Metallflasche im Acker platziert

Nach der Ernte hätte Gefäß Tieren gefährlich werden können - Bitte eines Landwirts

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Auf einem Acker in Schonstett, direkt neben der Umgehungsstraße, fand ein Landwirt diese alte Metallflasche für Speiseöl. Ein bisher Unbekannter hatte sie mit der Aufschrift „Dreck, Erde, Gülle bleibt in der Wiese und landet nicht auf der Straße!” versehen und in das Feld geworfen. „Offenbar hat da jemand seinem Ärger Luft gemacht, weil wir nach dem Walzen eines frischen Ackers mit unseren Maschinen Erdreich auf der Straße verloren haben. Den Ärger kann ich sogar verstehen. Aber nicht die Reaktion”, sagt der betroffene Landwirt, der nicht namentlich genannt werden wollte. Er bittet dringend darum, solche Aktionen nicht zu wiederholen. Denn:

„Wenn wir auf dem Acker Futterroggen angebaut hätten, der hoch aufwächst, dann hätte niemand bei der Ernte das Metallteil bemerkt. Es wäre möglicherweise im Magen eines meiner Bio-Rinder gelandet und hätte das Tier schwer verletzen können.” Seine Bitte: „Mit den Bauern direkt das Gespräch suchen und keine unüberlegten Racheaktionen starten.”

 

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10 Kommentare zu “Metallflasche im Acker platziert

  1. Hirn einschalten, liebe Leute. Unschuldige Tiere müssen nicht verletzt werden.

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  2. des war bestimmt a Rennradlfahrer, der angst um seine dünnen felgen hatte!
    es hat ja normalerweise, jeder Bauer, seine eigene Reifenwaschanlage am feldrand steh, bevor er wieder auf de Strass fahren duad! 🙂

    Trottel gibts, de derfs normalerweise ned gehm !!

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    1. Der Landwirt hat doch eingeräumt das er Erdreich auf der Straße verloren hat, dann frage ich mich schon, warum hat er das nicht weggemacht. Mal davon abgesehen, das der Landwirt als Verursacher dazu verpflichtet ist, hat er es in Kauf genommen, dass es zu einem Unfall kommen könnte. Wenn es Gut geht wird nur das Auto beschädigt, besonders gefährdet sind Zweiradfahrer, was wenn da einer schwer verletzt wird.
      Es ist mir schon klar, das es sich nicht verhindern lässt das beim wegfahren vom Feld die Straße verschmutzt wird, nur die Einstellung nach mir die Sintflut kann auch nicht hingenommen werden.
      Natürlich ist die Aktion mit der Metallflasche auch keine Lösung. Der Offizielle Weg wäre gewesen, das bei der Polizei zu melden.
      Aber zum Glück gibt es auch Landwirte die sich Ordentlich verhalten und ihren Dreck wegräumen, bevor was passiert.

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  3. Solche Aktionen finde ich außerordentlich feige und intolerant. Die Bauern, insbesondere Biobauern sind einer unserer wichtigsten Berufsgruppen überhaupt. Ohne Landwirtschaft gibt es nichts zu essen, keine vollen Regale in den Geschäften, jeder müsste sein Zeug selber anbauen, was vielen nicht möglich ist, z.B. in der Stadt. Immer meckern alle über die Bauern, und trotzdem kaufen sie dann das Billigste vom Billigen, wovon die Landwirtschaft nicht leben kann! Es wird Zeit, diesen Beruf mehr zu respektieren und sich bewusst zu machen, wer unsere Nahrungsmittel produziert. So ein Bisschen Dreck auf der Straße ist vielleicht nicht schön, aber die Bauern arbeiten für uns alle, um uns gesunde Lebensmittel herzustellen! Und wieviele Leute schmeißen rücksichtslos ihren Müll in die Landschaft oder lassen ihre Hunde überall in die Wiesen kacken! Ein Bisschen mehr Toleranz würde gerade in diesen Zeiten jedem gut zu Gesicht stehen.

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    1. Nette Argumentationskette. Aber damit es den regalfüllenden Bauern überhaupt gibt, brauchts erstmal einen, der die Subventionen erwirtschaftet, nicht, dass am Ende die Afrikaner preislich mithalten können und dort der Wohlstand zu unseren Ungunsten ausbricht oder gar die Arbeit ohne Klimaanlage gemacht werden muss. Daher ist der Subventionserwirtschafter noch wichtiger als der Bauer.

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      1. Der Subventionserwirtschafter kann gerne aufhören zu futtern!
        Die Landwirte würden lieber zu fairen Konditionen wirtschaften und keine Subventionen für ideologische Spinnereien bekommen müssen!

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  4. Die Bauern müssen nur deshalb subventioniert werden, weil die Leute lieber billigst einkaufen. Wenn sie den Preis verlangen könnten nach Arbeitssufwand, bräuchts keine Subventionen. Daran ist die insgesamt kranke Gesellschaft und Preispolitik in den Geschäften schuld.

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    1. und der liberale Weltmarkt und die Globalisierung…

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  5. @ Hubert Neumaier.
    Über eine zeitliche Abfolge steht hier nix beschrieben. Woher wissen Sie, dass der Landwirt seinen Dreck nicht weggemacht hat?

    Ich bin kein Landwirt. Aber auch ich verstehe, dass man erst die eine Arbeit fertig erledigen muss, und danach sauber macht… da vergeht leider Zeit.

    Denn: der Kollege, mit dem der Landwirt auch oft die teuren Maschinen teilt, möchte auch seine Arbeit verrichten. Oder : man zahlt evtl Miete für geliehene Maschinen…
    Terminpläne müssen auch in der Landwirtschaft eingehalten werden.

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    1. Hallo Frau Bauer,
      haben Sie den Beitrag auch wirklich genau und bis zum Ende gelesen?
      Grundsätzlich ist es ja Richtig, wenn Maschinen zum Einsatz kommen, hat der Landwirt keine Zeit zum Dreck weg machen.
      Nur wenn wie hier die Aussage kommt, ” Mit den Bauern direkt das Gespräch suchen ….” das hört sich so an, wenn es einen stört dann soll Er sich doch melden, ansonsten lasse ich den Dreck liegen. Das geht auch nicht, da sind wir uns doch einig.

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