Mit Krücke und Wut

„Streithanseln“ und Randalierer hielten in der Nacht die Wiesnwache auf Trab

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Die Beamten der Wiesnwache waren gestern beim zweiten Familientag auf dem Rosenheimer Herbstfest erst einmal für Fragen, Selfies und Fotos gefragt und brachten die einen oder anderen Kinderaugen mit Gummibärchen oder kleinen Polizeikellen zum Leuchten. Zu späterer Stunde waren die Polizisten dann aber immer wieder mit den großen Wiesngästen beschäftigt und mussten zwischen so manchen „Streithanseln“ schlichten …

Völlig außer Kontrolle geriet gegen 22 Uhr ein 19-jähriger Tiroler in einem Schankbetrieb auf dem Festgelände. Die weit über einem Promille sorgten bei dem jungen Burschen aus Österreich für ungeahnte (unkontrollierte) Kräfte, so dass dieser zunächst in der Wirtsbude zu randalieren begann und sich kurze Zeit später auch noch völlig grundlos mit einem Mitarbeiter im Toilettenbereich anlegte. Die Folge für den Störenfried: Platzverweis und Wiesnverbot.

Eingreifen mussten die Beamten auch bei zwei 22- und 26-jährigen „Streithanseln“. Die beiden Nachtschwärmer gerieten sich am heutigen, frühen Donnerstagmorgen gegen 3.15 Uhr vor einem Imbiss in unmittelbarer Nähe zur Wiesn in die Haare und schlugen aufeinander ein. Einer der Beteiligten setzte sich sogar mit einer Krücke zur Wehr. Auch hier waren eindeutige Anzeichen von vorangegangenem Alkoholkonsum erkennbar, sagt die Polizei.

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