Mehrere tote Biber lagen am See

Mann (43) legte sich auf die Lauer und fotografierte vermeintlichen Täter

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Einem 43-jährigen Mann waren jetzt mehrere tote Biber im Bereich des Happinger Sees aufgefallen, wovon eines der Tiere mittels einer Schlagfalle getötet worden war. Bei einem Biber handelte es sich zudem um eine streng geschützte Tierart. Der Mann legte sich daraufhin auf die Lauer, um den vermeintlichen Täter zu beobachten und zu fotografieren, als dieser im Begriff war, den getöteten Biber zu holen.

Die verständigte Polizei suchte mit Unterstützung des Mannes das Gebiet ab. Der Täter konnte zwar flüchten, wurde jedoch schnell ermittelt. Bei ihm handelt es sich um einen 32-jährigen Rosenheimer, der nun mit einem Verfahren zu rechnen hat –  wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz sowie nach dem Bundesnaturschutzgesetz.

 

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16 Gedanken zu „Mehrere tote Biber lagen am See

  1. Warum denn auch liegen lassen? Biber schmeckt sicher gut – wär ja eine direkte Verschwendung, wenn der eh schon in der Falle liegt.

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    1. Frisch sollte er schon sein, der Biber.

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  2. meinlieberbieber

    Evtl. ein Justin Bieber Fan😉?

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  3. Oder er braucht den Pelz?

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  4. Man sehe sich die Innauen um Wasserburg an und frage sich ob wir den Biber wirklich heimisch werden lassen wollen…
    In vielen naturbelassenen Bächen sind die Schäden durch den Biber gewaltig!
    Dir Wurzeln der Uferbewachsung befestigen die Böschung.
    Legt der Biber reihenweise die Bäume um entfällt der natürliche Schutz.
    Hier müssen die Facetten des Naturschutz sorgfältig abgewogen werden.
    Vielleicht hat der Jäger einfach gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt…

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    1. Tja, da langt man sich halt schon ans Hirn. 1867 wurde in Bayern der letzte Biber erlegt. 1966 kamen In einer Transportbox des Bund Naturschutz Bayern e.V. die Biber nach Bayern zurück.
      Erst ausrotten und dann wieder neue Populationen heimisch machen.
      Da muss man eben früher überlegen, bevor man so handelt. Fakt bleibt aber, dass das Aufstellen von Schlagfallen verboten ist und solch eine Tierquälerei nicht toleriert werden kann.

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    2. @Alex, war der Bieber nicht schon immer heimisch in Europa?

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    3. Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie lediglich dass Sie mit verlaub keine Kenntnis über die Zusammenhänge von Fauna und Flora besitzen, im Speziellen zum Thema Biber. Die Schäden sind alle künstlich aufgebauscht, 99% können Biber nicht von Nutria und Bisamratte unterscheiden, und pro bayrischem Bürger und Jahr belaufen sich die ach so hohen Biberschäden auf 0.04€, was für eine Schande hier überhaupt derart Polemik zu betreiben. Die WWA schlagen auch die Bäume auf Stock und roden derzeit alles weit und breit, das ist aber natürlich kein Problem, aber die eine Weide die ein Biber gefällt hat schon? Wo ist hier der Unterschied außer zwischen den Ohren biberphober Menschen? Die Schäden werden beglichen, die Tiere betreiben Hochwasserschutz und klären unsere gülleverseuchten Gewässer, auch Sie profitieren davon ob Sie es glauben oder nicht! 60% aller Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht und Biber sind geschützt nicht nur wegen der Tiere an sich, sondern vor allem aufgrund der Lebensräume die diese Schaffen und von denen hunderte Tier- und Pflanzenarten nachweislich profitieren. Aber natürlich lässt sich mit Fakten keine Polemik betreiben, daher lieber eine Hexenjagd wie im Mittelalter betreiben. Ihre Ansicht eines „gesunden Menschenverstandes“ ist äußerst besorgniserregend, oder warum finden Sie es gut, wenn hier krankhaft biberphobe und kriminelle Personen in einem Naherholungsgebiet Schlagfallen aufstellen die völlig unverantwortlich nicht nur Tier sonder vielleicht auch spielende Kinder am Gewässer gefährden? Man kann es sich gar nicht ausmalen was das für Konsequenzen hätte haben können, z.B. abgetrennte Gliedmaßen, Arme, Beine oder sogar der fahrlässige Tod eines Kindes und Sie finden das in Ordnung, wie krank ist das denn? Falls es ein Jäger war, wird er Jagdschein, Waffen und seine Zuverlässigkeit verlieren, eine hohe Geldstrafe bezahlen müssen, hohe Kosten zu tragen haben oder sogar ins Gefängnis gehen müssen. Das sind etliche Straftatbestände und keine Kavaliersdelikte. Er wäre ein Nestbeschmutzer unter den Jägern und bräuchte sich wohl nirgends mehr blicken lassen, zurecht und sollte er noch einen Job mit einer Anforderung an Zuverlässigkeit haben, z.B. Berufskraftfahrer, Beamter etc. dann wäre er sogar noch seinen Job los, die Existenz wäre mehr als gefährdet. Gesunder Menschenverstand definiert sich anders, das ist krankhaft biberphobes Verhalten, das vorsätzlich hätte Leib und Leben unbedarfter Personen, Kinder und weiterer Tiere gefährden können. Das ist allerunterste primitivste Schublade, absolut untragbar, hoffentlich trifft es den Tatverantwortlichen mit voller Härte. Denken Sie mal darüber nach! Lob und Anerkennung an den Raublinger und die Polizei, wir bräuchten viel mehr Personen mit dem Engagement!

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      1. @ bieberfreund,
        die 0,04€ bezahlt aber nicht jeder, denn es sind sehr oft Privatpersonen betroffen, die den masiven Schaden haben, da kann man von seiner 3 Zimmerwohnung in der Stadt leicht gut reden.
        Besitzten Sie ein Ufergrundstück, dann können Sie da auch mitreden, wenn nicht dann mal runter vom Gas.
        Ich kenne mehrer betroffene die deswegen schon fast verzweifeln.
        Dass der Täter jetzt viele Probleme bekommt, wundert mich in Deutschland mittlerweile nicht mehr.
        Bei veruchter Vergewaltigung, Einbruch oder schwerer Körperverletztung kommt man bestimmt besser davon.
        Ich habe in der Region schon Gewässer gesehen, bei denen mehr als 50% des Baumbestandes dem Bieber zum Opfer vielen. Ich würde mir das als betroffener vermutlich auch nicht gefallen lassen.
        Ich bin Gott sei dank nicht in unmittelbarer nähe mit meinem Grundbesitz betroffen.
        Gruß
        kein bieberfreund

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        1. @BeFa
          Die Biber sind mir mehrere tausend Euro pro Jahr wert und diese sind jeden einzelnen Cent wert, ich weiß also durchaus wovon ich spreche und das ist keine blasse Theorie. Mit einfachsten Maßnahmen können Biberschäden verhindert werden, Drahthosen, niedriger Weidezaun, Baumanstrich etc. pp. Der Eigentümer ist selber für sein Eigentum verantwortlich, nur zuschauen und dann medienwirksam Polemik betreiben oder abstruse Forderungen nach Abschuss, Entschädigung o.ä. stellen ist der falsche Weg. Bayern ist übrigens das einzige Bundesland ohne geschützten Gewässerstreifen (gesetzliche Vorgabe des Bundes). Gäbe es diesen wären 90% aller Biberschäden obsolet, aber natürlich wissen Sie das nicht, lässt sich ja keine Polemik damit betreiben. Beschweren Sie sich doch lieber bei unserer Landesregierung und einschlägigen Lobbyistenverbänden die dies bis heute verhindern! Biber ernähren sich von 160 verschiedenen Gräsern und Kräutern und nicht nur von Bäumen, Rinde, Blättern, etc. wie dies oft geglaubt wird. Bei den angegebenen Schäden handelt es sich zu mehr als 90% von Baumarten wie z.B. Weiden/Pappeln/Erlen welche keinerlei forstwirtschaftlicher Nutzung unterliegen. Dies als Schaden anzugeben ist schon sehr dreist. Wie gesagt, LRA anrufen, Drahthose wird gestellt, BUFDI montiert diese sogar teilweise, alles kostenlos, also wo ist das Problem? Wer der Abschuss von Bibern fordert stellt sich gegen, Amphibien, Reptilien, Eisvogel, Wasservögel, Libellen, Insekten, Fledermäuse, Orchideen & Co. Denken Sie doch mal drüber nach. Jede Dekaden werden 10% mehr von Fauna und Flora auf die rote Liste gesetzt, d.h. also sind vom Aussterben bedroht. Lange funktioniert das so nicht mehr, daher sind die Biber und deren Habitate geschützt, das ist doch nicht so schwierig zu verstehen oder? Wer nicht wie ich Lust hat in ein paar Jahren nur noch zwischen Kakerlaken, Viren und Bakterien zu leben weil der Rest ausgestorben ist und seinen Nachfahren nicht nur einen Scherbenhaufen hinterlassen möchte, sollte mal ein wenig über die Konsequenzen seines Handels nachdenken. Daher ist der Biber der größte Glücksfall für Fauna und Flora in unseren Breiten, jeder von uns profitiert, direkt oder indirekt von deren Tätigkeiten ebenso wie hunderten Tier- und Pflanzenarten an denen wir uns erfreuen und die wir zum Überleben brauchen…
          Castor fiber, gemeinhin bekannt als „Biber“ schreibt sich übrigens nicht „Bieber“ da er nichts mit dem „Justin Bieber“ zu tun hat, nur so nebenbei bemerkt.

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          1. „Bayern ist übrigens das einzige Bundesland ohne geschützten Gewässerstreifen (gesetzliche Vorgabe des Bundes). Gäbe es diesen wären 90% aller Biberschäden obsolet.“ Der zweite Satz ist definitiv falsch. Um das objektiv festzustellen, muss man sich aktuell nur die diversen Biberschäden in der Region Wasserburg umschauen. Der Biber verlässt die Gewässer längst viel weiter als nur in den Uferstreifen. Zu einer sachlichen Diskussion gehört eben auch die Tatsache, dass die Population in vielen Bereichen nichts mehr mit natürlichem Gleichgewicht zu tun hat.

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  5. Da ist der Polizei aber ein großer Fisch ins Netz gegangen:)
    Gibt ja sonst keine Probleme im Land:)
    außer Biber und Hanf:)

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  6. Alex, welche „naturbelassenen“ Bäche gibt es denn bei uns? Wem entsteht in den Innauen ein finanzieller Schaden?

    Man kann sehr schnell und leicht über den Biber schimpfen.

    In unserer Kulturlandschaft ohne natürliche Umgebung erscheint eine plötzliche, durch den Biber geschaffene Wildnis sicherlich als ungewöhnlich und ungewohnt. Aber genau so sieht es eben in der Natur aus. Mit dem Effekt, dass Lebensraum für etliche Tiere und Pflanzen geschaffen wird.

    Und eine Sache noch zum Thema Schaden: Die Bäume, die Verbund und Co. unter dem Deckmantel von Pflegemaßnahmen an einem Tag abholzen – das schafft die gesamte bayerische Biberpopulation in einem Jahr nicht.

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    1. Den Gewässern ginge es wesentlich besser, wenn man die Biber werkeln ließe. Wer sich ein bisschen dafür interessiert, kann schnell erfahren, wie Biber aus Kloaken wieder Biotope mit vielfältiger Tier- und Pflanzwenwelt machen. Leider wird immer nur das nachgeplappert, was am Stammtisch von Proleten verbreitet wird.

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  7. @biberfreund: Bin völlig ihrer Meinung.
    Daß viele für das Töten von Tieren sind oder auch für das Abholzen unzähliger (oft gesunder) Bäume, zeigt, wieviel Unwissenheit und kurzes Denken herrscht.

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  8. @ Kontra:
    Ich denke doch, dass die meisten Verbisse an Gehölzen sich im Bereich des jeweiligen Ufers befinden. Falls sich dort allerdings keine (natürliche) Flora, wie sie eben in besagten Uferrandstreifen wachsen würde, befindet, weicht ein Biber zwangsläufig auf weiter entferntere Nahrung aus.

    Ansonsten würde er sein ihm Schutz bietendes Gewässer höchstens für Leckerbissen wie Mais verlassen.

    Von dem her würde ein von Biberfreund geforderter Uferrandstreifen mit Weiden (welche übrigens immer wieder austreiben und daher selbst als umgelegte Bäume das Ufer befestigen) und Co sicherlich die Biberschäden auf ein Minimum reduzieren.

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