Mitfahrer und Mitnehmer unterwegs

Mitfahrbankerl im Stadtgebiet: Aufstellung steht kurz bevor

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Bereits im Frühjahr 2019 hatte der Stadtrat auf Initiative der CSU Wasserburg die Einrichtung von Mitfahrbankerln im Stadtgebiet beschlossen. Im Sommer wurden dann in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtrates die Gestaltung sowie vier Standorte der Bankerl mit entsprechenden Beschilderungen festgelegt. Auf Nachfrage des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Markus Bauer, meldet die Stadt, dass die Aufstellung der Mitfahrbankerl nun kurz bevorsteht.

Damit diese Idee zur Verkehrsentlastung Wirkung zeigt, müssen die Bürgerinnen und Bürger allerdings dieses Angebot auch annehmen. Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen, dass das Auftstellen der Mitfahrbankerl allein nicht reicht. Sowohl bei potenziellen Mitfahrgästen als auch bei den Mitfahrgelegenheiten bestehen gewisse Berührungsängste. „Wir brauchen eine Kultur des Mitnehmens in Wasserburg“, meint die Bürgermeisterkandidatin der CSU Heike Maas dazu. „Ich bin aber überzeugt, dass die Wasserburger sehr solidarisch eingestellt sind. Außerdem gibt es bei uns durch die Lage der Altstadt im Inntal und den Höhenunterschied zu Burgau und Burgerfeld besonders viel Bedarf, relativ kurze Strecken mit dem Auto zu fahren, wenn man zum Beispiel einen Einkauf nach Hause bringen will. Schnell jemanden mit runter oder mit rauf zu nehmen, ist für niemanden ein großer Aufwand und für viele eine große Hilfe.“

Um die Mitfahrbankerl zu fördern, hat die CSU die Aktion „Wir nehmen mit!“ gestartet. Mit einem Aufkleber können sich Autofahrer signalisieren, dass sie gerne jemanden mitnehmen, wenn er auf dem Mitfahrbankerl sitzt. Zugleich wird dadurch Werbung für eine Mitnehmer-Kultur gemacht. Der Aufkleber haftet statisch, so dass Beschädigungen am Lack ausgeschlossen sind. Die CSU sendet auf Anfrage „Wir nehmen mit!“-Sticker zu, gerne auch mehrere, um sie in der Familie und im Freundeskreis zu verteilen. Einfach kurz an maas@csu-wasserburg.net schreiben.

 

Die „Wir nehmen mit!“-Sticker gibt es auch an den Infoständen der CSU zur Kommunalwahl:

Freitag, 6. März, ab 15 Uhr am Marienplatz, Eingang Frauenkirche

Samstag, 7. März, ab 10 Uhr vor der Metzgerei Hiebl Anfang Rosenheimer Straße

Freitag, 13. März, ab 15 Uhr vor den Wasserburger Markthallen am Marienplatz

Samstag, 14. März, ab 10 Uhr vor den Wasserburger Markthallen am Marienplatz

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14 Kommentare zu “Mitfahrer und Mitnehmer unterwegs

  1. Wo ist der Unterschied zum normalen Trampen per Daumen und ohne Bankerl?

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  2. Und wo san de Bankerl?

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  3. Der Unterschied? Ist doch ganz klar:
    Du bekommst einen tollen Aufkleber für dein Auto 😂

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  4. Gibt es den Aufkleber auch ohne CSU?

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    1. Ja, gute Frage! Ich nehme gern jemand mit oder lass mich mitnehmen, aber ich papp mir nicht CSU aufs Auto.

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  5. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die CSU Wasserburg okkupiert eine Initiative, die aus dem städtischen Budget bezahlt wird, kurzerhand für sich selbst. Und macht ganz uneigennützig mit dieser Aktion Werbung für die eigene Partei: Wie praktisch, dass ausgerechnet im Wahlkampf schöne CSU-Werbeschilder durch die Gegend kutschiert werden sollen. Ich hoffe, dass nur wenige Bürger sich für solch einen plumpen Trick hergeben. Was kommt nach Wahlwerbung auf Bierflaschen und Autoschildern noch alles auf uns zu? Seriosität sieht anders aus.

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  6. Wir haben in Grafing seit einigen Jahren mehrere Mitfahrbankerl. Andere Geminden in der Umgebung z.B. Glonn ebenso.
    Leider, leider ist die Nachfrage so gering, dass so manches Bankerl ein trostloses Dasein fristet.
    Nur einmal in den letzten 2 Jahren habe ich eine Person in Grafing/Bhf sitzen sehen und natürlich auch mitgenommen.
    Vielleicht funktioniert es in Wasserburg tatsächlich besser, obwohl bei Euch einen Stadtbus fährt.
    Viel Glück für dieses Vorhaben.

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  7. Ich finde es eine tolle Idee, für jeden der keinen eigenen PKW hat, eine super Sache. Warum nicht ausprobieren? Partei und Aufkleber hin oder her,es könnte so manchem wasserburger im Alltag helfen!

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  8. Das ist ein guter Ansatz. Gepaart mit dem Vorschlag der ÖDP, die Bürger in ihrer notwendigen Umstellung in Bezug auf den Klimaschutz zu begleiten in Form von Vorträgen, Wettbewerben, wer z.B. die meisten Leute nachweislich mitnimmt, bestimmt gut. Denn mit zusätzlichen lustigen Veranstaltungen gewinnt man dann die Leute und der Klimaschutz macht Spass. Nur ein Logo einer Partei würde sich ungern jemand auf sein Auto kleben, obwohl ich selber von der ÖDP überall eins drauf habe. Aber das ist ja bei mir was anderes.

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  9. Kann natürlich auch nicht so brave “Mitbürger” als Mitfahrer einladen:

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  10. Ich bin ein Fan von Trampen, es ist einfach und umweltfreundlich. Die Idee mit dem Bankerl, könnte den schlechten Ruf des Trampens definitiv verbessern.

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  11. Die Bankerl finde ich auch super! Nur ist es dann wahrscheinlich wieder so dass viele aus Höflichkeit den Aufkleber mitnehmen und der dann am nächsten Straßeneck oder bestenfalls im Müll landet.
    Ansatz = gut! Umsetzung = …..!

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  12. Bisher habe ich meine Kinder so erzogen, dass sie niemals mit Fremden mitfahren/mitgehen dürfen. Bin früher selbst getrampt und habe negative Erfahrung hinter mir. Werden die Gefahren des Trampens jetzt durch eine Sitzgelegenheit “Bankerl” aufgehoben?
    Wer garantiert denn, dass der Fahrer oder der Mitfahrer harmlos ist?
    Wenn Trampen wirklich wieder gefahrlos ist, brauchen wir ja auch keine Bankerl

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    1. Wen es auch schon lange her ist aber die Rechtssprechung ist immer noch so gültig. Ich hab eine fremde Person (Tramper) mitgenommen und hatte leider einen Unfall bei dem ich selbst und der Mitfahrer leicht verletzt wurde.
      Ergebnis Anzeige wegen fahrl. Körperverletzung im Straßenverkehr mit Abgabe an die Staatsanwaltschaft.
      Wäre ich alleine gewesen (ohne Tramper) keine Strafanzeige da nur ich selbst verletzt wurde.
      Alle Pkw Lenker sollten dass bedenken. Und alle die das befürworten werden dann sicher bei nach einem Unfall als Erziehungsberechtigter und/oder Geschädigter keinen Strafantrag gegen den PKW Lenker stellen.

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