Mit dem Mike soll’s gelingen …

Regionalliga: Rosenheimer Sechzger kämpfen morgen im Rückspiel der Relegation

image_pdfimage_print

Zum Kader neu hinzustoßen wird auf alle Fälle der Ex-Griesstätter Mike Neumeier, der wieder voll belastbar ist – dagegen ist der Einsatz von Georg Lenz aus Griesstätt äußerst fraglich. Er erlitt im Hinspiel in Gebenbach schon in der allerersten Spielminute eine tiefe Platzwunde am Kopf, die nach seiner Auswechslung zur Halbzeit genäht werden musste. Zum Relegations-Rückspiel im spannenden Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga hat der TSV 1860 Rosenheim am morgigen Sonntag, 2. Juni, um 16 Uhr die DJK Gebenbach zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Mit Glück und Geschick konnte das Team um Trainer Thomas Kasparetti das Relegations-Hinspiel bei der DJK Gebenbach mit 1:0 für sich entscheiden (wir berichteten). Neben einer geschlossenen und kämpferisch bemerkenswerten Mannschaftsleistung hatte vor allem Torhüter Mario Stockenreiter das eigene Team mit einigen Klasse-Paraden im Spiel gehalten.

Welch beachtliche Offensivstärke in der Oberpfälzer Mannschaft von Trainer Faruk Maloku steckt, konnten Nico Becker, Mario Seifert, Dominik Haller und Co. das ein oder andere Mal unter Beweis stellen. Wobei die Emilo-Elf selbst durchaus auch gute Einschussmöglichkeiten verbuchte, die beiden Pfosten-/Lattentreffer von Linor Shabani sind das beste Beispiel hierfür.

Der relativ frühe Platzverweis von Markus Einsiedler zu Beginn der zweiten Hälfte spielte da natürlich dem Gegner aus der Oberpfalz in die Karten. Damit mussten die Angreifer Danijel Majdancevic und Luftetar Mushkolaj, wie auch das gesamte Team in erster Linie die Defensive stärken.

„Markus Einsiedler wird uns leider auch im Rückspiel fehlen, das ist für unser Heimspiel nicht unbedingt optimal, aber wir werden andere Lösungen finden. Das haben wir auch schon zuletzt gegen die SpVgg Bayreuth bravourös hinbekommen“, so Trainer Thomas Kasparetti. Ebenso steht auch noch Max Mayerl nach seinem Muskelfaseriß auf der Kippe.

Der 1:0 Auswärtssieg ist sicherlich ein gutes Polster für die entscheidende zweite Partie gegen den DJK Gebenbach. Jedoch sind erst mal 50% der Relegationsauseinandersetzung mit dem Vizemeister der Bayernliga Nord absolviert. Und welch überraschende Ergebnisse in der Relegation möglich sind, haben zuletzt die Entscheidungsspiele um den freien Platz in der Bundesliga sowie eine Klasse darunter gezeigt. Nach den Rückspielen konnte sich jeweils der Klassenniedrigere durchsetzen.

Dem ist sich auch Trainer Thomas Kasparetti bewusst: „Wir werden mahnende Worte finden und haben großen Respekt vor unserem Herausforderer aus Gebenbach. Sie haben gezeigt, welche Offensivpower sie abliefern können, vor allem zu Beginn hatten wir damit arg zu kämpfen. Wir wissen allerdings auch, welche Qualität in uns steckt und werden daher durchaus mit breiter Brust auflaufen.

Noch dazu kann uns der etwas größere, heimische Platz entgegenkommen. Wenn wir gut in die Zweikämpfe kommen und diese auch gewinnen können, mit Mentalität und großer Leidenschaft ans Werk gehen, sind wir überzeugt nach dem Rückspiel als Sieger aus der Auseinandersetzung hervorzugehen. Falls uns dies nicht ganz gelingt, wird es sicherlich eine heikle Angelegenheit“.

Kapitän Ludwig „Wiggerl“ Räuber und seine Mannen sind gewarnt, sie wissen, dass sie 100 Prozent bringen müssen, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können. Deshalb werden alle Sechzger sicherlich nochmal alles aus dem Tank rausholen um die Saison mit einem positiven Ende abschließen zu können.

Allerdings hat selbst der Verlierer dieser Auseinandersetzung nochmal die Chance, sich einen Platz in der Regionalliga zu ergattern. Durch den Aufstieg der Bayern Amateure in die Dritte Liga ist in Bayerns höchster Amateurliga noch ein Platz freigeworden. Den können sich die Verlierer aus den Relegationspartien TSV 1860 Rosenheim vs. DJK Gebenbach und SV Heimstetten vs. TSV Rain/Lech noch holen.

Doch alle im Lager der Rosenheimer hoffen, dass die turbulente Saison am Sonntag mit dem Verbleib in der Regionalliga positiv abgeschlossen werden kann und nicht noch eine Saisonverlängerung der Verlängerung notwendig sein muss.

Foto: TSV 1860 Rosenheim

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren