Neue Organisationsstruktur

Kreisjugendamt in Rosenheim will sich neu aufstellen

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Die Organisationsstruktur des Kreisjugendamtes Rosenheim soll reformiert werden. Der Jugendhilfeausschuss beauftragte in seiner heutigen Sitzung die Verwaltung des Landratsamtes, bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses eine Alternative zur aktuellen Organisationsstruktur vorzulegen.

Dem Leiter des Kreisjugendamtes, Johannes Fischer, war wichtig, dass auch bei einer weitergehenden Reform der Organisationsstruktur die Jugendhilfe als Einheit erhalten bleibt. Mit aktuell 118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kreisjugendamt das mit deutlichem Abstand größte Sachgebiet innerhalb des Landratsamtes Rosenheim. Die Jugendbehörde ist ständig gefordert, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Beispielsweise wuchs der Aufgabenbereich Kommunale Jugendarbeit durch die zusätzlichen Aufgaben der Jugendarbeit an Realschulen und des Medienprojekts „aROund“ in wenigen Monaten um acht Mitarbeiterinnen an.

 

Im Unterschied dazu konnte das Team, das sich in den vergangenen Jahren um unbegleitete Minderjährige kümmerte, aufgelöst werden. In den Bereichen Wirtschaftliche Hilfen und Vormundschaften konnte Personal abgebaut werden. Dafür steigen derzeit die Fallzahlen im Bereich der Integrationshilfen für Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung bedroht sind an.

 

Zudem erwartet Kreisjugendamtsleiter Fischer, dass die bevorstehende Reform des Sozialgesetzbuches VIII zu mehr Aufgaben und damit auch zu einem personalen Ausbau des Jugendamtes führt. Ein erster Entwurf des reformierten Sozialgesetzbuches VIII soll 2020 vorliegen.

 

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses wurden aufgefordert, sich mit Ideen und Anregungen an dem Prozess der Weiterentwicklung der Organisationstruktur zu beteiligen.

 

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