Mit dem Blick zum Toto-Pokal …

Rosenheimer Sechzger wollen erst in Pipinsried gewinnen und dann in Bayreuth

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Bevor die Rosenheimer Sechzger am kommenden Dienstag, 10. April, um 17.45 Uhr in Bayreuth um den Einzug ins Finale des Toto-Pokals kämpfen – Bayreuth hatte am Ostermontag die Münchner Löwen aus dem Wettbewerb gekickt – steht am morgigen Samstag noch die Regionalliga auf dem Programm: Der TSV 1860 Rosenheim muss um 14 Uhr beim FC Pipinsried antreten …

Nach drei Unentschieden am Stück wollen die Männer aus Rosenheim endlich wieder dreifach punkten. Das Ziel: Ein Sieg beim Aufsteiger aus Pipinsried – als gute Vorbereitung auf den heißen Kampf am Dienstag – mit der Option: Finaleinzug und eventuell als dortiger Sieger die erneute Rosenheimer Lizenz für den DFB-Pokal!

Dass aber Pipinsried kein Zuckerschlecken wird, mussten die Strobl-Schützlinge bereits beim Heimspiel in der Hinrunde erfahren. Damals gewann das Team aus dem Dachauer Hinterland die Partie in Rosenheim nicht unverdient mit 1:0.

Die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Hürzeler nimmt mit derzeit 34 Punkten auf dem Konto den 13. Tabellenplatz ein. Nach dem 3:1-Sieg vom Ostersamstag bei stark dezimierten Buchbachern konnten die Liganeulinge den Abstand zum ersten Relegationsplatz wieder auf vier Zähler vergrößern. Dieser Erfolg war nach nur zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zum Auftakt nach der Winterpause auch zwingend erforderlich.

Die Gastgeber müssen am Samstag auf die gesperrten Philipp Grahammer (Platzverweis aus dem Spiel gegen Burghausen) und Luis Grassow (5. Gelbe) verzichten. Dafür ist Stammkeeper Thomas Reichlmayr nach überstandener Rotsperre wieder dabei. Mit lediglich zwei Siegen auf eigenen Platz stellen die Pipinsrieder die zweitschwächste Heimelf der Liga, nur der Tabellenletzte aus Unterföhring weist eine noch miserablere Bilanz auf.

Verblüffend hingegen ist das erfolgreiche Auftreten auf des Gegners Plätzen. Hier kann die Hürzeler-Elf mit insgesamt 24 erkämpften Zählern eine für einen Aufsteiger außergewöhnlich gute Punktebeute aufweisen und gehört damit zu den Top drei der Liga.

Diese Statistiken lassen die Gäste aus Rosenheim sicherlich aufhorchen. Gerade nach vier sieglosen Begegnungen am Stück, darunter drei Punkteteilungen lechzen die Unentschieden-Könige der Liga nach einem weiteren Dreier. Nun ja, mit 38 Zählern auf dem Punktekonto liegt man durchaus noch im Soll, aber ein größeres Polster auf die Relegationsplätze wäre schon beruhigender.

Dieser Meinung ist auch der Chefcoach der Tiplix-Elf Tobi Strobl: „Natürlich spielen wir eine ganz ordentliche Saison, aber wir wollen den Abstand nach hinten wieder ausbauen“.

Doch auch bei den Gästen aus Rosenheim sind zwei Akteure gesperrt. Kapitän und Abwehrchef Matze Heiß sowie Rechtsverteidiger bzw. „die Verlässlichkeit in Person“ Robert Köhler fehlen auf Grund der jeweils fünften gelben Karte. Dies ist sicherlich eine herbe Schwächung für die Sechzger.

Dafür stößt zum Kader der Tiplix-Elf wieder der zuletzt leicht erkrankte Leopold „Poldi“ Krüger. Riccardo Basta ist wahrscheinlich auch wieder am Start, ebenso wie der erfahrene Angreifer Markus Einsiedler, dessen Knieprobleme nahezu vollständig überwunden seien.

 

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