Mit einem Audi Q7 am Abgrund vorm Inn

Dann brach die Handy-Verbindung des Fahrers ab: Wartende Ehefrau alarmierte die Polizei

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„Ich vermisse meinen Mann, er ist irgendwo in Rosenheim und in Gefahr“, so lautete der Notruf an das Polizeipräsidium in der Nacht auf den heutigen Samstag in Rosenheim. Beim letzten Handygespräch habe der Ehemann gesagt, er habe gerade einen Unfall mit dem Auto gehabt – und sehe nur einen großen Fluss vor sich. Sein Auto drohe, in diesen abzugleiten, danach sei die Verbindung abgebrochen …

Das Schlimmste musste befürchtet werden. Wie die Frau noch mitteilen konnte, wohnen sie beide in Stuttgart und ihr Mann sei gerade für ein paar Tage in Rosenheim zu einem Geschäftstermin.

Über die Einsatzzentrale wurde sofort versucht, das Handy des Verunfallten zu orten, auch mehrere Versuche, den Fahrer direkt am Handy zu erreichen, klappten zunächst nicht, aber kurze Zeit später stand die Handyverbindung dann zum Glück doch.

Über das eingebaute Navigationsgerät konnte der Fahrer seinen Standort samt GPS-Daten nennen und eine Streife der Rosenheimer Polizei wurde sofort zur Unfallstelle beordert.

Die Beamten vor Ort stellten auch schnell den Grund für den Unfall fest, der Fahrer war alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab über ein Promille …

Nach einer Blutentnahme musste der 40-jährige Unternehmer aus Stuttgart seinen Führerschein sofort abgeben.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Der Audi Q7 wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Dieser stand tatsächlich gefährlich nahe am Flußufer des Inns.

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