Nach tödlicher Gewaltattacke gefasst

Bei Kontrolle im Landkreis: Bundespolizei vollstreckt drei europäische Haftbefehle in drei Stunden

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Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende bei Grenzkontrollen im Landkreis auf der Inntalautobahn einen gesuchten Deutschen festgenommen. Nach ihm wurde nach einer tödlichen Gewaltattacke in den Niederlanden europaweit von den Behörden gefahndet. Am selben Tag konnten zwei weitere europäische Haftbefehle im Landkreis Rosenheim vollstreckt werden.

Am Samstag überprüften Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines Wagens mit italienischen Kennzeichen. Der deutsche Beifahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Aber mit Hilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten heraus, dass der Mann mit europäischem Haftbefehl wegen eines Tötungsdelikts gesucht wird.

Er soll Ende Oktober in den Niederlanden zunächst eine Person bewusst mit einem Pkw angefahren haben. Danach hatte er offenbar mit einem Gegenstand mehrmals auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen. Die Person wurde aufgrund des gewalttätigen Angriffs schwer verletzt und war am folgenden Tag verstorben.

Auf richterliche Anordnung hin brachten die Bundespolizisten den Beschuldigten in eine Münchner Haftanstalt. Er wird sich schon bald vor einem niederländischen Gericht wegen vorsätzlicher Tötung und schwerer Körperverletzung verantworten müssen. Der Mann muss mit einer Haftstrafe von bis zu 30 Jahren rechnen.

Auf eine längere Zeit hinter Gittern müssen sich auch ein rumänischer und ein polnischer Staatsangehöriger einstellen. Die beiden Männer wurden unabhängig voneinander bei Grenzkontrollen im Landkreis überprüft. Schnell stand fest, dass sie von den Behörden in ihren Heimatländern in ganz Europa gesucht werden. Bundespolizisten lieferten die Festgenommenen in ein Gefängnis in München ein.

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