seiner Bestimmung übergeben

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In Wasserburg gibt es einen neuen Standort für ein Schülerwohnheim. Das Gebäude befindet sich in der Rosenheimerstraße 4. Es bietet Platz für bis zu 66 Personen. Das neue Wohnheim soll die Wohnanlage III am Inn-Salzach-Klinikum ersetzen. Hier läuft der Mietvertrag zum Ende des Schuljahres aus, da die Fläche für den Krankenhausneubau benötigt wird.

Mit einer Feier wurde das neue Wohnheim gestern offiziell eingeweiht. Eingeladen dazu hatte der Bauherr, die Firmengruppe Robert Decker Immobilien und Bauträger GmbH aus Dorfen. Von ihm hat der Landkreis Rosenheim das Gebäude angemietet.

 

„Wenn man nach Wasserburg kommt, ist immer was los. Das liegt auch an den Schülern und das ist nicht selbstverständlich“, sagte Robert Decker in seiner Rede. Das neue Wohnheim wurde von der Bauträger GmbH aufwendig kernsaniert und umgebaut. In der ehemalige Wasserburger Herrenschneiderei wurden insgesamt 1.400 Quadratmeter ehemaliger Büroräume und Wohnungen umgebaut. Dafür entstanden Zwei- bis Vierbettzimmer, ein Krankenzimmer, vier Gemeinschaftsräume, eine Schülerküche im vierten Obergeschoss sowie ein großer Speisesaal mit Kantine im Erdgeschoss. Eine Besonderheit ist das traditionell gefertigte Blechdach auf dem Gebäude. In dem Schülerheim werden zurzeit ausschließlich volljährige Berufsschüler und Berufsschülerinnen untergebracht.

 

Wie Heimleiter Markus Beer sagte, seien die Reaktionen der Schüler auf das neue Wohnheim durchwegs positiv. „Sie wollen alle in das neue Heim. Wir haben seit Februar offen und die Schüler sind alle begeistert“, so Beer.

 

Das neue Wohnheim liegt in zentraler Lage fußläufig zur Berufsschule und zum Wasserburger Stadtzentrum mit vielen Freizeitmöglichkeiten, Bars und Cafés.

 

Neben dem neuen Schülerheim in der Rosenheimerstraße gibt es aktuell noch drei weitere Schülerwohnheime in Wasserburg, in der Heisererstraße, in der Ponschabaustrasse und am Inn-Salzach-Klinikum. Insgesamt gibt es in allen vier Wohnheimen derzeit 270 Betten. Viele Berufsschüler kommen aus anderen Landkreisen in Bayern und benötigen eine Unterkunft für die Zeit des Unterrichtes.

 

Foto (von links): Thomas Dachsenberger (Architekt), Rosemarie Glock (Landratsamt Rosenheim), Markus Beer (Heimleiter), Otto Zwiefelhofer (3. Bürgermeister Wasserburg), Peter Schwertberger (Vorstand Sparkasse Wasserburg), Robert Decker (Bauherr).

 

      

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2 Kommentare zu “Neuer Platz für 66 Jugendliche

  1. Und es gibt genügend Parkplätze?

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  2. In Wasserburg braucht man keinen Parkplatz, die können doch auch zu Fuss anreisen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Wasserburg anbietet.
    Nach der Schule können die Schüler dann noch ein wenig mit einander kuscheln in ihren Sammelzimmer und dann ab ins Bett mit den jungen Leuten.
    Armes Wasserburg!
    Beamte haben aber schon andere Rechte in dieser Stadt.
    Parkplätze, Kantine, Einzelzimmer…..
    Wie wäre es, wenn der Stadtrat mal eine Woche lang da wohnen würde, nur so – als Test, damit sie wissen, wie man sich fühlt, wenn man kein Privatleben hat.
    Falls die Zimmer nicht reichen, könnten die Schüler auch am Volksfestplatz noch Zelte aufschlagen, da haben sie dann auch Parkplätze genug.

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