Mit 20 durch die Ledererzeile

Stadt bringt Markierungen an - Regelung gilt schon viele Jahre

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„Die 20 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung gilt schon viele Jahre, nur erinnern sich die Wenigsten daran”, sagt Helmut Schmid von der städtischen Bauverwaltung. Letztere lässt seit heute in den „Verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen” in der Altstadt, wie zum Beispiel in der Ledererzeile (Foto), Fahrbahnmarkierungen anbringen. 20 km/h gelten übrigens auch in der Neu-, Bahnhof- und Schlachthausstraße. Auch dort wird die Fahrbahn entsprechend neu markiert. 

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20 Kommentare zu “Mit 20 durch die Ledererzeile

  1. Sehr gut, vielleicht hilft es zumindest ein bisschen! So mancher Autofahrer scheint “vergessen” zu haben, dass hier in der Altstadt auch viele Fußgänger unterwegs sind und es eigentlich ein Miteinander sein sollte, um niemanden zu gefährden!

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    1. Lieber Anwohner
      Dann bleibt schön unter euch.Ich fahre schon länger nicht mehr zum einkaufen nach wasserburg city. und sperrt am besten gleich ganz zu.

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      1. Gar keine schlechte Idee. Da Sie offensichtlich schon jetzt nicht mehr einkaufen bei uns, wird sich der Verlust in Grenzen halten. Manche Dinosaurier-Autofahrer scheinen zu vergessen, dass eine Stadt nicht ausschließlich für den Autoverkehr gebaut ist. Hier wohnen auch Fußgänger und Radfahrer. Und ich bin definitiv dafür, dass das in Wasserburg massiv gefördert wird. Autoverkehr in engen Innenstädten gehört zum Auslaufmodell. Von mir aus kann die komplette Altstadt für den Autoverkehr gesperrt werden. Wäre ein absoluter Zugewinn an Lebens- und Einkaufsqualität.

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        1. wenn nicht der komplette Verkehr durch die Altstadt fahren müsste, sondern eine Inn-Überquerungsmöglichkeit vom Burgerfeld in die Burgau möglich wäre, wäre schon viel geholfen….

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          1. … eine Umgehungsstraße für die Altstadt, das wäre ja super 🙂

        2. @ Manfred Braun.. In die Stadtmitte ziehen um sich dann über den Autoverkehr aufregen, ihn am besten verbieten, weil man ja nur sich selbst den Luxus gönnt, direkt vor der Haustüre einkaufen gehen zu können … Bei dem Ladensterben in Wasserburg werden die Altstadtbewohner ja demnächst Allen vorleben können und zu Fuß bergauf und zurück ihren Einkauf erledigen, denn gleiches Recht für Alle.
          Wenn man den Verkehrsfluss durch die Stadt verbieten möchte, sollte man ihn auch aus der Stadt raus verbieten, der Lebens und Einkaufsqualität zuliebe, …

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          1. Ich verstehe kein einziges Wort von Ihren Einlassungen, Herr Surfer (oder wie auch immer Sie heißen mögen). Ja, es stimmt: Ich lebe ganz bewusst und gerne in der Altstadt, weil ich hier alles fußläufig oder per Rad erreichen kann. Was ist dagegen einzuwenden? Ich gönne jedem den Luxus, direkt vor der Haustür einkaufen zu gehen. Einkaufen in der Altstadt und von auswärts per Auto anfahren schließen sich im Übrigen nicht aus: Alle Geschäfte in der Altstadt sind in fußläufiger Entfernung von beiden Parkhäusern aus erreichbar. Das Geschäftesterben in der Altstadt ist außerdem ganz sicher nicht von den Altstadtbewohnern verursacht: Die kaufen gerne in den Geschäften vor Ort ein. Es ist wohl eher so, dass fußlahme (man könnte auch sagen faule und bequeme) Autofahrer aus der näheren Umgebung lieber Discounter und Großmärkte in der Umgebung anfahren: Am liebsten würden sie vermutlich mit dem Auto direkt in das Geschäft reinfahren und sich das Billigzeug in den Kofferraum schmeißen lassen, um ja keinen Meter zu Fuß gehen zu müssen. Wann werden bornierte Autofahrer endlich erkennen, dass ihr vollkommen irrationales Einkaufsverhalten eher in die 50er Jahre als in das 21. Jahrhundert passt? Möchte sich Wasserburg ernsthaft den Ruf als letzte Autofahrer-Einkaufsstadt Deutschlands erobern? Während ringsum die Städte die Signale der Zeit schon längst erkannt haben?

      2. Ja, Daander, es ist schon eine wahre Zumutung, was der Krone der infrastrukturellen Schöpfung, sozusagen der Spitze der Verkehrsmittelpyramide, hier wieder einmal zugemutet wird. Da wird doch mit ein paar aufgemalten Zahlen an eine seit vielen Jahren bestehende Verkehrsregel erinnert. Wer da nicht unmittelbar zum Wutbürger mutiert, der hat nicht richtig gelebt. Mit ihrem Quasi-Boykott-Aufruf sind sie da ja noch geradezu gnädig. Ein Haberfeldtreiben der gequälten und so übel diskriminierten Autofahrer wäre doch eigentlich das Mindeste. Aber ich kann Sie da auch verstehen, schließlich gibt es nach wie vor noch keine Haberfeld-Drive-Ins und man müsste dazu extra aussteigen und zu Fuß gehen. Und wir wollen es ja schließlich nicht zum Äußersten kommen lassen, oder?

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  2. Ja auch viele Fußgänger die denken sie haben einen freifahrtsschein und laufen ohne zu schauen über die Straße… meinen Kindern lerne ich zu schauen ob ein Auto kommt den Erwachsenen ist es egal…

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  3. Eine tägliche Durchfahrerin

    Täusch ich mich jetzt. Der Bahnhofplatz, der Weberzipfel und die Ledererzeile sind schon lang *20er*-Zone. Zumindest weiß ich ein Schild an der Einfahrt beim Biomarkt.

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    1. Hats noch nicht mal gereicht, die Unterzeile zu lesen?

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  4. Es ging doch den letzten Jahrzehnten niemanden schlecht damit wie es ist, und von einem schwerwiegenden Unfall wüsste ich an der Ledererzeile a ned. Nur weil die grünen jetzt a bissl an Aufwind haben und meine sie müssen die Welt verändern und zwar da wo es am wenigsten bringt….(…)

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  5. Schauma moi, wann da erste Blitzer dort steht?1 Aber hoit, gäht ja a ned, weil der sonst oan wichtigen Parkplotz blockiert und se dann wieder do herin, de leid zu tode diskutieren 🙂

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  6. Es ist unglaublich welche Kommentare zum Besten gegeben werden,obwohl die Verkehrsregelung der verkehrssberuhigenden Geschäftsbereiche in der Altstadt seit Jahren gilt. Die Maßnahme der 20 KM Markierungen wird nur gemacht, damit die unkundigen Autofahrer wissen, dass es so etwas gibt. Im Übrigen hat dies überhaupt nichts mit Geschäftsauflösungen zu tun, sondern gibt eher dem der sich in der Stadt zum Einkaufen aufhält mehr Sicherheit. Außerdem sind höhere Geschwindigkeiten auch ein Problem für die Parker beim Ausfahren aus den Parkplätzen.

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  7. Bahnhofsplatz, Weberzipfel, Ledererzeile, Salzsenderzeile, Färbergasse, Schustergasse, Herrengasse, schneller als max. 30 kann man verkehrsbedingt eh ned fahren, also was solls…..

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    1. Das Foto zeigt eindeutig, dass es in der Stadt auch tagsüber mal sehr ruhig sein kann. Vor dem Hintergrund der aufgegebenen Geschäfte und des sonstigen Leerstands manchmal sogar zu ruhig! Es ist schon erstaunlich, welchen “Shitstorm” und welche tiefgreifende Grundsatzdiskussion eine banale verkehrstechnische Maßnahme heutzutage auslöst. Die Altstadt hatte immer schon mehrere Funktionen: Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, kurz gesagt LEBEN. Und all diese verschiedenen Ansätze gilt es unter den sprichwörtlichen “Hut” zu bringen. Ich erlaube mir daran zu erinnern, dass das mit der gegenseitigen Toleranz der Interessengruppen untereinander über hunderte von Jahren funktioniert hat. Aber nicht nur das Klima ändert sich ….

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      1. Die Toleranz fehlt mir zunehmend seitens der Autofahrer und Motorradfahrer, Herr Schmid. Sobald nur ansatzweise geltende Verkehrsregelungen durchgesetzt werden (sollen), kommt ein großes Wehklagen über die angeblich sterbende Altstadt auf. Und das ist auch in diesem Fall so: Wir alle wissen, dass die 20er-Regelung eigentlich seit Jahrzehnten gilt. Ebenso wie das Parkverbot für Motorräder. Den Vogel hat vor kurzem ein Motorradfahrer am Zebrastreifen vor dem La Famiglia abgeschossen: Er hat sein Gefährt auf dem Bürgersteig direkt vor dem Zebrastreifen abgestellt. Da zweifle ich mittlerweile definitiv am gesunden Menschenverstand von solchen Leuten.

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        1. oisooo, iiih wars ned Herr Braun, denn i stell meins imma vor de Poller am Turm, quasi ois Rammschutz, damit de Poller ned wida umgfahrn werdn! 😉

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      2. Stimmt, über hunderte von Jahren hat das wunderbar funktioniert. Bis die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aufgetaucht sind und man deren Bedürfnissen alles andere untergeordnet hat.

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  8. Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen da ja sowieso bei Biomarkt ein Schild ist und wenn man hier auf Parkplatzsuche ist fährt man ja nicht mal 20 und abgesehen davon ist es eine belebte Straße auf der man immer mal rechnen muss da Fußgänger drüber huschen.
    Ich fände es zwar nicht gut das die Stadt für Autos abgeriegelt werden sollte / würde aber eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist in Ordnung.

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