Mia hoitn zamm …

Hier eine Anregung eines Familienvaters aus Reitmehring, die wir gerne weiterleiten an alle

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Das Abstand-Halten – es lässt uns emotional zusammenwachsen! Diese schöne Erfahrung in einer so schwierigen Zeit machen wir gerade fast täglich: Berührende Schreiben erreichen unsere Redaktion und auch Zeilen von Bürgern, die in der Not aktiv helfen wollen – nach schnell umsetzbaren Ideen grübelnd. Hier eine Anregung eines Lesers aus Reitmehring, die wir gerne weiterleiten an alle …

Ich frag mich, wie man aktuell gerade einsame Menschen erreichen kann, damit sie jemanden zum Reden haben oder das Gefühl bekommen, sie sind nicht vergessen oder allein.

Mein Arbeitgeber schaut drauf, dass wir im Homeoffice per Skype nicht nur schreiben, sondern uns auch anrufen und miteinander sprechen. Die sozialen Kontakte sind eben sehr wichtig. Für mich selbst, als Familienvater, ist das noch kein Problem. Hab ja meine Familie und da rührt sich was.

Nur, wie können wir in Wasserburg (und Umgebung) lebende Menschen erreichen, die vielleicht alleine zu Hause sind und niemanden zum Reden haben? Bei denen sich nichts rührt.

Ich habe zwar noch keine wirklich gute Idee, aber vielleicht jemand anders?
Eventuell könnte die Wasserburger Stimme dann dazu aufrufen.

Vielleicht hat ja ein Leser einen guten Einfall … !?

 

 

 

 

 

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3 Kommentare zu “Mia hoitn zamm …

  1. Huhu zusammen,

    ich finde die Idee super, ich kenne einige Mitmenschen, die allein daheim sitzen und abgesehen von dem Austausch mit Kollegen via Skype oder sonstigen Plattformen recht wenig soziale Kontakte pflegen bzw. pflegen können. Das Zuhause, wo man eigentlich bewusst abschalten kann vom Arbeitsleben ist jetzt Privatleben & Büro in einem. Das kann schon sehr an den Nerven zerren…somit wär ein Ort des Austauschs eine gute Abwechslung zum Alltag. Vielleicht neue Anregungen, Tipps austauschen, was anderen vielleicht hilft, dass einem das Dach nicht auf dem Kopf fällt?

    Man darf nicht vergessen, dass das eine psychische Ausnahmesituation darstellt und man schauen muss, dass diese eher dunklere Zeit wieder heller wird, dass die Sonne scheint – wenigstens im Herzen.

    Ich bin seit März in Salzburg am Studieren und dort gibt es einige Gruppen, die das Kennenlernen vereinfachen, ich habe eine entdeckt und das ist echt toll – wir haben einen monatlichen Stammtisch und der findet jetzt über Zoom statt. Klar ist das was anderes als wenn man gemütlich im Wirtshaus sitzt, aber dieser Austausch auf Distanz ist eine gute Alternative, ungewöhnlich, aber irgendwie witzig. Und darum geht es ja – wir dürfen den Spaß ,die Freude, am Leben nicht verlieren.

    Vielleicht könnte man so eine Gruppe ins Leben rufen, die von allen, die jemanden zum Reden brauchen, genutzt werden kann?

    Die Frage ist, welche Plattform man nutzt, damit möglichst viele, egal ob Jung oder Alt diesen Dienst nutzen können?

    Ah jetzt ist mir noch etwas spontan in den Sinn gekommen – vielleicht wäre es schön eine Brieffreundschaft wie in frühen Jahren zu realisieren?
    Sozusagen eine Brieffreundschaft 2.0?

    Egal ob per Post, Messenger-Dienst oder sonst was?

    Fände ich eine schöne Idee und wie nett wär es, wenn man in 10 Jahren diese handgeschriebenen Briefe wieder findet und seinen Kindern oder Enkel vorlesen könnte?

    Ich hoffe diese Idee aus Reitmehring wird weiterhin verfolgt und kann realisiert werden, das wäre eine super Sache!

    Ich wünsche euch allen nur das Beste, Zusammenhalt ist das A und O in dieser Zeit.

    #Miahoitnzam

    Liebe Grüße aus Eiselfing

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    1. JA … ich bin eine von denen, die alleine sind … die seit kurzem in Rente ist und allein stehend.

      Hab mich auf die Zeit mit den Enkeln gefreut, bin gerne beim Wandern unterwegs, hab einfach das Draussen-Sein genossen …

      Wenigstens bin ich in der glücklichen Lage, einen Garten zu haben, das haben viele nicht, es scheint die Sonne, ich kann rausgehen.
      Einsame Spaziergänge sind besser, als nicht mehr raus zu können…

      Aber es ist schon schwer … der Abstand zu den Enkeln, der mich echt belastet.

      Die Familien rücken zusammen … die Einsamen werden einsamer …
      Habe meine Hilfe angeboten, Hund ausführen, einkaufen …. hier im Ort gibts bei weitem mehr Helfer als Bedürftige…

      Würde mich gerne nützlich machen und die Zeit sinnvoller nutzen, als spazieren gehen und die Wohnung sauber halten.
      Telefoniere halt mehr als vorher …
      Noch komm ich einigermaßen klar … was wird sein, wenn sich das über Wochen hinzieht…??

      Liebe Grüsse an alle, die “DRAUSSEN” weiter ihrer Arbeit nachgehen und alles am Laufen halten…
      Wär gerne mit dabei…
      Haltet durch und bleibt gesund.

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      1. Nochmal ALLEIN…
        Ich nehme das alles zurück…
        Das Alleinsein ist in diesen schweren Zeiten,die uns alle betreffen, das kleinste Problem…
        Wenn ich im TV und Internet verfolge, welche Probleme alleinerziehende Mamas und Papas zu bewerkstelligen haben,
        Handwerksbetriebe, die vor der Pleite stehen, Menschen, die am Limit arbeiten…..es gibt unendlich Viele, die sehr an dieser Krise leiden….
        dann ist es mir peinlich über die Einsamkeit zu klagen…
        Heute bin ich ausserdem zu einer Aufgabe gekommen….ein junges Pärchen mit Baby in unserem Haus ist in Quarantäne…Coronaverdacht.
        Ich gehe für sie einkaufen…von Herzen gerne…
        Passt auf euch auf und bleibt gesund !!!!

        Antworten