Maßnahmen weiter verschärft

Corona: Landkreis erlässt neue Regelungen für Kindertageseinrichtungen - Ab heute gültig

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In den Kindergärten, Kindertagesbetreuungseinrichtungen, Heilpädagogischen Tagesstätten und vergleichbaren Einrichtungen im Landkreis Rosenheim gelten ab heute, Mittwoch, coronabedingte Einschränkungen, die das Personal und die Gruppenbildung betreffen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist gestern Nachmittag vom Landkreis Rosenheim veröffentlicht worden. Sie trat um 0 Uhr in Kraft.

In den oben genannten Einrichtungen gilt dann Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans. Das bedeutet, im Unterschied zu Stufe 1, dass das Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss.

Zudem dürfen Einrichtungen keine offenen oder teiloffenen Konzepte mehr umsetzen. Stattdessen müssen feste Gruppen gebildet werden, damit im Falle eines Ausbruchsgeschehens die Nachverfolgbarkeit erleichtert wird.

Die Kinder müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und auch Abstandsregeln nicht einhalten.

Weiterhin gültig ist im Landkreis Rosenheim eine Besuchsregelung für Patienten und Bewohner in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Sie dürfen pro Tag nur von einer Person besucht werden – wir berichteten. Die einzig geltende Ausnahme betrifft Minderjährige. Sie dürfen von ihren Eltern gemeinsam besucht werden.

Diese neue Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 1. November.

Interessierte können sie auf der Startseite der Landkreis-Homepage www.landkreis-rosenheim.de nachlesen. Die am vergangenen Freitag veröffentlichte Allgemeinverfügung wird um Mitternacht aufgehoben, da deren Inhalt überwiegend durch die Änderungsverordnung zur 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt wird.

Zu beachten ist, dass nur – aufgrund der Überschreitung des Schwellenwertes von 50 – der Teilnehmerkreis bei privaten Feierlichkeiten wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder maximal fünf Personen beschränkt ist. 

 

 

 

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6 Kommentare zu “Maßnahmen weiter verschärft

  1. Einen wohlfeilen Satz kann ich nicht mehr hören, wenn er verwendet wird, um Corona-Maßnahmen zu rechtfertigen: „Die Gesundheit des einzelnen Menschen geht vor.“
    Wer würde dieser Aussage widersprechen wollen? Natürlich ist die Gesundheit ein hohes Gut.
    Trotzdem sollten wir uns ehrlich machen!
    Wir leben in einem Land, das 2012/2013 und 2017/2018 Grippewellen mit jeweils 25 000 Toten hingenommen hat, ohne über Maskenpflicht oder Lockdowns zu diskutieren.
    Wir leben in einem Land, in dem Zigaretten frei verkäuflich sind, obwohl diese Droge jährlich für 120 000 Tote verantwortlich gemacht wird.
    Wie lässt sich das in Einklang bringen mit dem Satz: „Die Gesundheit des einzelnen Menschen geht vor“?
    Weil wir täglich bereit sind, Risiken in Kauf zu nehmen, um unser Leben als lebenswert zu empfinden. Weil wir akzeptieren, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt und auch der Tod zum Leben gehört.
    Wir müssen endlich Corona als Teil der Normalität akzeptieren und nicht als Dauer-Ausnahmezustand.
    Es geht nicht um Corona-Verharmlosung, aber die Bezeichnung „Risikogebiet“ für Städte in einem der sichersten und reichsten Länder der Welt ist doch absurd, wenn sich von 100 000 Menschen nur 50 mit einem Virus anstecken, der in weniger als drei Prozent der Fälle tödlich ist! Bei Risikogebiet denke ich an Rucksackurlaub im Jemen und nicht an Berlin oder das Berchtesgadener Land.
    Wir brauchen nachvollziehbare Maßnahmen, die das Corona-Risiko abwägen gegen einen lebenswerten Alltag aller Menschen. Maskenpflicht oder Party-Verbote gehören dazu, Lockdowns oder Beherbergungsverbote gewiss nicht.
    Es ist richtig, Corona ernst zu nehmen und entschlossen zu handeln, damit unsere Krankenhäuser nicht überlastet werden. Aber wir dürfen nicht so tun, als wäre Corona die größte oder gar einzige Bedrohung für unsere Gesundheit

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    1. Das sind hinkende, nutzlose Vergleiche!
      Niemand sagt, daß Corona die größte oder gar einzige Gefahr ist. Aber es ist eine Gefahr!
      Gegen Grippe kann ich mich impfen lassen. Rauchen muss ich nicht. Drogen zu mir nehmen oder (zuviel) Alkohol trinken übrigens auch nicht.
      Jedoch gegen dumme, sture und uninformierte Menschen kann man sich schlecht schützen. Und das kann gerade im Umgang mit Corona fatale Auswirkungen haben.
      Interessieren würde mich, was genau Sie unter „entschlossenem Handeln“ sowie „Ernstnehmen von Corona“ verstehen. Davon las ich nichts.

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    2. DANKE, “irsinn”
      toller Beitrag!
      …ganz ohne Zynismus!

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    3. Einfach nur noch peinlich !

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  2. Kann mich “irsinn” und “Besucher” nur anschließen… Danke

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  3. Noch ein Besucher

    Ein Danke an “Irrsinn” auch von mir.

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