Mit Maske auch zum Wertstoffhof

Große Anstrengung überall, die Einrichtung offenzuhalten - Möge der Bürger seinen Beitrag dazu leisten!

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Die aktuell verstärkten Entsorgungs-Aktivitäten vieler Bürger sind ja verständlich, die Kapazitäten auf den Wertstoffhöfen im Altlandkreis aber unterliegen ihren Grenzen. Und deshalb werden wir in diesen Corona-Zeiten auch nicht müde, erneut Klartext zu reden – oder besser zu schreiben – was bitteschön auch dort dringend zu beachten ist: Den Mitbürgern zuliebe und nicht zuletzt dem Personal zuliebe. Denn: Wenn das Personal erkrankt, dann ist auch der Wertstoffhof zu. So einfach! Also Folgendes gilt es zu beachten …

1. Auch am Wertstoffhof bitte Abstand halten!

In der Regel werden aktuell nur eine begrenzte Anzahl an Autos / Fahrzeugen eingelassen – das heißt: Bitte Verständnis dafür haben, wenn man warten muss.

2. Womit wir beim nächsten Punkt sind: Bitte den Motor abstellen beim Warten draußen vor dem Tore und im Auto sitzenbleiben, um unnötige Kontakte zu vermeiden, so zum Beispiel die Bitte von Elisabeth Gralka, Wertstoffhof-Leiterin in Pfaffing, der zu keiner Stunde bislang wegen der Corona-Krise geschlossen hatte und der sogar seine Öffnungszeiten erweitert hatte.

3. Die Maskenpflicht auch bitte auf den Wertstoffhof beziehen – und am allerbesten AB SOFORT auch in dieser Woche schon umsetzen. Ein Tuch, ein Schal reichen! Das wünscht sich das Personal sehr. Zum Schutz der Mitbürger vor Ort und zum Schutz des Personals selbst. Schließlich komme es immer wieder mal zu Kontakt – man habe Fragen, man unterhalte sich mit den anderen Bürgern.

Womit wir wieder bei 1. angelangt sind – Abstand halten!

Alle Gemeinden im Altlandkreis unternehmen große Anstrengungen, die Wertstoffhöfe offenzuhalten – möge der Bürger seinen Beitrag dazu leisten!

Hier ein paar weitere Hinweise, um das Angebot der Wertstoffhöfe so selten und so kurz wie möglich zu nutzen:

Trennen Sie Ihre Wertstoffe zu Hause so, dass Sie am Wertstoffhof nur noch ein Behältnis in den entsprechenden Container leeren müssen (das erleichtert es auch anderen, die Ihnen vielleicht den Weg zum Wertstoffhof abnehmen), und versuchen Sie die getrennten Fraktionen platzsparend zu sammeln.

Beispiele:

Kunststoffbecher – entleeren Sie die Becher so gut wie möglich. Grundsätzlich sollte der Aluminiumdeckel von Bechern vollständig entfernt werden. Er gehört in den Aluminiumcontainer. Es gibt bisher keine Maschine, die uns diese Arbeit abnehmen könnte. Ein Becher mit Aluminium-Deckel ist nicht wiederverwertbar.

Kunststoff-Flaschen – Platz lässt sich hier nicht sparen, aber Geruch lässt sich vermeiden. Leeren Sie die Flaschen ganz aus und schrauben Sie den Deckel wieder drauf. Wo immer es möglich ist, vermeiden Sie schon beim Einkauf Einweg-Kunststoff-Flaschen.

Verbundkartons für flüssige Lebensmittel (Tetrapack) – entleeren Sie den Inhalt ganz, falten Sie den Karton komplett auseinander und legen Sie ihn flach zusammen. Die meisten Tetrapack haben einen Deckel. Schrauben Sie den Deckel wieder drauf. Hier lässt sich sehr viel Platz sparen (was sich auch im Container am Wertstoffhof bemerkbar macht) und auch Geruch lässt sich fast komplett reduzieren.

Übrigens: Verpackungen von Fastfood-Ketten gehören (immer schon) in den Restmüll!

Papier – werfen Sie bitte keine unzerlegten Kartons in die Papiercontainer, auch und erst recht nicht, wenn sie mit anderem Papier gefüllt sind! Die Kartons verkanten sich. Die  Container sind dann sehr schnell überfüllt und auch bei der Abholung gibt es beim Pressen des Papieres dann Probleme. Also, alle Kartons flach zusammenlegen und Sammelschachteln, die mit entsorgt werden sollen, bitte ausleeren und ebenfalls flach zusammenlegen.

Vielleicht hat Ihr Nachbar bereits eine Papiertonne zu Hause, die er alleine nicht auslasten kann und lässt Sie Ihr Papier dazu werfen.

Wenn Sie sehr viel Papier haben, könnte es sich lohnen, eine eigene Papiertonne bei Chiemgau-Recycling anzufordern. http://www.chiemgau-recycling.de/blaue-tonne/

Sperrmüll – falls Sie Sperrmüll anliefern wollen, der zu schwer ist, um ihn alleine in den Container zu werfen, bringen Sie bitte jemanden mit, der Ihnen helfen kann. Das Wertstoffhof-Personal hilft sonst immer gerne, aber in dieser Situation ist es wichtig, dass die Mitarbeiter Abstand halten.

Nur wenn das Wertstoffhof-Personal gesund bleibt, kann der Wertstoffhof geöffnet bleiben.

 

 

 

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2 Kommentare zu “Mit Maske auch zum Wertstoffhof

  1. Ist sehr schwierig umzusetzen, dass mit der begrenzten Anzahl. Radfahrer und Fußgänger dürfen anscheinend immer rein, egal wieviel da grade drin rumwuseln und manche halten sich da drin auch gern mal 15 Minuten oder länger auf.

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  2. Marlene Goeschl

    Tut mir leid ratzfatz, da muss ich widersprechen. Bei uns in Albaching und Pfaffing weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dies wunderbar funktioniert. Am Einlass regelt eine Person die Anzahl derer, die rein dürfen und Radfahrer werden nicht bevorzugt. Natürlich gibt es Stau, aber wir haben ja Zeit 😉

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