Mit Kampf in die zweite Runde

Die Wasserburger Löwen ziehen durch einen 3:1-Erfolg in die zweite Runde des bayerischen Toto-Pokals ein

image_pdfimage_print

In einer kampfbetonten Partie setzte sich die Mannschaft vom Trainergespann Kokocinski/Wiedmann durch Treffer von Höhensteiger, Simeth und Ungerath – allesamt in der zweiten Halbzeit – gegen Bayernligakonkurrent SV Kirchanschöring durch (wie kurz berichtet). Die Schwarz-gelben waren in der ersten Hälfte durch Schmitzberger in Führung gegangen. Fotos: John Cater

Mit sehr langem Anlauf haben die Löwen es dann doch noch geschafft. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit konnte sich das Team, zumindest kämpferisch, in der zweiten Hälfte deutlich steigern und zog damit – nicht unverdient – in die zweite Runde des bayerischen Verbandspokal, die noch im November ausgetragen werden soll, ein.

Wasserburg musste neben dem langzeitverletzten Kapitän Matthias Haas auch auf Sebastian Weber, der beruflich verhindert war, sowie auf den, nach der roten Karte aus dem Landsberg-Spiel noch gesperrten Lucas Knauer, verzichten. Dafür standen Mike Neumaier und Leon Simeth in der Startformation.

Die erste Hälfte war von vielen Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel und Unsicherheiten geprägt. So resultierte die größte Chance für Wasserburg aus einer verunglückten 40-Meter-Rückgabe, die Keeper Schönberger nur mit der Hand abwehren konnte. Der darauf folgende indirekte Freistoß brachte aber nichts ein. Lediglich ein guter Angriff über die linke Seite, bei dem Ungerath die Flanke von Denz nur knapp verpasste, war definitiv zu wenig.

Ganz anders der SV Kirchanschöring. Nach zwei verzogenen Fernschüssen in der Anfangsphase konnten die spielerisch etwas besser agierenden Gäste in der 29. Minute nach einem langen Freistoß und Kopfball von Schmitzberger die nicht unverdiente Führung markieren.

Die zweite Hälfte gestaltete sich aus Wasserburger Sicht deutlich besser. Über mehr Kampf wurde auch wieder mehr gespielt. In der 66. Minute konnte Höhensteiger den Ball per Kopf über die Linie drücken und nur vier Minuten später war es Youngster Leon Simeth, der sich ein Herz fasste und mit einem Distanzschuss aus 18 Metern das Spiel drehte. Der 3:1-Endstand, erzielt durch Robin Ungerath – in bester Messi-Manier überlupfte er den gegnerischen Torwart – war dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

Die gelb-rote Karte gegen Florian Janietz, ebenfalls in der Nachspielzeit, hatte da nur noch statistischen Wert.

 

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung im Lager der Löwen groß. Trainer Wiedmann betonte, dass man Charakter gezeigt und niemals aufgegeben habe.

 

So können sich die Wasserburger Fußballer auf ein weiteres Pokalspiel Mitte November freuen. Ort, Gegner und genauen Termin wird man erst in den nächsten Tagen erfahren.

 

MS

TSV 1880 Wasserburg: Boschner, Stephan, Hain Maxi, Lindner, Grübl, Höhensteiger, Hain Hannes (ab 57. Ferreira), Denz, Neumaier (ab 68. Schaberl), Simeth (ab 78. Barthuber), Ungerath

Tore: 0:1 Schmitzberger (29.), 1:1 Höhensteiger (66.), 2:1 Simeth (70.), Ungerath (90.+3)

Bes. Vorkommnisse: gelbrote Karte wegen wiederholtem Foulspiel Janietz (90.+1)

Schiedsrichter: Michael Hofbauer (SV Prien)

Zuschauer: 120

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren