Mathe und Physik im Fokus

Für die Hochschule Rosenheim: 150.000 Euro-Förderung vom Staatsministerium

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Die Technische Hochschule Rosenheim erhält im Rahmen des Projektes „BayernMINT – kompetent, vernetzt, erfolgreich“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für die Jahre 2020 bis 2022 eine Fördersumme von 150.000 Euro. Das Projekt „Pro-Aktjv-2: Physik und Mathematik in Rosenheim – aktiv kontinuierlich just‐in‐time verstehen“ der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften setzt auf Nutzung, Weiterentwicklung und Verbreitung von wissenschaftsbasierten, aktivierenden Lehrmethoden, die den Lernzuwachs erhöhen und die Argumentationsfähigkeit und Methodenkompetenz, auch unter Einsatz digitaler Didaktik, verbessern sollen.

Unser Foto: Das PRO-Aktjv-Team mit den Fördergebern von links Birgit Naumer, Michaela Weber, Christof Prechtl (vbw), Robert Kellner, Monika Sussmann, Claudia Schäfle, Minister Bernd Sibler, Elmar Junker (Silke Stanzel, Franziska Graupner, Christine Lux fehlen).

Die projektverantwortlichen Professoren mit Lehrfächern Physik und Mathematik Prof. Dr. Claudia Schäfle, Prof. Dr. Elmar Junker, Prof. Dr. Silke Stanzel, Prof. Dr. Robert Kellner, Prof. Dr. Birgit Naumer nahmen Ende November die Förderurkunde von Wissenschaftsminister Bernd Sibler und vbw-Vizegeschäftsführer Christof Prechtl entgegen.

Die mehrfach preisgekrönten, aus den USA stammenden Lehrmethoden Just‐in‐Time Teaching und Peer Instruction verwandeln den traditionellen Hochschul-„Hör-Saal“ in einen „Aktiv-Saal“.

Die Studierenden hören nicht nur zu, sondern gestalten den Unterricht aktiv mit, durch Fragen, Diskussionen und geeignete Kurzexperimente. Die Professorinnen und Professoren stellen vorab Online-Quizzes und können aufgrund der Ergebnisse auf die Verständnisschwierigkeiten individueller eingehen. Dadurch werden auch Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gezielter gefördert.

Ziele des Projektes sind, mit den genannten Methoden, die Studieneingangsphase zu erleichtern, späten Studienabbrüchen entgegenzuwirken und die Studierbarkeit der MINT-Fächer zu verbessern. Dazu wird auch ein neues Raumkonzept für die Lehrveranstaltungen aufgebaut (SCALE-UP – Student-Centered Active Learning Environment for Undergraduate Programs) und passendes Lehrmaterial dafür entwickelt.

Es soll weiter an Fehlkonzepten in Mathematik  und Physik geforscht und aus den gewonnenen Erkenntnissen neue Lehrmaterialien entwickelt werden – das heißt, die erfolgreiche Arbeit aus dem Vorgängerprojekt PRO-Aktjv-1 wird vertieft, ausgebaut und in Workshops weiter verbreitet.

Im Rahmen von BayernMINT werden vier Projekte an Universitäten und zehn Projekte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit insgesamt 2,1 Millionen Euro gefördert.

Projektpartner und Sponsoren der Initiative des Wissenschaftsministeriums sind die vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm.

Foto: StWMK, Michael Pulczynski

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