Monumentaler Konzertabend in Rott

Süddeutscher Ärztechor und -Orchester spielen Dvořáks „Stabat Mater“

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Einen monumentalen Konzertabend bietet das Projekt-Ensemble Süddeutscher Ärztechor und Süddeutsches Ärzteorchester mit dem „Stabat Mater“ von Antonin Dvořák am 10. August in der Pfarrkirche Rott. Unter der Leitung von Marius Popp mit Unterstützung von Mitgliedern des polnischen Ärzteorchesters aus Posen sowie Choristen der Innphilharmonie führen die Musiker ab 20 Uhr das bekannteste geistliche Werk des böhmischen Komponisten auf.

Mit ausdrucksstarken Arien, vielschichtigen Stimmungsbildern sowie geprägt von der unsäglichen Trauer der Gottesmutter unter dem Kreuz bietet das „Stabat Mater“ ein mitreißendes Konzerterlebnis. Es stellt vor allem an den Chor höchste Anforderungen und breitet im liturgischen Kontext den weitläufigen Klangteppich der Romantik aus.

Die Verzweiflung des Urtexts, der auf einem gleichnamigen mittelalterlichen Gedicht beruht, konnte Dvořák gut nachvollziehen, als er das Werk 1877 fertigstellte. Innerhalb kurzer Zeit verloren er und seine Frau alle drei Kinder und ließen das Paar kinderlos zurück. In den zehn Sätzen verarbeitet der Komponist seine Trauer mit der musikalischen Aufbereitung des Stoffes für vier Solisten, Chor und Orchester.

Das Projekt-Ensemble „Süddeutscher Ärztechor & Süddeutsches Ärzteorchester“ wurde 2012 durch Marius Popp gegründet und wird von ihm geleitet. Die überwiegende Anzahl der Musizierenden kommt aus dem medizinischen und medizinnahen Bereich. Sie spielen zahlreiche Konzerte im In- und Ausland als Benefizveranstaltungen für unterschiedliche soziale Projekte.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Erlös dieses Abends kommt den Menschen mit Behinderung in der Stiftung Attl zugute.

 

Weiterer Konzerttermin: 11. August in der Pfarrkirche Au am Inn zugunsten des Franziskushauses Au und des Aidshospizes der Franziskanerinnen in Brasilien

 

 

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