Neuer Boom: Ja, mia san mim Radl do!

Eindrücke von Dominic Janda, Abteilungsleiter Radsport / Triathlon im SV Albaching - „Gemeinsam los, gemeinsam zurück“

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So viele negative Auswirkungen die Pandemie auf unser Leben auch hat, so hat sie doch auch ein paar positive Aspekte: Das Radlfahren zum Beispiel wird immer beliebter – ein wahrer Boom ist entstanden. Dominic Janda, Abteilungsleiter Radsport / Triathlon im SV Albaching, schreibt dazu seine Eindrücke und die aktuelle Situation seiner Abteilung …

Wenn man zu Zeiten des Lockdowns mit dem Rennrad auf den Straßen unterwegs war – weil dies eine der wenigen Möglichkeiten war, der häuslichen Quarantäne zu entkommen – dann war für mein Empfinden schon eine Zunahme des Radverkehrs im Allgemeinen und des Rennradverkehrs im Besonderen zu verzeichnen.

Dieses Bild verstärkt sich noch einmal, wenn man bei den umliegenden Fahrradhändlern vorstellig wird. Die Lieferzeiten betragen hier mehrere Monate oder sind teilweise gleich für Sommer 2021 terminiert. Manch einer oder eine, muss sich hier also in Geduld üben und ist ganz froh, wenn sie oder er bei uns im Verein ein Rennrad ausleihen kann, um damit bei uns am Gruppentraining teilnehmen zu können.

Für uns als Abteilung Radsport und Triathlon ist Covid-19 also nicht ausschließlich negativ zu sehen, denn auch wir konnten diesen Trend für uns nutzen.

So konnte in den letzten Wochen, nachdem ein Hygienekonzept ausgearbeitet wurde, wieder ein Gruppentraining angeboten werden, bei dem sich eine sehr bunte Mischung an Erfahrung im Bereich Rennrad zusammengefunden hat.

Vom Anfänger, der zum ersten Mal auf dem Rennrad saß, bis zur ehemaligen Rennfahrerin mit Bundesliga-Erfahrung im Bereich Rennrad, konnten wir alle unter einen Hut bringen.

Die anfänglichen Bedenken derjenigen, die meinten, dass sie da nicht mithalten könnten, lösten sich ganz schnell in Wohlgefallen auf. Da recht schnell klar wurde, dass es bei uns weniger um Geschwindigkeit, als vielmehr um das Rennradfahren als Gruppenerlebnis geht – inklusive der schon obligatorischen Cappuccino-Pause. Getreu dem Motto „Gemeinsam los, gemeinsam zurück“.

Im Juli, als die Beschränkungen schon wieder so locker waren, dass man über ein sinnvolles Gruppentraining mit dem Rennrad nachdenken konnte, hatten wir angefangen die Interessenten zu organisieren, so dass im August mit dem Gruppentraining gestartet wurde.

So hat sich dann der Donnerstag um 17.15 Uhr recht schnell etabliert, wobei stets Touren im Bereich von 40 Kilometer Länge gefahren werden. Von Vorteil erwies sich dabei auch, dass wir über einige Rennräder inklusive Pedale und Schuhe verfügen, so dass es für diejenigen, die es einfach einmal ausprobieren wollten, diese Möglichkeit ganz leicht im Rahmen eines Probetrainings geschaffen werden konnte.

Auch am Wochenende konnten wir dann ein paar längere Touren im Bereich von 70 Kilometern fahren, die von mir ausgesucht und geführt wurden. So kann man sich voll und ganz auf das Rennrad und das Fahren im Windschatten in der Gruppe konzentrieren und sich im Anschluss bei einer Kaffeepause austauschen und sich näher kennenlernen.

Aber auch für die Schnelleren ist nun etwas geboten. Jeweils am Dienstag um 17.15 Uhr bietet Lena die Tour vom Donnerstag nochmal an, die dann aber in schnellerem Tempo gefahren wird. Aber auch hier muss sich keiner fürchten. Es kann hier gerne mal ausprobiert werden, ob man dem Tempo standhält.

Es ist ausdrücklich jeder dazu eingeladen, hier mitzufahren, da nach jedem Abschnitt (wie ein Anstieg) wieder gewartet wird und die Gruppe wieder gesammelt wird. So wird zwar schnell gefahren, aber so ist es doch im Rahmen der Möglichkeiten eines jeden Einzelnen.

Sollte das Wetter am Donnerstag einmal nicht mitspielen, dann treffen wir uns im Trainingsraum, um manche Themen in der Theorie zu besprechen.

So ist es für den ein oder anderen doch interessant, wie man sich beispielsweise in schnellen Abfahrten auf dem Rad richtig verhält oder warum sich ausgerechnet der eine Muskel am Tag nach der Ausfahrt meldet und wie man diesen dehnen kann, um eine Entspannung im Muskel herzustellen. Aber auch technische Themen sind hier geplant.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir noch den ein oder anderen Neuen bei uns begrüßen könnten. Bei Interesse bitte einfach bei Dominic Janda – 08076/889980 oder info@radsport-albaching.de – melden.

Gerne können auch individuelle Ausfahrten mit einem Vereinsrad vereinbart werden, um sich erstmal ohne Gruppe mit dem Rad vertraut zu machen.

Alle Interessenten sind auch herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung der Abteilung – am morgigen Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr ins Wirtshaus Kalteneck – eingeladen.

Dominic Janda, Abteilungsleiter Radsport / Triathlon im SV Albaching

 

 

 

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