Mehr Mitsprache zulassen

Zum Thema Bildung: Landkreis-SPD in Wasserburg - Sozialkunde-Unterricht fördern

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In der Bildungspolitik ist in Bayern noch viel zu tun – davon ist auch die Landkreis-SPD überzeugt, die jetzt mit der Landtagsabgeordneten Isabell Zacharias zu Besuch in Wasserburg war. „Wie wichtig ist Bildung in Zeiten von Trump & Co.?“: Darüber diskutierten zahlreiche Besucher mit Zacharias. Sie plädierte dafür, bei der Bildung mehr Mitsprache und Verantwortung zuzulassen. Dies beträfe nicht nur Eltern und Lehrer, sondern vor allem die Schüler selbst.

Unser Foto zeigt von links Werner Gartner (2. Bürgermeister Wasserburg), Friedike Kayser-Büker und Wolfgang Janeczka (beide stellvertretende Vorsitzende SPD Wasserburg), MdL Isabell Zacharias, Alexandra Burgmaier (Kreisvorsitzende) und Wasserburgs Stadtoberhaupt Michael Kölbl.

Schule müsse ein bunter Raum zum Lernen sein und bereits in der Grundschule auch den Kindern ein Mitspracherecht einräumen. So könnten Kinder Verantwortungsbewusstsein lernen – statt nur nach Vorgaben zu funktionieren. Dafür brauche es auch eine längere gemeinsame Schulzeit – statt der bayerischen frühen Auslese. Auch der Sozialkunde-Unterricht sollte gestärkt werden und bereits in früherem Alter beginnen.

Die SPD lege Wert darauf, allen Bildungswegen die gleiche Wertigkeit zuzugestehen. „Ja, es gibt ein Leben ohne Abitur“, meinte die Abgeordnete, die selbst mehrfache Mutter ist. Es müsse aber dazu endlich die duale Ausbildung dem Studium gleich gestellt werden und bis zur Meisterprüfung kostenfrei sein.

Weiterhin werde sich die SPD dafür einsetzen, dass alle Lehrer unabhängig von der Schulart gleich bezahlt werden. „Wir wollen, dass unsere Kinder auf ihrem Bildungsweg von guten Lehrkräften betreut werden, dazu müssen wir diese gut ausbilden und vor allem ordentlich bezahlen“, machte sie sich vor allem für eine Aufwertung des Lehramts an Grundschulen stark.

Kreisvorsitzende Alexandra Burgmaier wies darauf hin, dass es in Bayern noch viel zu tun gebe. „Es muss aufhören, dass ausgerechnet die Bildungspolitik ein Spiel- und Experimentierfeld ist“, forderte Burgmaier. Die Eltern bräuchten ebenso wie Lehrer und Schüler klare und verlässliche Strukturen, hier habe der Kultusminister in den vergangenen Jahren leider komplett versagt.

 

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