„Michael Kölbl kann Bürgermeister“

Wasserburger SPD nominiert Stadtrats- und Bürgermeisterkandidaten

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Der SPD-Ortsverein hat bei seiner Aufstellungsversammlung Michael Kölbl erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert (wie kurz berichtet). Außerdem wählte die SPD ihre Stadtratsliste und die Ersatzkandidaten für den Stadtrat.

Drei Wahlgänge wurden von den wahlberechtigten Mitgliedern des Ortsvereins im Hotel Fletzinger durchgeführt. Und es gab jeweils 100 Prozent Zustimmung für den Bürgermeisterkandidaten, die Stadtratsliste und die Ersatzkandidaten. Bereits im Vorfeld war die Liste, auf der auch neun Nicht-Parteimitglieder kandieren, mit allen abgestimmt worden. Spitzenkandidat auf Platz eins ist der amtierende Bürgermeister Michael Kölbl. Danach folgen bis Platz 21 von 24 stets abwechselnd Frauen und Männer.

Alle bisherigen Fraktionsmitglieder der SPD treten wieder an:

Seniorenreferentin Friederike Kayser-Büker, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Janeczka, Jugendreferentin Irene Langer, Zweiter Bürgermeister Werner Gartner, die Referentin für die Stadtwerke Dr. Christine Mayerhofer und die frühere Zweite Bürgermeisterin Marlene Hof-Hippke. Auch Peter Stenger, langjähriges, parteifreies Stadtratsmitglied kandidiert wieder auf Platz 13 für die SPD.

Der SPD-Vorsitzende Wolfgang Janeczka dankte allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich um ein politisches Ehrenamt zu bewerben. Bürgermeister, Stadtrat oder Stadträtin zu sein, sei nicht immer leicht. Man habe jede Menge Arbeit, viele Termine und sei oft der Kritik ausgesetzt. Dennoch bereite die Aufgabe auch sehr viel Freude, weil man die Lebensqualität und das Zusammenleben in Wasserburg aktiv mitgestalten könne, so Janeczka.

Die anschließende Wahlleitung übernahm dann Alexandra Burgmaier. Die SPD-Kreisvorsitzende und Landratskandidatin appellierte an die SPD-Mitglieder und Kandidaten, sich von Problemen der Bundes-SPD und der Bundespolitik nicht beeinflussen zu lassen. In der Kommunalpolitik sei vielmehr wichtig, was der Einzelne persönlich vor Ort leiste. Und hier könnten der Bürgermeister und die Fraktion eine beeindruckende Bilanz vorweisen, so Burgmaier.

„Michael Kölbl kann Bürgermeister“, meinte auch dessen Stellvertreter Werner Gartner. Angesichts seiner Leistungen zur Stadtentwicklung in den letzten 18 Jahren sei Kölbl ein „Glücksfall“ für Wasserburg. Er sei ein Teamplayer, führe souverän die Stadtverwaltung und sorge für eine hervorragende Gesprächskultur im Stadtrat, meinte Gartner.

Michael Kölbl, der bereits vom SPD-Vorstand per Vorstandsbeschluss als Spitzenkandidat empfohlen wurde, freute sich dann auch über das klare Abstimmungsergebnis. In einer emotionalen Abschlussrede legte er dar, warum ihm Wasserburg so am Herzen liege und er deshalb noch einmal kandidiere. „Wasserburg ist es wert“, meinte Kölbl. Sein Herzblut gelte der Förderung der Sport-, Kultur- und Schulstadt Wasserburg. Für Arbeit und Wohlstand würden die Gewerbe- und Industriebetriebe vor Ort sorgen.

Der „soziale Kitt“ wiederum, der die Bevölkerung zusammenhalte, sei durch eine Vielzahl von Vereinen gewährleistet. Zudem sei Wasserburg ein starker Standort des Öffentlichen Dienstes, mit Kliniken und vielen Schulen. Diese Ausprägung gelte es weiter zu fördern, genauso wie den Handel und Wandel in der Altstadt.

Kölbl positionierte sich in seiner Rede klar für die bisherige Strategie der Stadt zum Klimaschutz und zur Umweltpolitik sowie für den Erhalt der eigenständigen Stadtwerke und des Familienbades Badria. Leben, Wohnen, Arbeiten, Soziales, Ökologie und Ökonomie, diese Bereiche gelte es in den nächsten sechs Jahren weiterhin auszubauen und zu fördern, so Kölbl.

Die Liste der Wasserburger SPD zur Kommunalwahl 2020:

1. Michael Kölbl, 57, Jurist, Erster Bürgermeister; 2. Friederike Kayser-Büker, 54, Lehrerin für Pflegeberufe; 3. Wolfgang Janeczka, 58, stellvertretender Schulleiter; 4. Irene Langer, 55, Verwaltungsangestellte; 5. Werner Gartner, 67, Studienrat i. R.; 6. Dr. Christine Mayerhofer, 53, Ärztin; 7. Ingo Horender, 24, Bootsbauer; 8. Marlene Hof-Hippke, 68, Diplom-Pädagogin i.R.;

9. Stefan Eisner, 25, Diplom-Ingenieur und Student; 10. Andrea Merlau, 43, Sängerin; 11. Dr. Martin Heindl, 66, Gynäkologe; 12. Julia Adler, 54, Physiotherapeutin; 13. Peter Stenger, 76, Pensionist; 14. Doreen Bogram, 47, Gewerkschaftssekretärin; 15. Erol Coskun, 31, Pfleger; 16. Roswitha Betz-Heindl, 65, Lehrerin i. R.; 17. Jürgen Burkhart, 76, Bildingenieur i. R.; 18. Ulla Prantl, 50, Flugbegleiterin;

19. Niko Huber, 39, Diplom-Ingenieur und Betriebswirt; 20. Evi Schober, 55, Krankenschwester; 21. Wolfgang Untergehrer, 52, Diplom-Finanzwirt; 22. Werner Eß, 57, Wassermeister; 23. Jürgen Scheller, 58, Studienrat, 24. Stefan Hammermüller, 33, Hausmeister. Als Ersatzkandidaten: wurden Gertraud Wurmannstetter, ehemalige Betriebsrätin und Dr. York Höffer von Loewenfeld, Arzt i.R. nominiert.

 

 

Foto: Die Kandidaten der ersten Listenplätze und die Landratskandidatin und Wahlleiterin Alexandra Burgmaier. Foto: Untergehrer.

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2 Kommentare zu “„Michael Kölbl kann Bürgermeister“

  1. Es wird zeit fuer frischen wind wir brauchen endlich eine attraktive stadt. Wo bummeln gehen wieder spass macht.wohnungen nicht nach nase vergeben werden.und das geld der stadt auch im sinne der wasserburger ausgegeben wird.

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  2. Ob unser Bürgermeister, Bürgermeister kann, kommt natürlich auch immer auf den persönlichen Anspruch an.
    Kreativität und Eigenverantwortung sind sicher nicht seine Stärken. Wie man nicht zuletzt, an seiner “Verwaltung” der Verkehrssituation in der Altstadt erkennen kann. Lieber teure und oft auch ineffektive, externe Berater, als eigene Konzepte mit Fachleuten voran zubringen. Für mich ist er auch während seiner ganzen Amtszeit mehr STAATSANWALT geblieben, als BÜRGERmeister geworden.
    Schön, dass es bei dieser Wahl interessante Alternativen gibt.

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