Neue Gedenktafel am Friedhof

In Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Wasserburg

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Historische Erinnerungsarbeit wird in der Stadt Wasserburg auf vielfältige Weise betrieben. Seit knapp drei Jahren schon beschäftigt sich eigens eine Arbeitsgruppe des Stadtrates in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv mit Fragestellungen der Erinnerungsarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus in Wasserburg. Zum Gedenken an die ehemals in den städtischen Friedhöfen im Hag und St. Achatz bestatteten Zwangsarbeiter, die während und kurz nach der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Wasserburg verstorben sind, bringt die Stadt am Samstag, 27. Januar, nun eine Gedenktafel an. Die öffentliche Einweihung wird durch ein ökumenisches Gedenken begleitet. Es spricht Bürgermeister Michael Kölbl.

In den beiden ersten Monaten des Jahres 2018 lädt die Stadt Wasserburg herzlich zu folgenden öffentlichen Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen ein:

Samstag, 27. Januar, 10 Uhr

Altstadtfriedhof im Hag

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (siehe oben)

Montag, 26. Februar, 19.30 Uhr

Sparkassensaal in der Rosenheimer Straße 2

Matthias Haupt aus Wasserburg mit Joey Rauschenberger und Philipp T. Haase aus Heidelberg:

Forschungen zur NS-Zwangsarbeit im Rahmen der historischen Erinnerungsarbeit der Stadt Wasserburg.

Bei diesem Vortrag wird die Erinnerungsarbeit der Stadt und des Heimatvereins Wasserburg vorgestellt und über den derzeitigen Forschungsstand zur NS-Zwangsarbeit im Stadtgebiet sowie der unmittelbaren Umgebung berichtet.

In einem Ausblick wird erläutert, welche ergänzenden Forschungsarbeiten derzeit durchgeführt werden, die voraussichtlich Anfang 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.

 

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