Mit Eisenstange jungen Polen attackiert

Herbstfest-Abbau: Streit zwischen acht Polen und drei Rumänen - Festnahmen

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Gestern gegen Mitternacht gingen bei der Polizei mehrere Notrufe über eine Schlägerei auf der Loretowiese in Rosenheim ein. Vor Ort stellte sich folgender Sachverhalt heraus: Mehrere Arbeiter von Schausteller-Betrieben, die aufgrund des Herbstfestes noch zum Abbau in Rosenheim waren, ließen offenbar die Festwochen ausklingen. Hierzu sei reichlich Alkohol konsumiert worden. Es kam dabei zu einem Streit zwischen acht polnischen und drei rumänischen Arbeitern, sagt am heutigen Mittwoch die Polizei – mit Festnahmen …

Zunächst habe ein 26-jähriger Rumäne mit der flachen Hand einen 23-jährigen Polen geschlagen. Anschließend nahmen zwei rumänische Arbeiter Eisenstangen und versuchten die polnischen Arbeiter zu vertreiben.

Ein 30-jähriger Rumäne schlug anschließend jedoch unvermittelt auf einen jungen, polnischen Arbeiter (22) mit einer Eisenstange ein. Anschließend setzte der 30-Jährige zudem nach und attackierte den am Boden liegenden jungen Polen mit seinen Fäusten.

Durch das schnelle Eintreffen der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden, da die Täter bereits das Martinshorn aus einiger Entfernung hörten.

Die zwei Täter aus Rumänien wurden festgenommen. Da es sich um Hilfsarbeiter des Schaustellergewerbes handelte und diese keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein noch in der Tatnacht Antrag auf Haftbefehl gegen beide Täter.

Am nächsten Tag wurden beide dem Ermittlungsrichter vorgeführt, gegen beide Täter erging Haftbefehl. Die Rumänen wurden jeweils in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Gegen Beide wird nun wegen gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt

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