Nachbar-Landkreis meldet die 401,5

Der noch vor wenigen Tagen höchstkritische Inzidenzwert von 50 wäre jetzt ein Traumwert

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Wer hätte gedacht, dass man bei einem Inzidenzwert von 272,5 fast schon aufatmet? Immerhin 15 Neuinfizierte weniger als gestern meldet das RKI am heutigen Donnerstagmorgen für den Landkreis Rosenheim. Der Blick in den Nachbar-Landkreis Traunstein macht dagegen schwindlig: 401,5 steht da geschrieben. Man erinnert sich an Zahlen wie 35 oder einen vor nur wenigen Tagen noch höchstkritischen Inzidenzwert von 50. Alarmstufe Rot hieß es da. Die Stadt Rosenheim ist heute auch leicht gesunken im Neuinfizierten-Fokus – von 311,6 gestern auf 292,7 …

Das Landratsamt Traunstein erklärt – wie berichtet – dass der massive Anstieg der positiv Getesteten auf die umfangreiche Testung im Bereich der direkten Kontaktpersonen zurückzuführen sei.

 

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10 Kommentare zu “Nachbar-Landkreis meldet die 401,5

  1. Der allerwichtigste Wert, der Inzidenzwert, ist um das 8fache (!!!!!) höher als der höchstkritische Wert von 50. Wenn 50 Alarmstufe rot ist, was ist das dann jetzt?
    Nachdem monatelang über den Wert von 50 geredet wurde und die Bevölkerung eher in Panik versetzt,als beruhigt wurde, müssten jetzt echt harte Maßnahmen folgen.
    Schließung aller Schulen und Geschäfte, das wirtschaftliche Leben und das öffentliche Leben müsste komplett zum Stillstand gebracht werden, um die große Gefahr einzudämmen.
    Ansonsten war alles vorher Schall und Rauch.
    Jetzt radikal handeln – MEGA-Lockdown, sonst fliegt uns der Landkreis Traunstein um die Ohren. Zumindest, wenn das alles der letzten Monate die Wahrheit war.

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    1. Ja, das wärs. Endlich mal eine stille, besinnliche Weihnachtszeit – ohne die anderen Gesichter sehen zu müssen.

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    2. Es ist öfters so im Leben, dass nicht gemacht werden kann, was gemacht werden sollte.

      Nicht nur in der Politik, sondern auch in unserem ganz privaten Bereich.

      Die Politik muss abwägen zwischen dem eigentlich Notwendigen und dem Durchführbaren.
      Letzteres ist abhängig von der Umsetzbarkeit, der Finanzierbarkeit – auch für die nachfolgende Generation – und dem, was die Gesellschaft zu tragen bereit ist.
      Dabei muss sie sich mit Gegenstimmen aus der Bevölkerung, in der jeder SEINEN EIGENEN VORTEIL!!! durchsetzen möchte, auseinander setzen.

      Sie muss ständig abwägen, was vom Großteil der Bevölkerung noch mitgetragen wird, wo wirklich die Probleme liegen.
      Dazu kommt der unglaubliche Aufwand der Behörden, die Betrüger zu finden, die sich Gelder erschleichen, welche sie gar nicht benötigen (das sind gar nicht so wenige) und die zu finden, die sich nicht an die Regeln halten (auch hier gibt es jede Menge auch vor der eigenen Haustür).

      Und dann kommen noch die allgegenwärtigen Nörgler daher, die es oftmals noch nicht einmal schaffen, ihre aus 3 oder 4 Personen bestehende Familie sinnvoll durch den Alltag zu führen.

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      1. Vielen Dank für diesen erfrischend ehrlichen und direkten Kommentar zu den aktuellen Corona-Entwicklungen in unserem Land!

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  2. Ach schau mal einer an. 11 Tage NACH dem Gastro-Lockdown, schießen die Zahlen immer mehr in die Höhe.

    Wie unten schon erwähnt wurde, müsste jetzt ALLES schließen …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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    1. Abgesehen von ein paar Wenigen (u.A. Sie) geht eigentlich jeder davon aus, dass die Maßnahmen eine ähnliche Wirkung zeigen werden, wie in BGL – also nicht nach 11 Tage. Denn 11 Tage – das ist weit geringer als die Summe aus Inkubationszeit, Warten auf Testergebnis, Übermittlung des Ergebnisses an das RKI, Wochenende usw …

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  3. Naja, wenn ich so viel teste kein Wunder, vielleicht sollten wir es einmal wie die Tschechen machen – jeden bürger einmal testen und gut ist’s …

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  4. Die Erkenntnis nach 8 Monaten….Lockdown….🤦‍♂️🤦‍♂️

    Da ja die Zahlen weiter steigen, gehe ich mal davon aus, dass man sich in der Arbeit ansteckt….
    Denn da findet aktuell der meiste Kontakt zwischen Menschen statt …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  5. Ja Alb, genauso ist es.
    Die Menschen wollen es nicht mehr tragen. Jeder denkt nur an seinen Vorteil.

    Ich habe das Gefühl, dass sich immer noch einige nicht an Kontakteinschränkungen halten. Die Politik hat die Verantwortung uns Bürgern übertragen, diese Verantwortung haben die Bürger mit Füßen getreten. Dann Lockdown light, ein Aufschrei, wie können die nur. Die Zahlen gehen zum Teil sogar noch höher.

    Der nächste Aufschrei, dass dieser Lockdown nichts nützt. Er würde was nützen, wenn es mit den privaten Kontakten einfach jeder mal ernst nehmen würde. Außerdem sind diese Zahlen noch Auswirkungen vor dem Lockdown.

    Was gegen diesen Virus wirklich helfen würde, wäre wieder ein radikaler Lockdown.
    Aber ob das zu finanzieren ist? In so vielen Betrieben wird Corona todgeschwiegen. Da werden Angestellte angefleht, sich nicht testen zu lassen, weil die Betriebe Angst haben, ihr Betrieb wird unter Quarantäne gestellt.

    Da bekommen sie keine Unterstützung vom Staat.
    Bei einem Lockdown bekämen sie Unterstützung.

    Das Ganze ist ein richtiges Dilemma. Wie man das Ganze dreht und wendet, es wird immer Verlierer geben.
    Und es werden immer Menschen gegen was sein.

    Wenn alle an einem Strang ziehen würden, wäre es vielleicht zu schaffen. Aber das wird nie eintreten.
    Deshalb wird immer weitergekleckert und es wird dadurch vielleicht sogar noch alles schlimmer.
    Und wer glaubt, dass Corona nur wie eine Grippe ist, ist auf dem Holzweg.

    Es gibt sehr viele junge Erkrankte, die einen sehr schlimmen Verlauf haben und Wochen und Monate brauchen, um wieder einigermaßen fit zu sein. Wohlgemerkt junge Menschen, die keine Vorerkrankungen haben.

    Und wissen sie es alle zu 100 Prozent, dass in ihnen wirklich keine Vorerkrankung schlummert, die vielleicht noch nicht entdeckt wurde?

    Bleiben Sie gesund. Passen Sie auf sich und auf andere auf.
    Fangen wir doch erst mal bei uns selber an, bevor wir auf die Politik, Schulämter, Gesundheitsämter usw. schimpfen.

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  6. Vielleicht überlässt man, natürlich testhalber, einfach den Damen und Herren “Querdenkern” die Initiative.

    Für den sofortigen Re-Start eines regelbefreiten Lebens mit COVID-19.

    Was folgt, in beliebiger Reihenfolge, ist der Kollaps des Gesundheitssystems, der (Gesamt)Wirtschaft, des Schul- und Bildungssystem.
    Wenn das die erträumten Perspektiven sind?!

    Vor Weihnachten noch einmal richtig alles raushauen und passend zum Beginn der staaden Zeit den Laden Deutschland zusperren.
    Wie hier schon mehrfach und richtig geschrieben, ist weniger die Pandemie das Problem, sondern der gesellschaftliche Umgang damit.

    Bedauerlicherweise ist der Virus ein Gegner, mit dem sich nicht verhandeln lässt, und dessen asymmetrische Form der Kriegsführung für alle Betroffenen absolutes Neuland darstellt …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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