Mit der Fahrerkarte des Kollegen

Im Rahmen einer Polizei-Kontrolle in der Nacht auf den heutigen Donnerstag wurde an der A8 im Landkreis ein 40-Tonnen-Sattelzug aus Griechenland angehalten. Der Sattelzug war mit 25 Tonnen Fleisch beladen und auf dem Weg von den Niederlanden zurück in die Heimat. Der 40-jährige Fahrer war – um seine Tageslenkzeit zu verlängern – dabei zunächst mit seiner Fahrerkarte und anschließend mit einer anderen Fahrerkarte eines Kollegen unterwegs, so die Polizei am Morgen. Dies zog eine Strafanzeige wegen Fälschung beweis-erheblicher Daten nach sich.

Der Grieche musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.400 Euro entrichten. Des Weiteren hatte er zum Kontrollzeitpunkt seine Gesamtlenkzeit eingebracht und die Fahrzeughöhe des Sattelzuges überschritten. Aus diesen genannten Gründen wurde ihm durch die Beamten die Weiterfahrt untersagt und eine Ruhezeit angeordnet.

Gegen den selben Kraftfahrer war bereits vor gut einem Monat durch die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim schon einmal eine Strafanzeige wegen Fälschung beweiserheblicher Daten erstattet worden …