Nach der Halbzeit total verspielt

Basketball-Bundesliga: Wasserburger Damen unterliegen den Angels am Abend mit 56:66

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Wie bitter! Völlig von der Rolle präsentierte sich das Wasserburger Damen-Team (blaues Dress) am frühen Abend im Bundesliga-Match in Nördlingen nach der Halbzeit-Pause: Nach einer knappen 28:27-Führung gab die Mannschaft von Georg Eichler mit einem 6:21-Katastrophen-Viertel die Partie aus den Händen. Zwar konnte Wasserburg das letzte Viertel wieder mit 22:18 für sich entscheiden, aber das Endergebnis von 56:66 bescherte den Wohnbau Angels die Tabellenführung. Mitkonkurrent Keltern spielt noch aktuell.

Unser Spielbericht:

Jetzt ist es passiert: Der TSV Wasserburg verliert am siebten Spieltag in Nördlingen mit 56:66 (28:27), damit auch seine weiße Weste in der 1. Bundesliga und teilt sich die Tabellenführung jetzt mit den punktgleichen Teams aus Nördlingen und Keltern.

Der Angriffsmotor stockt bei den Innstädterinnen. Wie schon beim EuroCup-Spiel in der Schweiz am Mittwoch kamen sie auch am Sonntag im Bayernderby bei den TH Wohnbau Angels nicht über 56 Punkte hinaus. Nur magere 37 Prozent der Zwei- und 18 Prozent der Dreipunktwürfe fanden ihren Weg ins Ziel. Und auch mit sieben Treffern bei 13 Versuchen von der Freiwurflinie kann Head-Coach Georg Eichler nicht zufrieden sein.

„Glückwunsch an Nördlingen! Aber mit so einer Quote kann man auswärts nicht gewinnen“, lautet dann auch seine Analyse: „Wir sind momentan einfach zu müde, vor allem auch vom Kopf her. Jetzt gilt es, so schnell wie möglich wieder Selbstvertrauen zu gewinnen, es steht eine wichtige Woche bevor.“

Denn am Donnerstag wartet schon das nächste EuroCup-Spiel gegen Brünn und die Bundesliga-Partie am kommenden Samstag gegen Hannover – beides zu Hause.

Schon der Beginn des Spiels im Ries war symptomatisch und gekennzeichnet von Nervösität, unnötigen Ballverlusten und vielen Fehlwürfen. So dauerte es über vier Minuten bis die ersten Punkten für die Gäste aus Oberbayern fielen.

Mit insgesamt sieben Ballverlusten in den ersten acht Minuten machte man die Angels stark und konnte so mit dem Viertelergebnis von 12:16 noch zufrieden sein. In der Folge lief es etwas besser und beim 22:20 lag Wasserburg erstmals und kurz vor der Halbzeitpause sogar 28:20 in Front, ließ aber bis zum Pausenpfiff nochmal sieben gegnerische Punkte zu – unter anderem einen Buzzerbeater aus neun Metern.

Der erste Korb nach dem Seitenwechsel gehörte wieder dem TSV, doch dann folgten 16 unbeantworte Nördlinger Punkte (43:30). Zwischenzeitlich führten die Gastgeberinnen im dritten Spielabschnitt sogar mit 15.

Im letzten Viertel konnte der amtierende Deutsche Meister vom Inn dann des Öfteren den Rückstand wieder auf einstellige Werte verkürzen. Auch zwei Minuten vor Ende war beim 55:61 eigentlich wieder alles drin. Doch auch aufgrund einiger unglücklicher Entscheidungen der Spielerinnen war die Niederlage nicht mehr zu verhindern.

Es spielten: Laura Audere (2 Punkte), Milica Deura (3 Punkte), Margaux Galliou-Loko, Annika Holopainen (7 Punkte), Santa Okockyte (6 Punkte), Haiden Palmer (6 Punkte, 6 Rebounds), Monique Reid (16 Punkte, 6 Rebounds), Becca Tobin (8 Punkte, 11 Rebounds) und Petra Zaplatova (8 Punkte).

 

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