Mehr Jugendsozialarbeit an der Schule

Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim genehmigt drei Anträge

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An drei Grundschulen im Landkreis Rosenheim wird die Jugendsozialarbeit an der Schule neu eingeführt beziehungsweise ausgeweitet. Dem Jugendhilfeausschuss lagen drei Anträge vor, die alle einstimmig bewilligt wurden.

An der Holnstainer Grundschule in Bruckmühl soll das niederschwellige Angebot für die Schülerinnen und Schüler zukünftig 30 Stunden pro Woche angeboten werden. Derzeit stehen der Sozialpädagogin 19,5 Stunden zur Verfügung. Da die Schule auf zwei Standorte verteilt ist, ist sie für die Kinder im Schulhaus in Götting nur per Telefon oder E-Mail erreichbar. Durch die zusätzlichen Stunden kann sie zukünftig auch dort persönlich vor Ort sein.

 

Zum neuen Schuljahr werden auch an der Mangfall Grundschule in Kolbermoor 30 Wochenstunden für Jugendsozialarbeit an der Schule zur Verfügung stehen. Bereits seit 2012 gibt es dieses Angebot an der Grundschule. Weil der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund mehr als 20 Prozent beträgt, beschloss der Jugendhilfeausschuss eine Anhebung um 10 Wochenstunden.

 

Unter anderem durch Zuzug von Familien mit Fluchthintergrund stieg der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund an der Ottfried-Preußler-Grundschule in Stephanskirchen inzwischen ebenfalls auf über 20 Prozent an. Die Voraussetzungen für den Einsatz einer Fachkraft für Jugendsozialarbeit an der Schule sowie eine staatliche Förderung sind damit gegeben. Durch die Zustimmung des Jugendhilfeausschusses wird sich der Landkreis an den Kosten beteiligen.

 

 

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