Nächste Woche Wechselunterricht!

Ab der achten Klasse an allen Schulen: Weil der Landkreis über einer Inzidenz von 200 liegt - Ausnahme Förderschule

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Die bayerische Regierung hat es am heutigen Nachmittag soeben bekannt gegeben: In Stadt und Landkreis Rosenheim wie Mühldorf mit seinen seit Tagen/Wochen so hohen Infektionszahlen (wir berichten laufend) gibt es von der kommenden Woche an Wechsel- oder Hybridunterricht – und zwar überall ab der achten Klasse! Nur nicht in Abschlussklassen und nicht an Förderschulen, außer man wolle es dort explizit. Das heißt ganz grundsätzlich: Die Schülerinnen und Schüler kommen abwechselnd in die Schule zum Unterricht oder bleiben zum Homeschooling zu Hause.

Das gilt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in ganz Bayern, deren Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet.

An den Schulen gelten neue Regeln, wenn dort Corona-Fälle auftreten: Erkrankt ein Schüler oder eine Schülerin an Covid-19, musste bisher die ganze Klasse für zwei Wochen in Quarantäne. Künftig sollen sie alle erst einmal alle fünf Tage lang zu Hause bleiben und dann – nach erst einem negativen Corona-Schnelltest – wieder in die Schule zurückkehren können.

Für Landkreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 300 oder mehr plant die Staatsregierung, dass die Kommunen zusammen mit dem Gesundheitsministerium weitergehende Maßnahmen verhängen: Die Schulen könnten dort dann geschlossen werden, sagte Söder.

Auch Ausgangsbeschränkungen für alle seien dann möglich und auch nötig – so wie sie etwa im Berchtesgadener Land verhängt worden waren.

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14 Kommentare zu “Nächste Woche Wechselunterricht!

  1. Toll und wir eltern stehen wieder alleine da und können schauen wie wir das bis montag alles regeln können. Daanke söder

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    1. @eltern,
      das gilt ab der 8.Klasse…..
      Ein Achtklässler oder noch älter braucht doch seine Eltern nicht mehr bei den Hausaufgaben, oder?!

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      1. Das sehe ich genauso!

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  2. Pro Maskenträger

    Das sehe ich genauso. Ab der achten Klasse müsst das doch ohne Eltern klappen?!
    Und außerdem finde ich die Maßnahme wichtig und richtig. Corona ist kein Spaß und keine Grippe, sondern eine tödliche Krankheit mit schweren Verläufen. Ich möchte daran nicht erkranken.

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    1. Auch Grippe kann tödlich sein, genauso wie Covid-19. Schauen Sie doch einfach bei Wiki mal die Zahl der Grippetoten der letzten 25 Jahre an (zu finden unter Pandemie) – und Nein, ich bin kein Coronaleugner, auch kein Leugner der Grippetoten…

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  3. Meiner Erfahrung nach hat dass schon in der 7ten gut geklappt. Aber Kinder sind sehr unterschiedlich. Wichtig wäre ihnen nicht einzureden, dass es ganz furchtbar ist. Kinder leben und sprechen uns erstaunlich konsequent nach. Vertrauen haben, anregen sich Hilfe bei Mitschülern und Lehrern zu holen ist vielleicht sinnvoller wie runterziehen und schwarzsehen.

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  4. Das betrifft an unserer Schule genau 9 bzw. 10 Kinder, eine 8. Klasse mit 19 Kindern und jeweils die Hälfte darf gehen…ob das an unserer Schule wirklich was bringt ist fraglich.

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  5. Natürlich braucht man keine Betreuung für ältere Kinder, aber allein das alleine rum sitzen löst psychische Probleme aus. Danke an Söder, der die Folgen der verstörten Jugendlichen nicht erkenn mag und will.

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  6. Eltern sind echt nicht zu beneiden (unglaublich so eine Einstellung)
    Organisiert euch untereinander…..oder gefährdet Dritte….
    Was soll man dazu sagen?

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  7. Ich weiss nicht, was noch alles psychische Probleme auslöst?
    Das Tragen von Masken, Zuhause allein für die Schule arbeiten ect ect…
    ich glaube, die Kinder bekommen eher Probleme, wenn ein Eltern-.oder Grosselternteil schwer an Corona erkrankt oder vielleicht sogar verstirbt.

    Trauen wir unseren Kindern gar nichts mehr zu?

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    1. Wo ist das Problem

      Das größeren Problem haben doch die Eltern damit. Den Kindern macht das nichts aus sich mal Daheim zu beschäftigen und auch die Maske zu tragen. Meine Kinder stört es nicht.
      Das ewige Jammern nervt.

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  8. Noch a Mama, mit 4 Kindern

    Meine Kinder freuen sich schon auf den Wechselunterricht bzw. Distanzunterricht.

    Da vergeuden sie keine Zeit mehr mit nervigen, langen, überfüllten Busfahrten, Pausen, die auch nicht mehr die sind, was sie mal waren, unnützigen Freistunden, sinnlose Vertretungsstunden … können sich den Tag größtenteils selbst einteilen, wann sie was machen.

    Und soziale Kontakte kann man auch mal digital pflegen …
    Ist vielleicht auch eine Einstellungssache.
    Alles hat seine zwei Seiten. Entweder man jammert und alles ist schlecht und gibt auf, oder man findet doch noch irgendwo irgendwas Gefälliges an dieser prekären Situation…
    ist zwar manchmal nervig, aber es gibt definitv Ernsthafteres im Leben als Homeschooling, Quarantäne und private Einschränkungen.

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  9. Mir wäre es lieber, wenn die Schüler ab der 8ten komplett Homeschooling hätten. Und zwar jedes Fach online über einer Videokonferenz. Der Wechselunterricht funktioniert nicht besonders gut. Die Lehrer sind den ganzen Vormittag mit dem anderen Teil der Klasse im Unterricht. Da ist es kein Wunder, wenn die zu Hause geblieben Schüler nicht ordentlich beschult bzw mit Material versorgt werden.

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  10. wirschaffendasschon!

    @Noch a Mama mit 4 Kindern:
    danke für diesen Kommentar. Sie sprechen mir aus der Seele und ich finde es wichtig zu zeigen, dass längst nicht alle Eltern von schulpflichtigen Kinder ausschließlich mit jammern/leugnen/kritisieren beschäftigt sind…
    Im Gegenteil; der ganz große Teil macht in meinen Augen das beste aus der Situation, nimmt es an und sucht Lösungen (und hat auch keine Zeit sich per Youtube zum Hobby-Virologen fortbilden zu lassen)…!!

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