Mit großer Leidenschaft für die Bohne

Lukas Deliano ist ständig auf der Suche nach dem perfekten Kaffeegenuss - Jüngst auch in Indien

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Wenn er über Kaffee spricht, leuchten seine Augen. Da hat einer seine Leidenschaft entdeckt und lebt sie von ganzem Herzen aus. Lukas Deliano ist Röstmeister und betreibt in Wasserburg schon seit einiger Zeit seine eigene Rösterei. Die frischen Bohnen für seine Kaffee-Kreationen kommen aus der ganzen Welt. Und deshalb ist auch er auf der ganzen Welt unterwegs. Wie jüngst in Indien. „Ich schau mir vor Ort an, von wem das Rohprodukt kommt. Ich schau mir an, wie produziert wird, wie es dem Produzenten geht und wie er mit dem Rohprodukt umgeht. Die Qualität steht über allem.”

Kaffee und Kaffeebohnen – das ist heute eine Wissenschaft so wie Wein und Rebsorten.

„Allerdings dauert das beim Kaffee noch nicht so lange an. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich da eine Röst- und Trinkkultur”, weiß Lukas Deliano. „Und seither wird die Kaffeezubereitung mehr und mehr zelebriert. Slow Coffee setzt einen ganz bewussten Trend gegen die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Jede Filtermethode zaubert andere Aromen hervor.”

Eine ausgezeichnete Kaffeebohne ist die Grundlage einer jeden Tasse guten Kaffees.
Deliano: „Alles beginnt mit den richtigen klimatischen Bedingungen. Kaffeepflanzen wachsen wie ein Gürtel im 25. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Die am weitesten verbreiteten Kaffeearten sind Arabica- und Canephora-Pflanzen. Beide Arten sind nicht frostresistent und gedeihen am besten in einer Anbauhöhe von zirka 1500 Metern. Die feineren Arabica-Pflanzen wachsen am besten bei Temperaturschwankungen, die sich in einem Jahr zwischen 15 und 24 Grad bewegen, die Canephora-Pflanzen bevorzugen ein Temperaturspektrum zwischen 24 und 29 Grad.”

 

Neben der Anbauhöhe und Temperatur sei auch die Sonneneinstrahlung ein wesentlicher Faktor für die Entstehung eines guten Kaffees. Der Röstmeister: „Kaffeepflanzen sind Halbschattengewächse, die im Optimalfall in einem Mischwald mit reichlich schattenspendenden Bäumen gepflanzt werden. Dadurch bekommen die Kaffeepflanzen auf natürliche Weise 50 Prozent des Tagesschatten und können die anderen 50 Prozent tropische Sonne tanken und genug Nährstoffe verarbeiten, um ihre Früchte auszubilden.” Mehr Sonne erhöhe zwar den Kaffee-Ertrag im Gesamtvolumen pro Hektar, „aber die Pflanzen, die dieser Überdosierung an Sonne ausgesetzt sind, unterliegen Stress und benötigen viel Dünger – hierbei besteht die Gefahr, dass sie eingehen.”

Deliano weiter: „Durch den zusätzlichen Stress, dem solche Pflanzen ausgesetzt sind, wird aber nicht nur das Erntevolumen erhöht. Die Pflanze, die ihre Energie auf natürliche Weise in wenigen Kaffeefrüchten entfalten würde, wird somit dazu gebracht, mehr Kirschen zu produzieren. Dies mindert die Qualität ähnlich wie bei der Weinherstellung. Diese schlechtere Qualität schmeckt man auch in der Tasse. Gesunde und nachhaltig angebaute Kaffeepflanzen liefern ein stärker ausgeprägtes Aroma mit mehr Vielfalt.”

Gesund und nachhaltig – das müssen die Rohstoffe für die Rösterei Deliano sein. Und das prüft der Röstmeister auf seinen Reisen höchstpersönlich. Verarbeitet werden die Bohnen dann in der Rösterei in der Wasserburger Altstadt. Dort, wo einst der Duft von frischem Brot über der Wasserburger Hofstatt lag, weht ein neuer Duft. In der ehemaligen Backstube der Familie Deliano wird nun Kaffee geröstet.

Das Angebot ist breit gefächert. Der Geschmack variiert von mild und fruchtig über mittelkräftig bis vollmundig – für jeden ist etwas dabei. Egal, ob das Herz für Espresso, Filterkaffee oder Latte-Variationen schlägt.

 

Die Manufaktur: Jede Tüte ist ein Unikat und wird eigens gestempelt.

 

Slow Coffee: Filterkaffee, bei dem alle Sinne berührt werden.

Und das ganze Angebot gibt’s jetzt auch online:

 

Hier geht’s zum Deliano-Shop …

 

Direkt-Kontakt

Deliano GmbH
Hofstatt 13
83512 Wasserburg
Telefon 08071/921721
Fax 08071 /5972969

E-Mail: info@deliano-wasserburg.de

 

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