Nervenstark: Sauber, Georg Lenz!

Überraschung im Toto-Pokal: Rosenheim im Halbfinale - Ex-Griesstätter der Matchwinner

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Zum Matchwinner avancierte der Ex-Griesstätter Georg Lenz, der heute den entscheidenden Elfmeter gegen Würzburg nervenstark verwandelte! Das Toto-Pokal-Viertelfinale hat seine erste Überraschung: Regionalligist TSV 1860 Rosenheim warf am Nachmittag den bayerischen Drittligisten FC Würzburger Kickers mit einem 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb – und darf weiter von der nächsten Teilnahme am DFB-Pokal nach 2013 träumen!

Damals scheiterten die Oberbayern als amtierender Toto-Pokal-Sieger im Rosenheimer Jahnstadion in Runde eins an Zweitligist VfR Aalen (0:2).

„Wir sind natürlich überglücklich, dass wir jetzt im Halbfinale stehen. Aber der Sieg ist letztlich auch verdient, weil wir gerade in der Schlussphase näher am Siegtreffer waren“, bilanzierte Rosenheims Abteilungsleiter Franz Höhensteiger nach dem Schlusspfiff.

Während der regulären Spielzeit hatten aber auch die Unterfranken gute Möglichkeiten zur Führung ungenutzt gelassen. Bereits in der 9. Minute setzte Patrick Göbel nach Flanke von Dominic Baumann einen Volleyschuss an den Pfosten. Bei der zweiten Großchance im ersten Abschnitt scheiterte Baumann am Rosenheimer Schlussmann Mario Stockenreiter, der sich in der Folge noch mehrmals als sicherer Rückhalt der Gastgeber präsentierte.

Aber auch Rosenheim kam zu Möglichkeiten. So strich ein Schuss von Danijel Majdancevic aus 18 Metern nach einer halben Stunde nur knapp am Tor der Würzburger vorbei. Nach dem Seitenwechsel setzte zunächst der Drittligist die Akzente. Aber erneut Baumann und Franko Uzelac fanden wiederum in Stockenreiter ihren Meister. Rosenheim versuchte sein Glück meist aus der Distanz – aber sowohl Robert Köhler (61.) als auch Pius Krätschmer mit einem Freistoß aus 40 Metern verfehlten das Ziel jeweils knapp. Kurz vor Schluss scheiterte Majdancevic an Würzburgs Keeper Patrick Drewes (82.) und so musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.

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