Mit dem 3D-Drucker zum Comeback

Rotter Verteidigerin Miri Zeller nach komplizierter Nasen-OP mit Spezial-Maske

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Der Saisonstart hätte für die Rotter Damen schlechter nicht laufen können – die ersten Spiele gingen verloren und man fand sich am Ende der Tabelle wieder. Schmerzlich vermisst wurde dabei Miriam Zeller. Die Verteidigerin mit dem exzellenten Distanzwurf musste sich zu Saisonbeginn einer komplizierten Nasen-OP unterziehen. Die Ärzte empfahlen ihr eine sechsmonatige Pause und damit das sichere Saisonaus.

Nach einigen Telefonaten mit Christof Köck des Rotter Sanitätshauses Köck & Dengl keimte Hoffnung bei Trainer Peter Bauer auf.

Der Profi für orthopädische Produkte schlug vor, eine Gesichtsmaske anzufertigen. Der Clou dabei: Nach einem Gesichtsscan wurde die Maske im 3D-Drucker maßgenau produziert. Federleicht und doch robust genug, um den optimalen Schutz zu garantieren.

Nach Rücksprache mit den Ärzten stand einem Comeback mit der Maske nichts im Wege.

Miriam Zeller war nach nur einem Training begeistert von ihrem neuen Accessoire, da die Maske weder das Sichtfeld beeinträchtige, noch unbequem zu tragen sei.

Und so konnte sie direkt im ersten Spiel mit Maske mit 16 Punkten zur Matchwinnerin avancieren und dem Team beim 57:51-Erfolg (wir berichteten) beim TSV München Ost helfen.

Am kommenden Wochenende nun beginnt für die Rotter Damen die Rückrunde beim MTV München und Peter Bauer kann dabei aus dem Vollen schöpfen. Nach der Weihnachtspause freut er sich, das komplette Team im Training zu haben und möchte an die guten Leistungen vom Ende der Hinrunde anschließen.

pb

 

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