Mut braucht Schutz

Wie jedes Jahr feierten Menschen aus aller Welt gemeinsam in den Gassen der Wasserburger Altstadt das Nationenfest (wir berichteten ausführlich) – leben in Wasserburg doch 90 verschiedene Nationalitäten. Ein Motto von Amnesty International für dieses Jahr war dort am Stand in Wasserburg neben den sogenannten Briefe gegen das Vergessen die Aktion „Mut braucht Schutz“ …

Auf dem Nationenfest wurden am Amnesty-Stand wieder viele Unterschriften im Rahmen dieser bayernweiten Aktion gesammelt. Die Briefe sollen den Gefangenen Hoffnung heben und sie zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die Briefe gegen das Vergessen wirken durch ihre enorme Anzahl.

Die zweite Aktion widmete sich am Wasserburger Stand dem Thema „Mut braucht Schutz“. Tag für Tag setzen sich Menschen weltweit für ihre Rechte und die Rechte anderer ein. Doch wer sich für Menschenrechte engagiert, werde zunehmend diffamiert, überwacht, durch repressive Gesetze an der Arbeit gehindert – manchmal sogar ermordet – warnt Amnesty.

Immer mehr mutige Aktivistinnen und Aktivisten würden sich davon aber nicht abschrecken lassen und Menschenrechts-Verletzungen entschlossen entgegentreten. Es seien Studierende, Frauen, Eltern und viele mehr, die gegen Folter, Vertreibung, Korruption, Diskriminierung und weiteres Unrecht kämpfen. Ihrem Einsatz sei es zu verdanken, dass Menschenrechts-Verletzungen ans Licht kommen.

Die Besucher am Amnesty-Stand in Wasserburg konnten selber „mutig“ Sprechblasen zu diesem Thema mit ihren Gedanken füllen …