Mit „Busstop” in den Startlöchern

Stefan Scherers Ausstellung wird neu aufgestellt - Atelier dringend gesucht

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Keine Konzerte, keine Auftritte, keine Ausstellungen – die Kunst- und Kulturschaffenden trifft die Corona-Krise besonders hart. Ein Beispiel: Anfang Oktober wurde die Ausstellung „Busstop” des renommierten Wasserburger Künstlers Stefan Scherer im städtischen Museum eröffnet. Schon damals nur im kleinen Kreise – Corona ließ grüßen (wir berichteten). Eigentlich sollten die großformatigen Gemälde, Fotomontagen, Grafiken und Zeichnungen bis 6. Januar zu sehen sein. Doch dann kam im November der verschärfte Lockdown. Das Museum musste die Pforten schließen.

„Das ist natürlich eine sehr unbefriedigende Situation, in so einer Ausstellung steckt jede Menge Arbeit”, sagt Scherer. Umso mehr freue ihn die Zusage des Museums, mit „Busstop” einen Neustart hinzulegen, sobald die Corona-Beschränkungen dies zuließen. „Die Ausstellung erhält bis dahin eine neue Optik und es werden dann neue Führungen Angeboten”, so Scherer. „Busstop” führt zum einen durch Architektur-Malereien der Stadt Wasserburg als Lebens-Mittelpunkt, Heimatort und Haltestelle des Künstlers, zum anderen durch eine materialhafte Bilderwelt des Malers und seines urbanen Lebensgefühls.

 

Härter als die Schließung der Ausstellung im Museum trifft Stefan Scherer die Nachricht, dass das Gebäude in der Altstadt, in dem er seit Jahren sein Atelier untergebracht hat, demnächst saniert werden soll. Er muss raus. „Ich suche deshalb dringend ein neues Atelier in der Größe 70 bis 80 Quadratmeter. Es kann gerne eine ungenutzte Werkstatt oder ein Lagerraum sein und muss nicht unbedingt eine Heizung haben. Aber trocken sollte es halt sein.” 

 

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