Mehr als 610 Millionen Euro ausgezahlt

Bis zum heutigen Tag hat die Regierung von Oberbayern mehr als 610 Millionen Euro Soforthilfe in der Corona-Krise an oberbayerische Betriebe und Freiberufler ausgezahlt. Seit Beginn des Programms, das die bayerische Staatsregierung Mitte März aufgelegt hat, sind rund 110.000 Anträge bei der Behörde eingegangen, deren Bearbeitung nun abgeschlossen ist. In rund 90.000 Fällen konnte eine Bewilligung erfolgen. Nicht berücksichtigt sind dabei Antragsteller aus der Landeshauptstadt München, deren Anträge vom dortigen Wirtschaftsreferat bearbeitet wurden. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir für die klein- und mittelständischen Unternehmer der gewerblichen Wirtschaft in Oberbayern, die durch die Corona-Krise in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten sind, einen wichtigen Beitrag zur Überbrückung der schwierigen Situation leisten konnten“, so Regierungspräsidentin Maria Els. „Ich bin froh und stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihren unermüdlichen Einsatz diese große Zahl an Anträgen innerhalb weniger Wochen abgearbeitet haben.“

 

Ergänzend weist die Regierung von Oberbayern darauf hin, dass Anträge auf Soforthilfe nur noch bis einschließlich 31. Mai 2020 über ein Online-Formular unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona eingereicht werden können. Die noch eingehenden Neuanträge werden schnellstmöglich verbeschieden.

 

Für Unternehmen in Oberbayern, die ihre Betriebs- beziehungsweise Arbeitsstätte außerhalb der Landeshauptstadt München haben, ist die Regierung von Oberbayern zuständige Bewilligungsbehörde, für Betriebe mit Sitz im Stadtgebiet von München die Landeshauptstadt München.