Mit Decke und Kescher bewaffnet

Aggressive Katze beschäftigte am Dienstagmorgen die Wasserburger Polizei

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Hilfe suchend wandte sich am heutigen Dienstag gegen 9 Uhr ein Bewohner einer Erdgeschosswohnung in der Ledererzeile an die Polizei Wasserburg. Der meldete eine wild-fauchende Katze. Die befand sich in einem durch eine hohe Mauer umzäunten Grundstück und verteidigte das fremde Terrain hartnäckig durch Kratzen und Fauchen. Eine Streifenwagenbesetzung versuchte zunächst erfolglos, das Tier, das sich so gar nicht als „Schmusekatze“ entpuppte, zu entfernen.

Schließlich machten sich noch zur Unterstützung Dienststellenleiter und Vertreter, „bewaffnet“ mit einer Decke und einem zufällig vorhandenem Kescher, auf den Weg. Doch auch Fangversuche mit diesen Gegenständen scheiterten zunächst. Die Katze verletzte sogar einen der Beamten am Oberschenkel. Sie scheiterte selbst mehrmals dabei, wieder über die Mauer zu gelangen und nahm dann auf einem Gartenstuhl fauchend Platz.

Der stellvertretende Inspektionsleiter, selbst Besitzer einer nicht ganz pflegeleichten Katze, nahm dann vorsichtig mit ihr Kontakt auf. Nach gutem Zureden und ein paar Streicheleinheiten konnte er das Tier problemlos und zur Überraschung und Erleichterung der Anwesenden über die Mauer heben.

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Ein Gedanke zu „Mit Decke und Kescher bewaffnet

  1. Liebe Wasserburger, wer in der Nähe der Ledererzeile erneut einen getigerten Kater sieht, soll sich bitte melden. Pepito ist seiner Besitzerin entlaufen und wird schmerzlich vermisst. Er ist draußen sein nicht gewöhnt und sehr, sehr scheu!

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