Neue Petition zur DK-1 Deponie

Bürgerinitiative Wasserburger Land informiert auf Jahresversammlung - Neuwahlen

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Zu den Erörterungsterminer und der neuen Petition: Am Montag, 26. November, berichtet die Bürgerinitiative Wasserburger Land im Rahmen ihrer öffentlichen Jahreshauptversammlung – ab 19 Uhr in den Paulanerstuben – über die aktuellen Entwicklungen im Verfahren zur geplanten DK-1 Deponie in Odelsham bei Wasserburg (siehe Karte). Im Frühjahr hatte an vier Tagen der Erörterungstermin zur Deponie stattgefunden (wir berichteten). Ein Ende des Genehmigungsverfahrens ist dennoch nicht absehbar …

„Auf den Erörterungstermin waren wir sehr gut vorbereitet“, sagt Roger Diller aus Babensham, der Vorsitzende der Bürgerinitiative. „Trotz der langen Dauer des Verfahrens haben wir viele Fehler und Unklarheiten in der Planung gefunden, die wir an den vier Tagen ausführlich angesprochen haben. Uns ist nicht verständlich, wie die Behörden auf dieser unzureichenden Basis überhaupt einen Termin anberaumen konnten“, so Diller in einer Pressemitteilung am heutigen Sonntag.

Auf der Tagesordnung der Jahresversammlung steht auch die aktuell laufende Petition an den bayerischen Landtag, die sich für eine Einstellung des Verfahrens ausspricht. Die Petition wurde bereits vor der Landtagswahl an den Umweltausschuss übergeben und soll weiter bearbeitet werden, sobald die Ausschüsse im Landtag neu besetzt sind.

Nach einem Ausblick auf die zukünftigen Aktivitäten und Planungen der Bürgerinitiative folgen bei der Versammlung die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes.

Alle Vereinsmitglieder, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die mehr zur Deponie erfahren wollen, sind am Montag, 26. November, herzlich eingeladen.

Foto / Karte: Bürgerinitiative

 

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2 Gedanken zu „Neue Petition zur DK-1 Deponie

  1. Die Deponie wird (wenn dann halt in etwas abgeschwächter Form) kommen und die Genehmigung erteilt werden. Das ständige Verweisen auf die „Behörden“, denen man nicht mehr vertrauen könne, stärkt die Position der Bürgerinitiative definitiv nicht!

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    1. @Müllmann: Haben sie Informationen, dass die Deponie (wenn dann halt in etwas abgeschwächter Form) kommen und die Genehmigung erteilt wird? Als Teilnehmer am Erörterungstermin gab es einfach Punkte, welche einen an „den Behörden“ (ver)zweifeln lassen kann. Diese Punkte waren nicht aus der Luft gegriffen, sondern wurden z.T. mit vorliegendem Emailverkehr am Erörterungstermin allen sichtbar gemacht. Mein Dank an die Bürgerinitiative für die jahrelange, wichtige Arbeit.

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