Mehr Radlgaragen in der Altstadt

Bauausschuss prüft Standorte für Aufstellung weiterer Fahrradboxen – Gebührenpflicht notwendig

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Sie sind gratis und werden vor allem von Fahrrad-Touristen viel genutzt: Die Radlgaragen am Gries. Allerdings nutzen auch viele Wasserburger die Boxen als kostenlosen Dauerunterstellplatz – vor allem für teure E-Bikes. Die Stadt prüft deshalb jetzt weitere Standorte, an denen die Bürger ihre Radl unterbringen können – allerdings gegen eine geringe Gebühr.

„Die Nachfrage ist da“, stellte Bürgermeister Michael Kölbl angesichts der Dauerbelegung am Gries fest. Und so beantragte die Fraktion SPD/Linke Wasserburg die Überprüfung weiterer Aufstellmöglichkeiten in der Altstadt, damit, so Friederike Kayser-Büker (SPD), „die Radl sicher abgestellt werden können.“ Beauftragt wurde damit in Abstimmung mit der Verwaltung, Moritz Mühlbauer, Geographiestudent im 7. Semester, der als Praktikant im städtischen Bauamt eine Kartierung möglicher Standorte erstellt hat.

 

Demnach kommen dafür in Frage: der Bahnhofplatz unter der Rampe, am Waghäusl beim Palmanopark, weitere Flächen am Gries und im Parkhaus Überfuhrstraße (innen und außen). „Das ist eine grundsätzlich gute Idee“, kommentierte Christian Stadler (Grüne) die Vorschläge, gab aber zu bedenken, dass die Nutzung der Boxen für Touristen (kostenlos) gegenüber Privatnutzung abgegrenzt werden müsse. „Man muss eine geringe Gebühr verlangen.“

 

Die gibt es bereits in anderen Städten, wie Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann in Erfahrung gebracht hatte. So verlangt Düsseldorf einen Euro pro Tag, fünf für eine Woche und 90 Euro pro Jahr. „Diese Gebühren müssen aber nicht für Wasserburg gelten“, so Herrmann. Von einem Vorbild für gebührenpflichtigen Boxen wusste auch die Antragstellerin Kayser-Büker zu berichten: „In Kopenhagen ist das völlig normal.“

 

Einstimmig beschloss der Bauausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die Standorte näher zu überprüfen. Dabei seien auch die Kosten für Anschaffung und Aufstellung zu überprüfen und der Denkmalschutz zu berücksichtigen.

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9 Kommentare zu “Mehr Radlgaragen in der Altstadt

  1. Wie sieht es denn mit der Fahrrad-Reparatur-Station am Gries aus? Steht die schon? Wurde ja immerhin im Hauptausschuss im Dezember letzten Jahres genehmigt.
    https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/einzige-bedenken-vandalismus/2019/12/09/

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    1. Da wäre auch noch der Radlweg von Garbersee nach Reithmering schlechter Zustand z..B. Querrinnen ( Sturtzgefahr ) außerdem ist der Weg zu schmal für einen Radlweg bei Gegenverkehr.Genau so ist der Radlweg von Edling nach Staudham eine Zumutung auch sehr holprig ( Wurzeln von den den Bäumen heben den Belag) Hier wäre meiner Meinung nach eine Investition wichtiger.

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      1. Sturzgefahr geht eher von Längsrinnen aus, als von Querrinnen, ich fahr außerdem oft von Gabersee nach Reitmehring, also zwei nebeneinander haben locker Platz

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        1. Manfred Schäfer

          Also Hannes locker ist bei mir anders. Bei Gegenverkehr muss jeder ganz knapp am Rand fahren damit man nicht mit dem Lenker beim entgegen kommend hängen bleibt .Der Grünstreifen zwischen Radweg und Bundesstraße ist so breit da könnte man einen halben Meter hernehmen.

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      2. Die Stadt arbeitet ja auch an Verbesserungen beim Radwegenetz und hat dazu die Bevölkerung aufgerufen, Mängel im Netz zu melden. Es gibt auch einen Mängelmelder auf der Website der Stadt. Der Pfad ist “Stadt&Bürger” -> “Stadtverwaltung” -> “Mängelmelder”.

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        1. Manfred Schäfer

          Hallo Mängelmelder. Danke für die INFO . Ich werde diese verwenden.

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  2. Ja, jetzt ist Corona erst mal – dann die Radwege.

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  3. Oiso, schee sans ned und in da ganzn Stod vateild ko i mia des ned so voastelln. Schaud greislich aus, wenn do üba oi so braune Blechhüttn rum stengan. Jetzt hama scho an haufa Radl-Abstoi-Bügl in da Stod, wo ma sei Radl onespern ko, des missad glanga. Mei Radl vadrogt an Reng und a de Sonn. und is ned beleidigd wenn im Freian steh derf, aba obgsperrd mechsds sei. Mei Zeig hob i im Ruggsog und nimms mid. Deng es gibt andare Sachan in da Stod, de do no gmacht kern und sinnvolla warn.

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