„Moralisch eine Katastrophe“

Nach anonymer Anzeige: Landratsamt verfügt Abriss einer Baumhütte, die seit Jahren als Jugendtreff dient

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Matthias Schnetzer, Bürgermeister von Edling, ärgert sich: „Das verstehe ich nicht, das ist nicht moralisch.“ Was den CSU-Mann so auf die Palme treibt, ist die Nachricht, dass eine Holzhütte auf seinem Grundstück bei Schloss Hart laut Bescheid des Landratsamtes innerhalb der nächsten Wochen abgerissen werden muss. Seit Jahren ist der Bau fast unbeanstandet für 14 Jungs und Mädchen ein beliebter Freizeittreff. Pikant: Einer der Jugendlichen ist Jakob (18), Sohn des Bürgermeisters.

Komplett in Eigenregie haben die jungen Leute über vier Jahre lang an ihrer Hütte gearbeitet. Gemütlich wirkt der rund 40 Quadratmeter große Holzbau mit Balkon auf zwei Seiten und auf zwölf Stelzen teils an einen Hang gebaut, sodass die Hütte an der höchsten Stelle etwa drei Meter hoch ist. In dem Raum mit Tisch, Eckbank, einer Couch und einer kleinen Bar treffen sich die jungen Menschen nach der Arbeit oder am Wochenende. „Es ist ein Projekt, das nie fertig ist“, sagt Jakob Schnetzer nicht ohne Stolz

Das scheint einem Unbekannten ein Dorn im Auge: Bereits 2018 ging beim Landratsamt Rosenheim eine anonyme Anzeige ein: Schwarzbau. Das Amt schickte die Baukontrolle vorbei, die eine Kapazität von 160 Personen (!) errechnete. Viel zu viel Gewicht für den Bau, in dem realistisch bestenfalls 50 Leute Platz finden. Logische Folge: Abriss! Die absurde Berechnung wurde denn auch übergangen und die Hütte auf dem Privatgrundstück von Bürgermeister Schnetzer zwei Jahre geduldet. „Auch der Gemeinderat, dem ich letztes Jahr die Hütte vorgestellt habe sowie die Bürgermeister der Umgebung hatten keine Einwände“, sagt das Gemeindeoberhaupt.

 

Vor einigen Wochen dann erneut eine anonyme Anzeige. Da rief Landrat Otto Lederer bei Schnetzer an und berief sich aufs Baurecht. Denn für die Holzhütte liegt keine Baugenehmigung vor  und muss deshalb abgerissen werden.

„Rein rechtlich ist das in Ordnung“, betont Schnetzer, „aber doch nicht moralisch.“ Worüber sich der Gemeindechef aufregt ist die Tatsache, dass es seiner Schätzung nach rund 150 derartiger Hütten im Landkreis gibt, die Jugendlichen als Treff dienen. „Wenn man so will, sind das doch auch alles Schwarzbauten.“

 

Für Schnetzer sind solche Hütten Jugendarbeit; „Sollen sich die jungen Menschen stattdessen vielleicht an der Tankstelle treffen?“ Er erwartet, dass das Landratsamt diesbezüglich nun Stärke zeigt, hat aber noch keine Stellungnahme erhalten. „Wenn die Hütte weg muss, gibt’s einen Flächenbrand“, befürchtet Schnetzer.

Wer hinter der Anzeige steckt, kann der Bürgermeister nur vermuten. „Aus der Nachbarschaft kommt es nicht“, sagt er; „vielleicht ist es politisch motiviert…“

 

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108 Kommentare zu “„Moralisch eine Katastrophe“

  1. Schade, dass feige anonyme Anzeigen dazuführen, dass Jugendliche sich wieder auf öffentlichen Parkplätzen treffen müssen.
    Es gibt doch nichts Besseres wenn Jugendliche Eigeninitiative ergreifen und sich eine Hütte bauen. Wir hatten uns damals sogar zwei Hütten gebaut.
    Entweder hatte der “Anonyme” keine Jugend oder keine Freunde.
    Ich hoffe sehr, dass die Hütte nicht abgerissen werden muss, sonst müssten alle Hütten abgerissen werden.

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    1. @sogamoi: ich verstehe den Ärger, aber beleidigen brauchen wir ned.
      und … die Gegenargumente sich zwar ärgerlich aber verständlich #gegenvetternwirtschaft.

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      1. @Vetternwirtschaft: aber sogamoi hat doch niemanden beleidigt … anonyme Anzeigen sind nun mal feige, das ist fakt. Und wenn er schreibt, der anonyme Anzeiger hatte keine Jugend oder keine Freunde, dann ist das auch keine Beleidigung, sondern nur eine (ziemlich naheliegende) Vermutung.

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  2. Also das finde ich eine absolute Frechheit, solch eine tolle Hütte!! Respekt – schaut super schön aus! (…) Aber bei uns in Deutschland muss alles kaputt gemacht werden, was jungen Leuten Freude und Spaß bereitet – und warum? NUR weil es Menschen gibt, die sich lieber um Andere schauen und anderen Leuten das Leben schwer machen, als sich um den eigenen Mist zu kümmern. Der, der die Anzeige gemacht hat, sollte sich zu tiefst schämen! Oder steckt purer Neid dahinter? Ist es besser, wenn die Jungen irgendwo in der Stadt abhängen? Ist doch toll, wenn Sie einen Ort haben, wo sie sich in Ruhe treffen können … Aber das ist Deutschland – traurig! Ich drück den Leuten echt die Daumen, dass sie die Hütte behalten dürfen!

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  3. So leid mir dich Sache für die Jugendlichen auch tut, kann ich durchaus ein gewisses Maß an Verständnis für das Landratsamt Rosenheim aufbringen. Wenn das Landratsamt Rosenheim diese Partyhütte nun auf öffentlichen Druck hin dulden oder sogar genehmigen würden, käme vielleicht der ein oder andere auch auf eine Idee eine derartige Party- oder Freizeithütte mitten in die Natur hineinzusetzen. Eine Duldung würde einen Bezugsfall schaffen, auf den sich dann jeder Schwarzbauer mit vergleichbaren Fall berufen könnte. Und dass lauter derartige Hütten in die Landschaft gesetzte werden, kann wohl niemand wollen.

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    1. Genau so ist es

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  4. Ja genau aus diesem Grund ist die CSU unwählbar. Die CSU, wie hier am Beispiel Herr Schnetzer, darf einfach nicht über dem Gesetz stehen, und sich Illegales (und sei der Zweck noch so heilig) hintenrum durch Fetternwirtschaft erschleichen.
    Die Jugendlichen tuen mir außerordentlich leid. Ich hoffe, ihr findet einen guten Ersatzplatz mit vorheriger Genehmigung!

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  5. Hey Leute
    Habts super gebaut. Ist schon äußerst interessant. Da haben eine Gruppe Jugendlicher a Superidee verwirklicht und für ein soziales Konzept gesorgt und dann so was. Schäm dich du Neider, der die Anzeige gestartet hat. Hast du nichts Besseres zu tun?

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  6. Tja, für Bürgermeister sollte halt eigentlich auch kein anderes Recht gelten wie für Ottonormalverbraucher.
    Und offenbar ist die Hütte ja auch nur für einen eingeschränkten (elitären?) Kreis nutzbar und nicht für alle Jugendlichen.
    Bin mal gespannt, ob sich das Landratsamt “traut”, hier Ernst zu machen. (…)

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    1. Immer diese Neid Disskussion. Warum sollte so was für Alle nutzbar sein. Haben ALLE auch mitgearbeitet und mitbezahlt? Haben ALLE ihre Freizeit dafür geopfert. Immer mehr gibt es bei uns diese sog. Gleichheitsdiskussion. Das ist langsam unerträglich. Warum sollte jaemnd noch mehr leisten wollen?
      In welchem Land ist denn das “Alle müssen gleich sein” bisher gut gegangen. Man sollte den Jugendlichen helfen in dieser Sache, bevor man wieder teure Streetworker und staatlich finanzierte Jugendtreffs braucht.

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      1. Immerhin hätte Herr Schnetzer als Bürgermeister auch die Möglichkeit, auf öffentlichem Grund legal einen Jugendtreff für ALLE interessierten Jugendlichen zu schaffen.
        Bauen Sie mal einfach im Außenbereich so eine Hütte – die müssen Sie schneller wieder abreißen als Ihnen lieb ist. Entweder es gilt gleiches Recht für Alle oder wir leben in der Anarchie. Aber es ist ja beliebt, solche Schwarzbauten mit sozialen Argumenten zu rechtfertigen. Sie glauben gar nicht, wieviel Phantasie Schwarzbauer da entwickeln können…

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  7. Haben wir keine anderen Probleme wie so einen Jugendtreff als störend zu sehen!!!!
    Es wir dort nicht gewohnt und ist Privatgrund und bis zur Genehmigung wären die Jugendlichen erwachsen bei unserem Amtsschimmel!!!

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  8. (…) Für die Buam tuts mir aber a leid. Bei dem Zeitvertreib lernen’s wenigstens no was dabei.
    Aber jetzt is hoid durch die Presse allen bekannt und da werden jetzt viele schauen,m wia des weida geht.
    Politisch motiviert der Anonyme 😄

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  9. Immerhin haben die Jugendlichen was fürs Leben gelernt. Bevor man viel Geld und Leidenschaft in ein derartiges Projekt steckt, immer kurz bei der zuständigen Behörde nachfragen, ob das so in Ordnung geht. Das hätte den Jugendlichen viel Ärger erspart. Aber hinterher ist man immer schlauer.

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    1. Also doch ein sinnvoller Lerneffekt fürs Leben!

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  10. Die fachliche und mit viel Fleiß verbundene Arbeit der Jugendlichen ist aller Ehren wert. Die Hütte ist ein Schmuckstück geworden. Aber beim besten Willen – die Hütte steht doch mitten im Wald! Genau dieser Bereich soll doch vor Bebauung geschützt werden. Meines Wissens ist dieses Gebiet auch noch ein besonders schützenswertes Biotop.
    Und wer wüsste das besser als Bürgermeister Schnetzer, auf dessen Grund die Hütte errichtet wurde. Ihm war von Anfang an klar, dass das ein Himmelfahrtskommando ist und die Partyhütte niemals genehmigt werden würde. Hier wurde die Verletzung der Baugesetze ganz bewusst in Kauf genommen.
    Wenn das Landratsamt diesen Fall durchgehen lässt, dann ist Tür und Tor für alle möglichen Schwarzbauten geöffnet. Und “Moral” habe ich nirgendwo im Baugesetz gefunden.

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  11. Traurig einfach nur traurig das man jahrelange Arbeit nur weil es “rechtlich gesehen ” nicht okay ist zerstören muss. Den Spaß den Jugendliche an so einem Projekt haben und das sowas selber heutzutage noch in die Hand genommen wird,wird dabei völlig vergessen.
    Augen aufmachen!!

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    1. “nur, weil es rechtlich gesehen nicht ok ist…”? Ja, es ist schon blöd mit diesem Rechtsstaat. Sie finden also, wenn jemand viel Zeit und Energie in etwas Widerrechtliches investiert hat, dann sollte das Betreffende automatisch legal werden? Der illegale Partystadl im Naturschutzgebiet ebenso wie die aufgemotzte Poserkarre ohne Betriebserlaubnis? Der lange etablierte Drogenhandel samt sorgfältig gepflegter Stammkundschaft ebenso wie der aufwändig inszenierte Onlinebetrug?

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  12. Warum macht man kein JUZ in Edling? Das wär doch mal ein gescheiter Startpunkt für alle!

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    1. ich antworte mal selbst: das geht ja nicht, da würden ja auch Leute ohne Lederhose hinkommen.

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  13. Dem Bürgermeister wird wohl von Anfang an klar gewesen sein, dass die Errichtung dieser Partyhütte nie und nimmer mit unseren Bauvorschriften kompatibel ist. Da hätte er halt am Anfang gleich ein Machtwort sprechen müssen, dann hätte er seinem Filius viel Kummer erspart. (…)

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  14. Hoffmann von Fallersleben hat es mal auf den Punkt gebracht: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!“

    Ich falle grade zufällig über diesen Artikel. Bei uns im BGL haben wir exakt das gleiche Problem.

    Nur nicht zulassen dass junge Leute den eigenen Kopf einschalten und vor allen das was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben auch anwenden. Die Bilder belegen, dass die Hütte mit Sachverstand gebaut worden ist…
    …aber als normaler Bürger dieses Landes darf man ja nicht davon ausgehen, von einem Landratsamt, wurscht welches, so gehätschelt und gepäppelt zu werden wie das bei millionenschweren Investoren an der Tagesordnung ist.

    Dem Landrat sei zu wünschen, dass er eine pragmatische Lösung findet. Denn der angesprochene Flächenbrand muss alleine schon aus dem Grundsatz gleiches Recht für alle kommen.

    Und der Landrat möge nicht darüber schwadronieren sein Amt wisse ja nicht wo die anderen 149 Hütten stehen würden.

    Von oben sieht man alles. Und die Ämter haben Zugriff auf alle Daten. Das wird jeder Landwirt bestätigen können, dessen Anträge nach Messungen per Satellit „korrigiert“ worden sind.

    Bin gespannt ob das LRA hier eine pragmatische Lösung findet. Die Land-CSU sollte nicht vergessen, dass junge Leute und ihre künftigen Familien die Wähler von morgen sind.

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  15. Der Edlinger Bürgermeister wird ja wohl über gewisse Kenntnisse in Sachen Baurecht verfügen und hätte wissen müssen, dass das baurechtlich gar nicht geht. Da hätte er vor Baubeginn mal ein Machtwort sprechen müssen. Das hätte seinem Sohn viel Ärger erspart.(…)

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  16. „Auch der Gemeinderat, dem ich letztes Jahr die Hütte vorgestellt habe sowie die Bürgermeister der Umgebung hatten keine Einwände“, sagt das Gemeindeoberhaupt.

    — Solange ich selbst die Mehrheit habe, sagt der Gemeinderat undemokratisch alles.

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  17. A bärige Hüttn, Respekt liabe Madl und Buam !!!
    Abreißn auf keinen Fall ! Wir würden Euch mit dem Bagger die Hüttn auf einen Tieflader heben, ( für Euch natürlich kostenlos wie am Anfang die Rüttelplatte ) und an einen sicheren Ort fahren, dann können solche Neidhammel nur noch blöd schaun !

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    1. Respekt find i guad!!!

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    2. Des is doch mal a Ansage, sehr guad!

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  18. Ich bin jetzt dann doch einigermaßen überrascht: sowohl von den Äußerungen eines eigentlich rechtskundigen Bürgermeisters als auch von einigen, die hier geantwortet haben. Tatsache ist ja wohl, dass der Sohn des Bürgermeisters mit seinen Kumpels ein Gebäude ohne Genehmigung errichtet hat. Und zwar durchaus keinen einfachen Unterstand, sondern wohl eher eine komfortable Partyhütte im nicht genehmigungsfähigen Bereich. Das nennt sich schlicht und einfach Schwarzbau. Und sowas muss – ebenfalls schlicht und einfach – abgerissen werden. Ich halte es im Gegenteil für moralisch äußerst bedenklich, wenn ein Bürgermeister solch ein Vorhaben unterstützt, im Gemeinderat mehr oder weniger absegnen lässt und sich dann noch über die absolut korrekte Verhaltensweise des Landratsamts entrüstet. Was für einen Sinn machen Baugenehmigungsverfahren, wenn sich nicht mal mehr Bürgermeister daran halten? Darf sich jetzt jeder Partyhütten in den eigenen Wald bauen, ohne eine Genehmigung dafür zu haben? Oder muss man dafür Bürgermeistersohn sein? Auch wenn ich mir einen Shitstorm zuziehe: Die anonyme Anzeige war vollkommen richtig. Und als Bürgermeister hätte man wohl besser die ganze Chose schnell und lautlos abgerissen, statt die Sache auch noch laut heraus zu posaunen.

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  19. Servus miteinander

    Erstmal möchte ich den Erbauer mein Komplement aussprechen!

    Geiles Teil. Meinen Respekt.

    Es ist natürlich eine blöde Situation.
    (…)

    Dass eine Partyhütte an dem Platz nix zu suchen hat, musste der Bürgermeister von Anfang an wissen.

    Er hätte deshalb um eine alternative Möglichkeit bemühen können.

    2018 gab es schon einen Schuss vor den Bug. Seitdem hat sich an der Situation offenbar nichts getan. Er hätte ja versuchen können einen Verein zu gründen oder mit politischen Freunden eine andere kreative Lösung zu finden.

    Jetzt wird die Geschichte (…) öffentlich breitgetreten.

    Anstatt von Anfang an vernünftig zu handeln, beruft Er sich jetzt auf die Moral.

    Was ist das denn bitte für eine Moral, wenn sich der Bürgermeister nicht mal an das Gesetz hält?

    (…)

    Leid tuts mir nur für die Erbauer.

    Grüße Benjamin

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  20. Eine (auch noch so schöne) 40 m² große Hütte mit Strom- und Wasseranschluss, genutzt als Jugendtreff, ist im Außenbereich gem. § 35 BauGB nicht genehmigungsfähig. Bürgermeister Schnetzer kennt die einschlägigen Gesetze und er weiß auch, dass ein Bauantrag für die Hütte an dem Standort niemals genehmigt worden wäre. Es ist mir ein Rätsel, warum er die Jugendlichen nicht im Vorfeld darauf hingewiesen hat, welche Konsequenzen es haben kann, eine Menge Geld und Zeit in einen Schwarzbau zu investieren. Aber vielleicht wurde das Risiko auch bewusst in Kauf genommen, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. Hier wurde hoch gepokert und voraussichtlich hoch verloren.

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  21. Ja der Denunziant erfreut sich gerade wieder historischer Urständ. Aber wenn der Herr Bgm. jetzt Moral über Recht heben möchte, dann ist er zwar politisch in guter Gesellschaft, hat aber in einer repräsentativen Position unseres Rechtstaates nichts verloren. Er hätte er das Thema einfach “pragmatisch” im Vorfeld lösen müssen.
    Nicht zuletzt ist er Repräsentant der Legislative und langjähriges Mitglied der “bayr. Staatspartei”, Möglichkeiten genug, um auf das Baurecht einzuwirken, bzw. rechtzeitig einen Stempel zu bekommen. (…) Schade um die schöne Hütte und das kreative Engagement der jungen Leute.

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  22. Zunächst möchte ich an dieser Stelle einmal anmerken, dass leider keiner (bis auf Herrn Wagner) den Mut hat, unter seinem richtigen Namen einen Kommentar abzugeben. Zum Sachverhalt, ja es ist ein Schwarzbau im Außenbereich, den es hunderte Male im Landkreis gibt. Der Unterschied der “Hüttenschwarzbauten” zu den Anderen aber ist der unmessbare soziale Mehrwert dieser von Jugendlichen selbstgebauten Treffpunkte. Viele von den Kommunen bereitgestellte Jugendtreffs funktionieren meist schlecht als recht. Bei den selbsterrichteten Treffs ist jeder der Erbauer mit Herzblut dabei, lernt handwerklich was fürs Leben und das Wichtigste dabei ist das Erleben einer Gemeinschaft die sich gegenseitig hilft. Wenn aber jetzt eine Hüttengemeinschaft nach der anderen gesetzlich vernichtet wird, braucht sich niemand der Verantwortlichen später wundern, wenn diese jungen Mitbürger*innen für die Gesellschaft nichts mehr übrig hat (Politikverdrossenheit, Aufgabe der Ehrenämter, Radikalisierung usw.). Ich wünsche den Verantwortlichen ein gutes Fingerspitzengefühl bei den Entscheidungen zum Wohle unserer Jugend.

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    1. Was Jugendliche wohl hier in allererster Linie lernen, falls das Landratsamt nicht einschreitet, ist, dass Baugenehmigungen nicht nötig sind und man überall bauen darf, insbesondere wenn der eigene Herr Papa Bürgermeister ist. Meines Erachtens kein sehr sozialer Lerngewinn. Man darf solche Hütten durchaus bauen. Aber man muss es halt beantragen und darf erst dann bauen, wenn es genehmigt ist. Das alles hätte der Herr Bürgermeister dem Nachwuchs erklären können und sollen. Noch viel besser wäre es allerdings vermutlich gewesen, wenn in das Projekt die gesamte Dorfjugend einbezogen worden wäre und daraus ein offiziell genehmigter Jugendtreff geworden wäre. Das hätte einem Bürgermeister vermutlich gut zu Gesicht gestanden. So bleibt halt der fade Nachgeschmack von Vetternwirtschaft.

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    2. Hallo Herr Gäch,
      ich bin der Meinung, dass gerade in einem Umfeld, in dem man nicht als Nestbeschmutzer gelten will, und in der Gemeinde noch was bewegen will, und trotzdem dem “Oberhaupt” mal den demokratischen Spiegel vorhalten will, die anonyme Klage wie auch ein anonymer Beitrag hier (auch wenn ich nicht der Klagende bin) ein absolut legitimes Mittel ist. Dieses Instrument ist von unseren Gesetzen her absolut so vorgesehen.

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    3. Ein interessanter Versuch des (ehemaligen) Bürgermeisters von Ramerberg (?), den Unterschied zwischen vermeintlich guten und schlechten Schwarzbauten zu erläutern. Geht’s noch? Die Hüttengemeinschaft wird nicht “gesetzlich vernichtet”, sondern hat bestehendes Recht missachtet.

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      1. Wenn es nach bestehendem Recht geht, müssten tausende von Gartenhütten abgerissen werden, die nicht durch das Landratsamt genehmigt wurden, da die Landratsämter nicht mit den Genehmigungen hinterherkommen.

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        1. Was soll’s, die Bauämter kommen nicht etwa nicht hinterher, sondern finden keine Rechtsgrundlage für derartige Bebauungen

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    4. Den jugendlichen Erbauern sollte halt unbedingt mit auf den Weg gegeben werden, dass man sich an Recht und Gesetz zu halten hat, auch an das Baurecht.
      Stellen Sie sich vor, diese jungen Menschen würden aus ihrer Erfahrung raus anfangen, sich ihre Wohnhäuser auf die grüne Wiese zu bauen ohne sich vorher um das Baurecht gekümmert zu haben…
      So oder so wird es einen Lerneffekt haben.

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  23. Man mag von dem Gebäude halten was man will. Eine Gefallen getan haben sich die Jugendlichen und der Bürgermeister sicher nicht damit, das ganze jetzt medial so aufzubauschen. Das Landratsamt hat ja jetzt wohl keine andere Wahl, als hart zu bleiben und das Gebäude beseitigen zu lassen. Wenn sie jetzt Gnade vor Recht ergehen lassen und die Hütte stehen lassen, schaffen sie einen massiven Bezugsfall. Dann kann quasi jeder derartige Freizeithütten in die Landschaft stellen und das Landratsamt lässt das zu.

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  24. Ich war in meiner Jugend selber Teil einer solchen Hüttengemeinschaft. Das einzige, das ich da gelernt habe war das Saufen.

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    1. Stimmt, auch meine Erfahrung!

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  25. Rechtsstaat, kein Moralstaat!!!!!

    Das Landratsamt wird seine Meinung nicht ändern. Und die Entscheidung vom LRA ist richtig! Schwarzbau im nicht genehmigungsfähigen Bereich ist und bleibt ein Schwarzbau und muss beseitigt werden. Egal ob er von Jugendlichen oder einer Firma errichtet wurde. Andere Partyhütten haben auch davor einen Bauantrag gestellt!
    (…)

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  26. Da hat sich ein Haufen junger Leute zusammengetan, die nicht quatschen sondern, wir machen was. Das was dabei herausgekommen ist, das kann sich auch noch sehen lassen. Alle Achtung dafür, ohne Fachwissen kommt sowas nicht zu Stande. Nur wenn die Hütte jetzt wieder weg muss, da wird sich so manch Junger Bürger fragen, wozu noch was machen, wenn dann irgend ein Amt daherkommt dem es nicht gefällt was hier entstanden ist. Dann kann auch gleich zu Hause bleiben um warten bis das Hartz 4 Geld auf dem Konto ist. Es muss sich doch lohnen, wenn jemand was macht, genau das ist in Deutschland abhanden gekommen.
    Deshalb werden wir auf den Weltmärkten immer weiter nach hinten durchgereicht. So z.B. bei der Digitalisierung, sind wir nur noch Mittelmaß. Ich will damit es nicht Gutheißen, wenn so ein Bau ohne Genehmigung errichtet wird. Nur für sowas sollte es den Weg geben, dass die Gemeinde so etwas Genehmigen kann und auch bei der Suche nach einen geeigneten Platz behilflich ist. Aber jetzt schon wieder Landratsamt, Landrat, Baubehörde usw. Was für ein Aufwand.
    Die Partei, der auch der Landrat angehört ist nicht mehr wählbar.
    Was dabei rauskommt, dann wird halt ganz Links oder ganz Rechts gewählt.

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    1. Ja, die Gde. hätte einen gemeindlichen Baugrund bereitstellen sollen/können, z.B auf einem Sportplatz-/Gemeindegelände, für alle Jugendlichen zugänglich

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  27. Anonyme Anzeige, Neid-Diskussion ohne Ende……..schade, aber so hat sich die Welt verändert. Was hat der andere, was ich nicht habe.

    Fehler werden gemacht, ob vorsätzlich, fahrlässig oder aus Versehen. Die Neider in dieser Runde können jedoch gerne darüber informieren, wie es geht, ohne Fehler zu leben.

    Für diese Situation muss eine Lösung gefunden werden. Das Landratsamt sollte hier Fingerspitzengefühl zeigen. Abwägen zwischen Baurecht und anderen Gütern des Lebens. Es gibt zwar keine Gleichbehandlung im Unrecht, aber man muss sich nur die vielen Duldungen und Ausnahmegenehmigungen beim Baurecht anschauen, da müsste es doch auch hier eine sozialverträgliche Lösung geben, wenn man nicht nur das Gesetzbuch sieht, sondern auch die Welt um sich herum.
    Auch die Neider könnten sich nun hervortun und Vorschläge machen. Denn ein Abriss macht die Welt bestimmt nicht besser!!!
    Man sieht ja beim Müll am Inndamm, was fehlende Freizeitmöglichkeiten verursachen.

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  28. Mädels und Jungs , Saubere Arbeit!
    Da es Ja ein unbekannter zur Anzeige gebracht hat, darf man wohl auch unbekannter Neider sagen!
    Diesbezügliche Anzeige des Unbekannten gerne erwünscht, wenn er denn dann seinen Namen preis gibt!
    Da es sich ja um ein Privatgrundstück handelt, würde ich den jungen Leuten vorschlagen, das Teil auf Räder zu stellen, dann ist es kein Bauwerk, sondern eine beweglich Sache ! 🙂

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    1. Kein guter Vorschlag. Eine bewegliche Sache mit Strom und Wasseranschluss? Ich würde das Konstrukt dann eher unter “Fliegende Bauten” einreihen. Und für solche benötigt man ebenfalls eine Genehmigung!
      Art. 72 BayBO
      (1) Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, wiederholt an wechselnden Orten aufgestellt und zerlegt zu werden…
      (2) Fliegende Bauten dürfen nur aufgestellt und in Gebrauch genommen werden, wenn vor ihrer erstmaligen Aufstellung oder Ingebrauchnahme eine Ausführungsgenehmigung erteilt worden ist…

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  29. Ja genauso ist es, wie es der Herr Gäch formuliert hat.
    Die Jugendlichen, die das Ganze in Eigenregie erschaffen haben, würden sich niemals in einer von der Gemeinde bereit gestellten kalten Jugendeinrichtung treffen. Das sind sie vom Typ her gar nicht.
    Gerade das gemeinsam Geschaffene verbindet und vereint zu einer Gemeinschaft, die man in der heutigen Zeit nicht mehr so leicht findet.
    Bürgermeister Schnetzer sollte hier nicht so angeprangert werden, denn er ist auch Vater und als solcher sicher auch ein wohlwollender Förderer der Buben, von denen sich jeder mit seinem erlernten Handwerk eingebracht hat. Jugend muss auch mal was dürfen und nicht nur Verbote beachten müssen.
    Wie viele Hütten stehen hier im Landkreis ? Ca. 150 ?
    Damit alles sogenannte Schwarzbauten !
    Viel Spaß, liebes Landratsamt Rosenheim !
    Sollte der verfügte Abriss tatsächlich durchgesetzt werden, dann muss das Gleiche auch für alle anderen Hütten im Landkreis gelten !
    Vielleicht sollte man überdenken, ob man diese Hütten nicht einfach mal für ein paar Jahre duldet, denn auch diese Jugendlichen sind irgendwann erwachsen, aus der Sache rausgewachsen und haben dann andere Prioritäten.
    Das Problem würde sich dann irgendwann von selber lösen.

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    1. Kein Mensch hat davon gesprochen, dass sich die Jugendlichen in einem von der Gemeinde bereitgestellten kalten Jugendeinrichtung treffen sollen. Man hätte halt eine Genehmigung für die Hütte beantragen müssen, möglicherweise an einem anderen Standort, der leichter zu genehmigen ist. Wie gesagt: Als Bürgermeister weiß man das eigentlich. Als wahrhaft großzügiger Papa und Bürgermeister hätte Herr Schnetzer vielleicht auch von sich aus das Genehmigungsverfahren anschieben sollen. Die Zahl von 150 Schwarzbau-Hütten ist im Übrigen eine reine Behauptung von Herrn Schnetzer. Ich glaube kaum, dass er eine akribische Bestandsaufnahme im Landkreis vorgenommen hat. Eine gesetzeswidrige Handlung wird auch nicht dadurch besser, dass sie mit viel Eigeninitiative und Engagement vorgenommen wird. Auch das Frisieren von Mofas wird zweifellos mit viel Akribie und Leidenschaft betrieben. Niemand wird aber ernsthaft behaupten wollen, dass frisierte Mofas geduldet werden sollten, weil spätestens mit dem Autoführerschein das Interesse dafür nachlässt. Last but not least: Was wird denn wohl mit der Hütte passieren, wenn der Junior ausgezogen ist? Es würde mich nicht wundern, wenn die Hütte stehen bleibt und als Freizeithütte der Senioren genutzt wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

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  30. Traurig, was mit der Menschheit PASSIERT!!!!
    Solche Hütten gibt’s seid vielen Jahren zu Hauf. Und da spielt es keine Rolle ob Bürgermeister Sohn oder sonst wer. (bin gespannt ob diejenigen die hier so blöd daherreden selber kandidieren würden…bestimmt “schön” wenn einem das Amt nicht nur selber sondern auch noch den Kindern PRIVAT zur Last wird.. .)….

    Offizielle Jugendtreff müssen von Erwachsenen betreut werden. Wieviel Lust haben junge Menschen wohl dann noch, sich dort zu treffen? Mal kurz an die eigene Jugend denken bitte!!

    Diese Hütten sind ein Segen! Junge Leute schaffen etwas, übernehmen Verantwortung, organisieren sich selber. Das ist etwas Gutes!!!

    Das sich das Landratsamt nun doch hart tut verstehe ich dennoch. Man muss solchen Meldungen nunmal leider nachgehen. Schämen darf sich aber der anonyme Anzeiger und all die Lästerer hier!

    Ich hoffe es wird sich noch etwas auftun für euch, Klasse übrigens @Bauer Franz sen.!!

    Generell tut es mir für die Jugend total leid was zur Zeit passiert: weggehen können sie nicht mehr und alles wird madig gemacht. Wann wird es wohl endlich zum Trend, dass Jugendliche am Liebsten Limo trinken, MauMau spielen und um 20 Uhr ins Bett gehen???😜….
    Ach Mist, und dann heißt es wieder, die jungen Menschen von heute hocken nur noch faul zu Hause. Was denn nun?

    Mei, hatte ich eine schöne Jugend! Ich, Kind der 80ger Jahre…. alles so unkompliziert, selbstverständlich und ohne soziale Medien…. Einfach schee! Und wir durften sogar noch weggehen, feiern, “rumlungern”, über die Stränge schlagen,…. wie das halt so ist.

    Achja und @Babenshamer, das glaub ich, dass das bei euch so war. Aber man soll ja nicht von sich auf andere schließen. Und du bist ja dann doch auch irgendwie durchgekommen oder??

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  31. Alexander Hunklinger

    Schrecklich

    Wie soll die Jugend heute noch vertrauen in den Staat bekommen, wenn dieser einem jeglichen Spaß kaputt macht. Der Staat ist dagegen, dass Jugendliche sich an öffentlichen Plätzen wie “Assis” treffen aber wenn man eine Lösung dafür findet ist das auch falsch!

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  32. Edlinger Jugendfreund

    Hallo zusammen,
    Ich kenne jeden dieser Burschen und das Mädel persönlich und kann nur sagen das es ihnen nicht ums „saufen“ oder gleichartiges geht. Sie haben sich in ihrer Gemeinschaft was erschaffen was sich sehen lassen kann. Nur weil der Neid anderer Bürger zu groß ist sollen sie die schöne Hütte wegreißen?!!
    Es mag schon richtig sein dass sie und der Bürgermeister sich bewusst waren das das ein Schwarzbau ist aber man darf folgendes nicht vergessen:
    – Für die Jugend wird nichts getan und auch schon gar keine Hütte genehmigt
    – Die Hütte steht zwar im sogenannten Ausenbereich, aber auch nur da ist Platz und sie stören keinen, es ist auch kein Naturschutzgebiet!!
    – Sie steht auch nicht mitten im Wald wie ein Leser behauptet sondern unmittelbar angrenzend an den Bauernhof des Besitzers
    – Und es gibt auch kein laufend Wasser

    Lieber Leser, seit vorsichtig mit euren Behauptungen wenn ihr die Leute die dieses Kunstwerk geschaffen haben nicht persönlich kennt!

    Ich stehe zu 100% hinter der Jugend und finde es auch stark das unser Bürgermeister so hinter Ihnen steht. Vielen Dank dafür!

    Wenn Ihnen das verdorben wird ist es ein Signal gegen die ganze Jugend was der Landkreis aussendet und es braucht sich keiner wundern wie das dann wohl ausgeht…
    Ich selbst hatte in meiner Jugend mit meinen Freunden solch einen Treffpunkt (bei weitem nicht so schön wie dieser) und es schweißt uns bis heute zusammen (ist 20 Jahre her)

    Bleibts stark Männer und Mädls, und lasst euch ned unterkriegen!

    Ps: vorallem in der jetzigen Corona zeit ist es wichtig das sich unsere Jugend irgendwo treffen kann und ihre sozialen kontakte pflegen können. Auserdem sind sie ALLE ehrenamtlich aktiv und das soll auch so bleiben weil wir diese Helfer dringend brauchen!! Wenn der Staat ihnen in den rücken fällt braucht sich keiner Wundern wenn das andersrum genauso ist …

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    1. Sehr gut, Jugendfreund! Wir bauten uns damals auch eine Hütte zwischen Burkhardt und unserem Haus, quasi auf beiden Grundstücken!
      Und wenns mal Ärger wegen zu laut oder zu wild gab, hamma von unseren Vätern a Watschn griagt und de Sach war gessn ! 🙂

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  33. Hallo alle beieinander!
    Schade, dass man immer mit Anzeigen und Geboten arbeiten muss.
    Eine so tolle Hütte, die von unserer Jugend genutzt wird und auch keinen anderen stört… soll doch stehen bleiben. Ich versteh es nicht!
    Würden sich die Jugendlichen an der Tanke, in der Dorfmitte oder in einer Siedlung treffen, dann gäbs wohl eine Anzeige wegen Ruhestörung.
    Einen Abriss kann ich nicht verstehen. Es wäre doch zieführender, wenn (vielleicht auch über die politische Gemeinde) ein guter Kompromiss gefunden wird, von dem alle was haben.

    Ich bin mir sicher, wenn sich beide Seiten aufeinander zu bewegen, gibts nur Gewinner!

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  34. Scheinbar wurde hier ein sehr sensibles „Fass“ aufgemacht. Interessant ist insbesondere die Vehemenz der Argumentation des Herrn Braun.

    Natürlich ist es ein „Schwarzbau“, und natürlich sind auch viele andere Hütten ein Schwarzbau.

    Allerdings sollte keiner, aber wirklich keiner der in der Siedlung wohnt, hier allzu rechthaberisch mit den berühmten Steinen im Glashaus schmeißen.

    Denn wenn man (als LRA) konsequent durchzieht kommt man vielleicht drauf, dass mitten in der Siedlung diverse Gartenhäuser insgesamt oder weil nicht als Grenzbebauung ausgeführt oder weil korrekt gemessen um 0,5 qm zu gross, die meisten Wintergärten, nahezu jede Terassenüberdachung, vermutlich jeder zweite Gartenzaun das Sichtdreieck zumacht, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die meisten Gabionenwände nämlich eines gemein haben: …nach Punkt und Komma des Baurechts sind sie schlicht Schwarzbauten. Und jeder der hier der extremen Auslegung das Wort redet sollte mal in sich gehen und sich fragen, ob er nicht selbst eben in jenem Glashaus sitzt,

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    1. Der Vergleich mit den üblichen Gartenhütten hinkt hier gewaltig.
      Eine Freizeithütte in dieser Größe und Ausführung in den Außenbereich zu stellen ist einfach nur frech. Noch mehr verblüfft mich aber die Unverfrorenheit, mit welcher Selbstherrlichkeit der Herr Bürgermeister von Gottes Gnaden sich jetzt hinstellt und einen am Moral macht.
      Herr Braun hat einfach nur geschrieben wie sich die Sache rechtlich verhält, nicht mehr und nicht weniger.

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      1. (…) Anonym schimpfen, aber ned den Mumm in da Hosn homm, um dem Herrn Bürgerrmeister, das persönlich zu sagen! Schamt’s eich, es Knallfrösche …

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  35. Lasst doch den Jungs und Mädels einfach Ihre Hütte, noch dazu wo sie auf Privatgrund steht. Immer diese unnötigen Anzeigen und ewigen Nörgler und Neider. Ist aber wohl in jeder Gemeinde so.😉

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  36. Erstmal Hut ab ihr habt eine saubere Arbeit gemacht davon kann dich manch Erwachsener eine Scheibe abschneiden die nicht mal einen Nagel in die Wand bekommen . Aber leider sterben die Denunzianten und Blockwarte nicht aus . Ein Dankeschön an Hr Schnetzer der seinen Grund zur Verfügung gestellt hat und auch die Burschen gelassen hat da kann man sehen was man in der Gruppe alles schafft wenn man zusammen hält. Sie haben alles aus eigener Initiative geschaffen da braucht es kein JUZ den diese Jugend weiß was mit ihrer Zeit und Ideen anzufangen nur leider steht halt such hier die Bürokratie im Wege. In dieser Gruppe steht einer für den anderen ein was es in unserer Gesellschaft bei sehr vielen Erwachsenen nicht mehr gibt. Natürlich wird auch gefeiert das gehört dazu aber das Komasaufen übernehmen schon die Knaller die sich am Inndamm treffen und dort ihren Müll lassen . Man sollte dich erstmal beim Bild machen und Informieren bevor man alle an den Pranger stellt übrigens im Umkreis der Hütte von 1km sind alleine schon 4 andere , da kann man ja eine kleine Hochrechnung machen was da alles weg soll…,,echt traurig

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    1. Wenns gar nicht anders geht empfehle ich den jungen Leuten den Klageweg.Vielleicht können sie 5-10 Jahre herausschinden ..Auf alle Fälle viel Erfolg beim Erhalt der Hütte.

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      1. Und um genau solche Verzögerungstaktiken in Form von ebenso sinn- wie aussichtslosen Klagen weniger attraktiv zu machen, hat das Landratsamt immer noch das Mittel der sofortigen Nutzungsuntersagung.
        Solche vielleicht gut gemeinten, aber von wenig Sachverstand getrübten Empfehlungen wie die vom Kernzlsepp mögen dem Bausünder vielleicht kurzfristig die schöne Vision des rebellischen, unangepassten Widerstandskämpfers vermitteln – aber billiger würde es, gerade bei Zuwiderhandlungen gegen eine Nutzungsuntersagung, nicht werden. Und wer dem Landratsamt medial einen solch sauber choreographierten medialen Watschentanz vorführt, wie es der Edlinger Bürgermeister tut, der braucht sich dann nicht wundern, wenn das Amt anschließend seinen Handlungsspielraum bei den Bußgeldern nach oben ausreizt.

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      2. Man muss bei Ihrem Vorschlag aber auch bedenken, dass die Jugendlichen im Fall einer sehr wahrscheinlichen Niederlage vor Gericht die Prozesskosten bezahlen müssen. Da kommen schnell ein hoher vierstelliger Betrag zusammen.

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  37. Servus Beinand,
    hier schreibt jetzt mal die Mama des Mädels aus dieser Clique..
    Erstmal Danke an Gerti und Matthias Schnetzer, dass sie den kids einen Platz zur Verfügung stellen!
    Und auch Danke an Franz Bauer sen. für die Unterstützung!

    Es ist sehr schade, dass viele nun auf Matthias Schnetzer losgehen, das hat er ned verdient!
    Ich als Mama kann nur so viel sagen: mittlerweile sind alle aus der Clique über 18!
    Aber vor ein paar Jahren war ich froh, dass ich wusste, wo sich meine Tochter „rumtreibt“!
    Ich hab sie zur Hütt‘n gefahren und wieder abgeholt und wusste einfach, wo sie ist!
    Und im Übrigen.. die Hütt’n steht ned MITTEN im Wald, sondern am Rand! Und wer behauptet, es gäbe einen Wasseranschluss?! Das ist mir neu….!!
    Und ja, es gibt sehr viele Hütt’n im Landkreis! Wieviele ist doch wurscht! Fakt ist doch, gleiches Recht für alle!

    Wem tut das eigentlich „weh“, wenn dort a Hütt’n steht?!
    Ob Schwarzbau oder ned – viele müssten wahrscheinlich vor der eigenen Türe kehren, weil auch nicht alles „korrekt“ ist…

    Und noch was… warum kommentiert man eigentlich anonym..?!

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  38. Schwarzbau bleibt Schwarzbau!!
    Das Baurecht gilt auch für Bürgermeister.
    Sich jetzt auch noch darüber aufregen und von Moral zu sprechen, ist ein Schlag in das Gesicht jedes Edlinger Bürgers,der brav seine Bauanträge bei der Gemeinde einreicht.
    Tolles Vorbild Herr Bürgermeister🧐

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  39. Das es baurechtlich nicht in Ordnung ist, steht komplett außer Frage……. aber was ist an einem Treffpunkt für Jugendliche, die alles selbst finanziert und errichtet haben so falsch???? Sollen sie sich lieber irgendwo treffen, als an dem Platz, den sie sich selbst in Eigeninitiative und mit viel Leidenschaft und Herzblut selbst geschaffen haben?
    Frage an den anonymen Anzeiger: Waren sie selbst nie jung oder haben sie Kids, die dort gern dabei wären? 🤔

    Anstatt mit der äußersten Maßnahme, den Abriss einer Jugendhütte zu drohen, könnte das Landratsamt Rosenheim, wie in anderen, vergleichbaren Situationen, bei oft als landwirtschaftlich notwendig argumentierten Bauwerken, nicht auf die Entfernung des Gebäudes bestehen, sondern mit einer einfachen Geldbuße den motivierten und im Ort ehrenamtlich engagierten Jugendlichen die Einhaltung des Baurechts näher bringen!

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    1. Sie schlagen ernsthaft den Ablass in Gestalt eines Bußgeldes vor? Also reiche Leute können sich künftig das Baurecht kaufen, die die es sich nicht leisten können müssen ihre Schwarzbauten abreißen?

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  40. Kann mir schon vorstellen dass das ein gefundenes Fressen für die (oder eher den) politischen Gegner ist. Ich würde mir wirklich überlegen die Hütte an einen anderen Ort zu versetzen so wie Franz bereits gesagt hat und nicht unbedingt abreißen, das haben die Jugendlichen und die schöne Hütte nicht verdient. Lasst euch nicht unterkriegen der Großteil der hier schreit machts anonym… warum wohl?

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  41. Ich verstehe alle Beteiligten. Das macht die Sache nicht einfacher.
    Wenn es darum geht, dass Jugendliche etwas in Angriff nehmen, sich verwirklichen können und nicht im Internet oder sonstwo “herumhängen”, verdient das jede Unterstützung.
    Aber es gibt auch ein “Gegenbeispiel”, keine 500 m Luftlinie von der Hütte in Schloß Hart entfernt: Ziemlich genau auf der gegenüberliegenden Seite der Attel haben vor Jahren Jugendliche damit begonnen, einen “Riderpark” im Bereich der früheren Reitberger/Zellerreiter Sprungschanzen zu errichten. Anfangs baute man kleine Schanzen – alles mit Holzbrettern und in mühevolller Handarbeit. Dann kam eine winzige Hütte dazu. Dann wurde die Hütte größer – man baute sie ein paar Meter neben die alte Hütte. Dann kam irgendjemand aus der Gruppe auf die Idee, den “Freerider’s Park” in Google Earth zu platzieren….. Dann kam ein Sturm und ein größerer Baum krachte auf die Hütte, welche dadurch völlig zerstört wurde……. Dann wurde es auch dem Grundstücksbesitzer zuviel…… Der wurde angeblich niemals gefragt und entdeckte angeblich diesen bei Google zu findenden “Freerider’s Park” auf seinem Grundstück. Die Jugendlichen waren ziemlich zerknirscht, weil der Grundstücksbesitzer die Entfernung aller “Bauten” auf seinem Waldgrundstück verlangte.
    Es gab noch einen Versuch, eine neue Hütte auf der anderen Seite des Waldweges zu errichten…… Doch seit ca. einem halben Jahr passiert nichts mehr. Der kleine Bereich ist seitdem ein Chaos und niemand fühlt sich für die Beseitigung verantwortlich.
    Die damaligen “Jungs” sind mittlerweile junge Erwachsene mit teils eigenen Autos.
    Fazit: Hier wurde über das Ziel hinausgeschossen. Eine kleine, temporäre, primitive Hütte – welche durchaus auch zum “Feiern” verwendet werden konnte – war zu wenig……. Es musste etwas Größeres sein……. Ich möchte mir nicht ausdenken, welche Probleme der Grundstücksbesitzer bekommen hätte, falls einer der Jugendlichen beim Sturm und dem Einstürzen der Hütte einen Schaden erlitten hätte.
    Und ich bin richtig enttäuscht von den jetzt jungen Erwachsenen, dass sie das Chaos nicht beseitigen. Das wäre nur konsequent.
    Im übrigen hat die Hütte in Schloß Hart nichts mehr mit einer kleinen Hütte zu tun. Hier handelt es sich um ein kleines Bauwerk mit TV, Bar und bequemen Möbeln. Hätten sich die Jugendlichen und deren Eltern an “tolerierbare” Grenzen gehalten, wäre es nicht zu dieser Eskalation gekommen.
    In Reitberg haben die Jugendlichen alles selbst organisiert – Eltern haben sich nicht eingemischt. Doch eine kleine Kontrolle hätte nicht geschadet. In Schloß Hart haben sich die Erwachsenen sehr wohl eingemischt, wohlwissend, daß hier geltendes Recht überschritten wurde. Wie soll man es einem Grundstücksbesitzer im Außenbereich erklären, daß er keine Chance hat, einen simplen Carport zu bauen, wenn gleichzeitig innerhalb der Gemeinde passable Feierhütten stehen?
    Bei aller Wertschätzung für unseren Bürgermeister Schnetzer – gerade er hätte es wissen müssen, welche Konsequenzen diese Duldung haben kann. Ich bezweifle, ob er sich und den “Jugendlichen” einen Gefallen getan hat, das alles an die “Große Glocke” zu hängen.
    Ein Dank an dieser Stelle für die vielen, vielen Kommentare. So geht Demokratie und freie Meinungsäußerung. Toll!

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  42. zum Knallfrosch: Frage….warum hinkt mein Vergleich von schwarz gebauten Hütten in der Prärie und denen in großen…oder auch kleinen Gärten in den Siedlungen? Sind schwarz gebaute Hütten in Siedlungen lt. Baurecht anders zu bewerten als jene in der Prärie? Hat evtl. der Knallfrosch selber was rumstehen was einem Schwarzbau darstellt? Herr Braun wird es dem Knallfrosch schon erklären können, dass das Recht in Wort und Schrift eigentlich ohne zu hinken für alle gleich gilt. Gerade weil es keine Gleichbehandlung im Unrecht gibt müssen alle im Recht gleich behandelt werden.

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    1. …weil in einer Standard-Gartenhütte i.d.R. keine großen Parties stattfinden und sie sich zudem nicht im Außenbereich befinden. Außerdem hat wohl kaum eine Gartenhütte zwei Geschosse, Balkon und einen Wohnraum mit 40 m². Das ist dann doch etwas anders zu bewerten als diese feudale Partyhütte, die ja eigentlich auch nichts mit Jugendtreff zu tun hat (sind doch alle schon erwachsen). Bevor eine Beseitigungsanordnung erlassen wird, müssen von der Behörde genau solche Aspekte abgewogen werden. Da kann dann tatsächlich herauskommen, dass Gartenhütten anders bewertet werden.
      Und was soll Ihr persönlicher Angriff? Nein, in meinem Garten stehen keine Schwarzbauten, im Gegensatz zu den Gärten einiger meiner Nachbarn. Und ehrlich gesagt – mir ist es wurscht. Ich sehe auch keinen Anlass, meine Nachbarn anzuzeigen. (…) Wo kommen wir hin, wenn künftig jeder (…) das Gesetz so auslegt, wie es ihm gerade in den Kram passt? Ach so, das soll öfter vorkommen, ja dann…

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    2. Eben weil es, wie sie richtig schreiben, keine “Gleichbehandlung im Unrecht” gibt, sind die von Ihnen herangezogenen kleinen und großen Bausünden in irgendwelchen Gärten für den vorliegenden Fall auch überhaupt nicht relevant. Relevant ist einzig, dass es ein Schwarzbau ist und dieser keinerlei Aussicht auf eine baurechtskonforme Genehmigung hat. Der Schwarzbau kann also auch nicht durch einen nachträglich eingereichten Bauantrag geheilt werden (schon das ist ein wesentlicher Unterschied zu den kleinen Gartenhütten im Siedlungsbereich). Dem Landratsamt Rosenheim bleibt also gar nichts anders übrig, als den Rückbau (nach 2 Jahren Kenntnis von der Sachlage muss man sagen: endlich) anzuordnen, wenn es nicht riskieren will, vom anonymen Anzeigenerstatter eine Rechtaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit zu kassieren.

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  43. Kann das Landratsamt voll verstehen. Zumal es ja nicht die erste Partyhütte ist, die das Landratsamt beseitigen lässt. Nur haben da die Erbauer nicht so einen großen medialen Aufschrei fabriziert. Einem muss doch klar sein, dass wenn man so eine Hütte baut und das Landratsamt Wind davon kriegt, die Hütte wieder weg muss…

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  44. Servus,
    (…) schreibt doch eure Namen dazu, dann kann man auf Augenhöhe diskutieren. Und alle reden von „Genehmigen lassen“ solche Jugendhütten werden doch nicht genehmigt, die muss man einfach so bauen, wo sollten sich die Jugend sonst treffen? Alle beim McDonalds in Wasserburg oder in der Dorfmitte? Ich bin selbst bei einer Hüttengemeinschaft dabei, in solche Hütte investiert man sehr viel Geld und Zeit und ist mit Herzblut dabei. Wenn das Landratsamt de Buachwoida Hüttn abreisst dann soll der gnädige Landrat selbst de Goashax nehma und de Hüttn obreisn. Viel Spaß mit de mindesdtens 150 anderen Jugendhütten,-Bauwägen und Stüberl die es im Landkreis Rosenheim gibt. #AllesSchwarzBau

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    1. So ist es, der Landrat wird es im Kreuz haben, oder auch nicht.

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  45. Hallo zusammen,
    mein erster Gedanke war auch:
    Tja das hätten sie sich vorher überlegen müssen.
    Pech gehabt.
    Selber schuld.

    Aber ich als Mama die ihre Kinder gerne zu deren Partyhütte fährt und holt würde mich freuen wenn für diese und auch viele andere Hütten eine Kompromisslösung gefunden werden würde.
    Denn man muss jetzt wirklich überlegen worum es geht.
    Ja es ist ein Schwarzbau aber bestimmt nicht der einzige im Landkreis.
    Aber Priorität eins muss jetzt doch sein,dass sich die Jugendlichen ohne Erwachsene mal treffen können.
    Ich konnte im Alter von 15 Jahren schon auf sämtliche Diskopartys im Umkreis gehen,was jetzt durch die vielen Sicherheitsbestimmunden kaum mehr Möglich war.
    Und jetzt geht ja eh gar nichts mehr.(Corona)
    Deshalb sind genau diese Hütten mehr denn je wichtig um sich zu treffen. Meistens ist es ziemlich der gleiche Freundeskreis was in der jetzigen Situation gut ist um auch Rückverfolgen zu können wer an welchem Tag mit wem Kontakt hatte(Corona). Und jetzt fasst euch alle mal selbst an die Nase. Wer hätte gerne eine so kontrollierte Jugend gehabt.
    Also ich nicht.
    Und natürlich wird da auch getrunken und geraucht.
    Das hat aber nichts damit zu tun ob die Hütte jetzt genehmigt ist oder nicht.
    Mein Vorschlag wäre an das Landratsamt,den Jugendlichen sämtlicher Treffpunkthütten die Möglichkeit zu geben einen Plan einzureichen um sie für einen Zeitraum von 5-10 Jaihren zu genehmigen. Und das kann man ja dann evtl. wiederholen. Natürlich müssen gewisse bauliche Bestimmungen (Sicherheit) etc.bestehen.
    Und vielleicht kann man ja für die Zukunft eine Art Kurzzeitgenehmigung genau für diese Fälle einführen.
    Vermutlich finden sich auch einige Bauzeichner oder Architekten die die Jugend bei Planzeichnung und Genehmigungsverfahren unterstützen würden😊
    Natürlich müssen sich die Hüttenbesucher an gewisse Regeln halten (Ruhestörung….)
    Aber da sehe ich keine Probleme.
    Also ich wünsche Euch alles gute weiterhin und haltet zusammen.

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    1. Da ha’m Sie recht. Klar, die Hütte wird weg müssen, da war das Rosenheimer Bauamt schon beim Solarstadtl unerbittlich. Aber wo sollen sich Jugendliche mit Ihresgleichen treffen in Zeiten der Corona? Die Polizei wird – früher oder später – in der Öffentlichkeit zusammensitzende Jugendliche verscheuchen, sei es wegen Lärmbelästigung, vermeintlicher Vermüllung, unerlaubte offene Feuerstellen ( Art. 17 BayWaldG) undundund. Ein Grund wird sich schon finden. Es gibt in den Gemeinden keine Orte im Freien für die Jugendlichen derzeit. Öffentliche Feuerstellen oder Grillplätze? Nix, nada, niente.

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    2. Regen Sie doch eine Änderung des Baurechts nach Ihren Vorschlägen bei der Partei Ihres Vertauens an!
      Alles weitere sind Wünsche fürs LaLa-Land und damit praktisch nicht umsetzbar.

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  46. Ach ja und noch was zur Anonymität!

    Meine Kinder würden mich killen, wenn hier mein Name stehen würde.

    Wir wollen ja nicht, dass ihre Hütte die nächste ist🤐

    Obwohl, ich bin ja kein Bürgermeister, dann haben wir bestimmt kein Problem.

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  47. Also eins muss hier schon mal gesagt werden. Das Problem war die Lautstärke. Selbst hier in Ramerberg war die Musik, die oftmals bis 5 Uhr morgens lief, noch genau zu hören. Und das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche. Man möchte sich hier garnicht ausmalen, wie laut dies für die direkten Anwohner gewesen sein muss. Und dass hier gesagt wird, dass Lärm nie existiert hat, ist einfach so nicht korrekt.

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  48. Die Lautstärke kommt ja bestimm immer von nur einer Hütte und dann auch noch bis Ramerberg…

    Schön wer diese Aussage glauben kann 😉
    Ich wohne noch vor Ramerberg und kann sagen der ganz normale „Musiklärm“ kommt aus allen Richtungen und nicht speziell aus dieser Hütte.

    Da liegt bei dem Verfasser des Kommentares wohl eher was anders persönliches dazwischen ( Neid )

    Und ganz ehrlich, wen es wirklich stört das die Jungs mal lauter sind, egal wo und wann, dann kann man persönlich hingehen und muss keine Anonyme Anzeige aufgeben. Das ist einfach nur feige und sollte erst gar nicht verfolgt werden wenn keiner dazu steht.

    Wenns bei uns aufm Land wirklich so laut ist dann zieht mal in die Stadt wo sowas jedes Wochenende bis in die Morgenstunden ist.

    Ein wirklich erschreckendes Deutschland haben wir mittlerweile. Nur weil die Jugend von dem ein oder anderen anscheinend keinen Spaß gemacht habt braucht ihr Ihnen jetzt nicht das gleiche antun.

    Denkt dran dass jeder von uns mal auf die nächste Generation angewiesen sein wird

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    1. Was für ein seltsames Bild von der Stadt… als ob da jeder Rambazamba machen könnte wie’s ihm passt.
      Hier ist es nachts meist auch still – vom Verkehrsrauschen abgesehen.

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  49. zum Knallfrosch….was ein kleiner rhetorischer „Schubser“ doch so auslöst….der Knallfrosch ist also tatsächlich der Meinung dass es „gute“ und „schlechte“ Schwarzbauten gibt….im übertragenen Sinn…zweierlei Recht anwendend, eine schwarz gebaute Hütte ist vom LRA demnach DANN zu dulden, wenn darin keine Parties gefeiert werden.

    Ja das ist ein Glashaus in dem der Knallfrosch sitzt….da braucht es keinen weiteren Kommentar mehr…

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    1. Vielleicht sollten Sie sich erst mit dem Baurecht beschäftigen, bevor Sie solches Halbwissen absondern, Herr Wagner. Wenn Gartenhäuser bestimmte Voraussetzungen erfüllen, sind sie nicht genehmigungspflichtig. Hütten für den Aufenthalt von Personen aber auf jeden Fall. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass das LRA dies nicht bereits ausgiebigst geprüft hat? Man kann eine noch so schiefe Wahrnehmung der Wirklichkeit haben: Aber den Unterschied zwischen der Partyhütte in Hart und einem einfachen Geräteschuppen erkennt wirklich ein Blinder mit dem Krückstock.

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      1. Ok Herr Braun, dann werde ich auch in ihrem Sinne in Zukunft genau schauen, dass gleiches Recht für Alle eingehalten wird?! Wo ist denn Ihresgleichen, wenn jeder ohne nachzudenken den Inndamm Richtung Attel benutzt, obwohl Verbotsschilder dort sind. Wo sind die Ankläger Richtung Edlich von Viehhausen her, wo jahrelang Fahrzeuge direkt neben dem Bahnübergang im Gras stehen? Hat da der §-Mensch da dann Scheuklappen? So wie auch rechts und links vom Reitmehringer Bahnübbergang wo seit Jahren Gebrauchtwagen auf unversiegeltem Boden stehen. Wo sind die Moralisten, die dann auch in Wasserburg am Schopperstattweg die mit Holz umbauten Wohnwagen stören müssten? Wo sind die Nörgler, die monieren, dass in Wasserburg gegenüber der St. Konrad-Kirche der Parkplatz als selbstverständlicher Wohnmobil Abstellplatz genutzt wird. Etc, etc. Oder ist es einfach nur die Wahrheit, dass hier ein politischer Hintergrund der Auslöser für Kritik ist. Mir war diese Hütte bisher nicht bekannt. Sollten die Jugendlichen aber Unterstützung brauchen, bitte einfach an dieser Stelle melden. Ich werde jede erdenkliche Unterstützung leisten.

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    2. Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass jeder Schwarzbau-Fall von der Behörde einzeln beurteilt werden muss und dabei alle jeweiligen Umstände zu berücksichtigen sind. Und es ist eben fast jeder Fall anders. Auch bei Gartenhütten kann es zur Beseitigung kommen – z.B. wenn Abstandsflächen nicht eingehalten sind oder ein Bebauungsplan entgegensteht.
      Die Behörde KANN dann die Beseitigung anordnen – nicht MUSS. Sie sollten dringend an der Verbesserung Ihres Halbwissens arbeiten.

      Antworten
  50. Herr Braun, sie überlesen die feine Ironie zwischen meinen Zeilen. Gartenhütten, Terassenüberdachungen, Wintergärten usw. sind alles andere als per se genehmigungsfrei. Nimmt man dann noch die Vorschriften aus zum Teil 50 Jahre alten Bebauungsplänen mit dazu, dann dürfte jedem klar sein, dass bei genauester Beurteilung wohl jeder Hauseigentümer im Risiko ist.

    Bei meinem Nachbarn ist aktuell in Diskussion ob er denn für seinen planbewehrten wie amtlich genehmigten Wintergarten nach 15 Jahren nicht auch noch eine Abstandsflächenübernahmeerklärung braucht.

    Eine solche hat er nämlich nicht. Der Bauüberwacher vom LRA hat einen Rückbau um mindestens drei Meter im Raum stehen lassen.

    Zurück zur nicht mehr so feinen Ironie. Was derzeit an Denunziantentum in dieser Republik unterwegs ist, ist unglaublich. Die Corona-Vorschriften haben viele genutzt um alte Rechnungen zu begleichen.

    Hatten wir alles schon mal, brauchen wir nicht mehr.

    Und Schwarzbau ist Schwarzbau. Also bitte Gleichbehandlung für alle. Im Recht wohlgemerkt.

    Oder gibt es einen Unterschied ob ich in der Stadt eine rote Ampel überfahre oder draußen vor der Stadt auf der Bundesstraße?

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  51. Das ist schon irgendwie befremdlich: Ein zwielichtiger “Event-Stadel” bei Rosenheim steht noch immer unversehrt und monströs in der Landschaft, weil die Politik offenbar nicht den Arsch in der Hose hat, den ergangenen Abrissbescheid umzusetzen.
    An ein paar wehrlosen Jungs soll nun aber rigoros ein Exempel regionalpolitischer Machtdemonstration vollzogen werden.
    Glückwunsch!

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  52. Gertrud Schnetzer-Tasch

    Lächerlicher Versuch von dem Lärm der eigenen Hüttn abzulenken mit Behauptungen wie Musik bis 5 Uhr morgens auch unter der Woche.
    Dieses würde ich als verantwortungsvolle Mutter und Bürgerin nicht zulassen und das können die, “Buachwoida Hüttn“ Leut auch bestätigen. Den 18.Geburtstag zu feiern ist ja offiziell noch erlaubt ob im Schupfer, in der Garage oder in der selbst gezimmerten Hüttn auf Privatgrund – kein Biotop, kein fließend Wasser.
    Im Übrigen sollte sich jeder Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer, Reiter, Nachbar etc. hier mal positiv äußern, es stehen nirgendwo Verbotsschilder (wie leider so oft) und wir haben auch noch niemanden vertrieben der unser Gelände und Wald betreten hat.
    Bei den wenigen Feiern wurden die Nachbarn informiert und eingeladen. Die Jungen gehen zur Arbeit, zur Schule, sind aktiv in Vereinen und fast alle haben einen Zweitjob. Da bleibt keine Zeit täglich zu feiern wie von „Ramerberger“ behauptet. Der hat wohl keine Ahnung, wo Schloss Hart liegt!
    Zu den anonymen politischen Sticheleien ist nur so viel zusagen – wer Rückgrat besitzt, nennt seinen Namen! Diese Leute disqualifizieren sich selbst.
    Hey, ihr wart auch mal jung und habt gefeiert – eure Kinder und Enkel kommen auch mal in das Alter wo sie Flügge werden und dann seit ihr froh wenn ihr wisst wo und mit wem sie abhängen.
    Kehrt mal jeder vor der eigenen Haustüre!
    TOLERANZ ist eine Stärke die manche anscheinend nur für die eigenen Bedürfnisse akzeptieren, wie es scheint!!!

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    1. Das Baurecht kennt für solche “Partyhütten” im Außenbereich aber keine Toleranz und es sollte überall gleich streng ausgelegt werden!

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      1. ok, dann bitte genauso streng wie beim vorhin angesprochenen “Eventstadel”, dessen Abrissverfügung schon jahrelang ergebnislos dahinsiecht

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    2. Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten – und endet niemals mit drei Ausrufezeichen am Satzende :))

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    3. Art. 27 Abs. 1 Bayer. Naturschutzrecht (Betretungsrecht, Gemeingebrauch an Gewässern):
      “Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen, Auen, Uferstreifen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, können von jedermann unentgeltlich betreten werden. ”

      Schonmal gehört? Der Wald gehört Ihnen nicht alleine, sondern es gibt eine Sozialbindung des Eigentums. Man könnte auch sagen: “Eigentum verpflichtet.”

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  53. @ Manfred Braun, Knallfrosch und Tanja:
    Mein Nachbar hat einen Maschendrahtzaun. Dürfte er laut Bebauungsplan nicht haben. Sie alle drei würden es wohl gut finden, wenn er (vielleicht sogar anonym) angezeigt werden würde. Nicht alles, was bei uns rechtlich geregelt ist, macht Sinn. Natürlich darf man keinen Schwarzbau errichten. Man darf hier aber nun wirklich feststellen, was von dem Geregeltem Sinn macht, und was nicht.
    Und Tanja: wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffenden Jugendlichen ihre Wohnhäuser auf der grünen Wiese errichten? Diese Ihre Angst ist doch sehr an den Haaren herbei gezogen.

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    1. Warum fragen Sie die 3? Gehen Sie doch zur richtigen Instanz und ändern Sie die Anlegenheit so wie es sich gehört. Sie wissen doch wer diese Insatnz ist oder nicht? Ich würde glatt meinen es wer Jene, welche diesen Bebaungsplan aufgestellt hatte. Achso, was es nicht Alle so gibt….

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    2. Ich war nicht angesprochen, aber trotzdem: es geht doch nicht darum, ob man die anonyme Anzeige jetzt gut findet oder nicht. Aber wenn die Anzeige erfolgt, wird der Zaunbesitzer eben mit den Konsequenzen leben müssen, selbst wenn er nur aus Fahrlässigkeit oder Unkenntnis gehandelt hat.
      Der große Unterschied: den Gartenzaun kann man nachträglich durch eine Befreiung vom Bebauungsplan legitimieren, beim Partystadl im Außenbereich gibt es dazu überhaupt gar keine Aussicht. Auch ein Landratsamt darf keine völlig widerrechtlichen Genehmigungen erteilen.

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  54. @Schlammspringer: ich glaube, sie haben meinen Kommentar falsch verstanden. Mich juckt der Gartenzaun nicht im Geringsten. Ich wollte nur ausdrücken, dass er bestimmt einige gibt, die so eine Angelegenheit zur Anzeige bringen würden. Genau diesen Umstand kann ich nicht verstehen. Manche kümmern sich ständig um die Fehler anderer. So, als ob sie selber noch nie einen begangenen hätten.

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    1. Achso, da fällt mir die Predigt eines gewissen Martin Luther ein. Der sagte: “Wenn der Bürgermeister seine Pflicht tut, werden kaum vier da sein, die ihn mögen.” Finden Sie so etwas wäre moralisch eine Katastrophe? Natürlich gibt es immer Jemand,. die oder die solche Dinge zur Anzeige bringen. Zum Beispiel der Bürgermeister oder dessen Beamte. Diese sorgen penibel dafür, dass NIEMAND schwarz baut. So die Theorie. Wäre dem nicht so, was wären dann?

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  55. “Das Betretungsrecht kann nicht ausgeübt werden, soweit Grundeigentümer oder sonstige Berechtigte das Betreten ihres Grundstücks durch für die Allgemeinheit geltende, deutlich sichtbare Sperren, insbesondere durch Einfriedungen, andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen untersagt haben.”

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    1. Das muss aber begründet werden. Und das ist speziell bei einem Waldgrundstück wie hier kaum möglich. Eher noch für den vorbeiführenden Weg, sh. Art. 33 Bayer. Naturschutzgesetz.

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  56. Könnten Sie die Sache mit dem Betretungsrecht näher erklären. Was hat Ihrer Ansicht nach das Ganze mit der Hütte zu tun?

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    1. Das war die Antwort auf meinem Kommentar zum Statement der Frau Schnetzer-Tasch weiter oben. Da hat sie generös darauf hingewiesen, dass ja jeder ihren Wald und die vorbeiführenden Wege benutzen darf.

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  57. @ Schlammspringer: Oha, sie haben Martin Luther auf ihrer Seite. Auch eine lebenslang unfehlbare Person ihrer Zeit? Immer die Fehler anderer anprangern aber stets unfehlbar?
    Mein abschließendes Fazit: wenn es keinen stört, wenn niemand dadurch gefährdet oder benachteiligt wird, kann man ruhig prüfen, ob ein Fehler auch mal mit dem Grundsatz : “Leben und leben lassen” in Augenschein genommen werden kann. Ich hoffe, dass meine Kinder auch mal in solchen Hütten ihre Jugend feiern und nicht am Inndamm die Umwelt verschmutzen. Und ja, ich werde sie dort hin fahren und sie unterstützen.

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    1. ???? zu: “Oha, sie haben Martin Luther auf ihrer Seite. Auch eine lebenslang unfehlbare Person ihrer Zeit?”
      Klar doch, dazu musste Luther wieder zum Leben erweckt werden, um seine Predigt erneut unters Volk zu bringen:
      “Wenn der Bürgermeister seine Pflicht tut, werden kaum vier da sein, die ihn mögen.” Dessen damalige Aussage gilt natürlich heute nicht mehr. Sie ist völlig aus der Zeit gefallen. ?, Was würde Luther heute sagen? Der Bürgermeister muss es Jeden Recht machen? Das wird wohl schwierig sein oder nicht?

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  58. Hier mal eine Analyse!
    Die meisten, die hier schimpfen und Anklagen und Gscheidmeierisch mit Paragraphen daherkommen, machen das ja Anonym! und warum???
    Weil, wenn Sie es Anonym machen, man ja nicht Ihre eigen Leichen im Keller, entdecken kann!

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    1. Nein, Irrtum.
      Erstens weil es erlaubt ist, hier anonym zu posten.
      Und zweitens, weil man sonst – und das kann man aus mehreren Kommentaren hier unterschwellig herauslesen – als Edlinger Bürger sonst möglicherweise einer Hexenjagd ausgeliefert würde.
      Ich möchte aber gerne noch länger in Frieden hier wohnen.

      Und übrigens: wenn ich etwas anzeige, dann nicht anonym, sondern mit meinem vollen Namen. Hier im Forum habe ich nur meine eigene Meinung zum Besten gegeben. Ich bin also nicht der Denunziant, mit dem Sie mich gerne gleichstellen würden.

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      1. Michael Reithmeier

        Die Hütten im Lande, irgendwie gehören sie dazu und da werden sich viele gerne an die unbeschwerte Zeit erinnern, die man als Erwachsener nicht mehr so hat, die man auch nicht mehr zurückdrehen kann. Gut, dass es Leute wie die Schnetzers gibt, die das unserer zukünftigen Generation auch noch ermöglichen.
        Für die Buachwoidhüttn wäre eine vertretbare Lösung wünschenswert, eine Duldung mit Auflagen, Umwidmung, irgendwas sollte doch möglich sein, wenigstens den Abrisstermin auf nach Corona zu setzen, also in etlichen Jahren, dann könnts eure jungen Jahre noch genießen,
        Apropos Ansteckungsgefahr, wie wäre es, wenn sich die Nörgler aus der regen Diskussion auch zu einer Hüttn organisieren würden, vielleicht zu den ” Paragraphenriders”. (…) Meine Meinung zum Thema.

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