Mittelschule neuer IHK-Partner

Wasserburg/Bachmehring: Jugendliche werden dank Huber&Sohn besser auf Berufswelt vorbereitet

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Neue IHK Bildungspartnerschaft im Landkreis Rosenheim: Das Holzbauunternehmen Huber&Sohn aus Bachmehring geht eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule in Wasserburg ein. Beide Seiten haben eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Die sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler besser auf ihren Start in das Berufsleben vorbereitet werden sollen. Unter anderem planen die Schule und das Familienunternehmen gemeinsame Informationsabende, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Praktika, bei denen die Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt und das breite Angebot von Ausbildungsberufen bekommen sollen.

Unser Foto zeigt
sitzend von links Vinzenz Huber (Personalchef bei Huber&Sohn, Teresa
Nützl (Personalentwicklung bei Huber&Sohn) und Maria Albert
(Schulleiterin der Mittelschule Wasserburg)
stehend von links Michael Kölbl (Bürgermeister Wasserburg) und
Thomas Gebert (Bildungsberater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim)

Die neue Rektorin der Mittelschule Wasserburg, Maria Albert, sieht in der Bildungspartnerschaft eine Bereicherung für den Unterricht. „Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler natürlich auch auf das Berufsleben vorbereiten. Der klassische Lehrplan ist dabei nur ein Baustein.“ Mit der Bildungspartnerschaft gebe es eine weitere und gute Möglichkeit, den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeitswelt zu geben. Die Schule habe sich für eine weitere Kooperation mit einem Unternehmen aus der Region entschieden, „weil die erste Bildungspartnerschaft ein voller Erfolg ist. Deswegen wollen wir die Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft weiter ausbauen.“
Auch Huber&Sohn hat bereits Erfahrung mit IHK Bildungspartnerschaften. „Es freut uns, dass wir mit einer weiteren Schule in Zukunft eng zusammen arbeiten werden und noch mehr Schülerinnen und Schüler die breite Palette an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region zeigen können“, sagt Personalchef Vinzenz Huber. „Wer hier zur Schule geht, muss danach nicht wegziehen: Viele spannende Jobs warten direkt vor der Tür. Man muss sie nur frühzeitig kennenlernen. Dabei wollen wir helfen.“

Für den Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, Wolfgang Janhsen, sind die Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen aus der Region ein „Erfolgsrezept für die Berufsorientierung“. Mit den Partnerschaften könnten die Betriebe die Schülerinnen und Schüler schrittweise an die vielfältigen Ausbildungsangebote heranführen und neue Berufswege aufzeigen. „Wir brauchen diesen Dialog für das richtige Matching zwischen Unternehmen und möglichen Azubis.“

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl findet es in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, dass die lokalen Unternehmen mit den Schulen an einem Strang ziehen. „Die vielen Unternehmen vor Ort sorgen dafür, dass die Wirtschaft in der Region gut dasteht. Wir müssen aber aufpassen, dass der Motor nicht zum Stottern beginnt, weil Azubis und Fachkräfte fehlen. Die IHK Bildungspartnerschaft setzt genau das richtige Signal: Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen. Die Jugendlichen können mit ihrem Fleiß und Engagement zu einer tragenden Säule der heimischen Wirtschaft werden.“

Über die IHK-Bildungspartnerschaften

Die IHK Bildungspartnerschaften sind ein Projekt der IHK für München und Oberbayern. Mit Bildungspartnerschaften unterstützt die IHK seit 2014 die gezielte Vernetzung von Betrieben und Schulen für eine erfolgreiche Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern. In der Berufsorientierung junger Menschen sollen die Kooperationen eine Brücke von der schulischen Theorie in die berufliche Praxis schlagen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen fördern.

Schulen und Betriebe profitieren davon gleichermaßen. Unternehmen können unter anderem frühzeitig den Kontakt zu potentiellen Nachwuchskräften und Lehrern aufbauen und helfen, die Ausbildungsreife der Schüler zu verbessern. Die Schulen schaffen ihrerseits Praxisnähe in der Berufsorientierung, bereiten ihre Schüler auf den Berufsalltag vor und helfen, Perspektiven in der Berufswahl zu entwickeln.

Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an Verena Kastenhuber von der IHK wenden: 089 / 5116-1106 oder kastenhuber@muenchen.ihk.de.
Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihk-muenchen.de/bildungspartner.

Foto: IHK München und Oberbayern

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