Mit dem Kurator durch die Ausstellung

„In Memoriam - Euthanasie im Nationalsozialismus" derzeit im Museum Wasserburg

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Prof. Dr. Michael von Cranach war ärztlicher Direktor des BKH Kaufbeuren und setzte Maßstäbe für die Aufarbeitung der NS-Patientenmorde. Er führt als Kurator am Sonntag, 8. März, 14.30 Uhr, persönlich und mit großem Fachwissen und Engagement durch die Ausstellung „In Memoriam – Euthanasie im Nationalsozialismus” im Wasserburger Museum. Dabei lässt er auch seine langjährigen Erfahrungen bei der Aufarbeitung und Erforschung des Themas einfließen.

Cranach erstellte die Ausstellung 1999 für den Weltkongress für Psychiatrie in Hamburg. Seitdem war die Ausstellung an zahlreichen Orten zu sehen.

In der Ausstellung werden anhand von Texten, Schriftstücken, Fotografien und Videointerviews mit Zeitzeugen die verschiedenen Phasen des NS-Vernichtungsprogramms wie die „Aktion T4“, das Hungersterben und Tötungen durch Medikamente dargestellt. Die Dokumente zeigen auch unterschiedliche Opfergruppen – Erwachsene, Kinder und Zwangsarbeiter –, die Reaktion von Angehörigen sowie die Haltung der Ärzte und die Auseinandersetzung mit den Verbrechen in der Nachkriegszeit.

 

 

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