Mit Pass des Bruders unterwegs

Bundespolizei Rosenheim nimmt marokkanischen Staatsangehörigen fest

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Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn hat die Bundespolizei am gestrigen Mittwoch einen marokkanischen Staatsangehörigen festgenommen. Er wollte in Deutschland offenbar auf Arbeitssuche gehen. Daraus wurde nichts, denn er war mit dem Pass seines Bruders unterwegs.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Busses, der nach München unterwegs war. Einer der Reisenden legte einen abgelaufenen marokkanischen Reisepass zur Kontrolle vor. Schnell erkannten die Bundespolizisten, dass das Dokument nicht nur ungültig ist, sondern offensichtlich auch einer anderen Person gehört. Laut ersten Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei handelt es sich dabei um einen Familienangehörigen des Marokkaners. Darauf angesprochen gab der 34-Jährige an, versehentlich den Pass seines Bruders eingesteckt zu haben.

Er wurde wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Zudem muss sich der Mann wegen Ausweismissbrauchs verantworten. Die Bundespolizei verweigerte dem Afrikaner die Einreise nach Deutschland.

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