Marihuana im Kuscheltier versteckt

25-Jährigen eigentlich wegen gefälschten Passes mit zur Dienststelle genommen

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Die Bundespolizei Rosenheim hat am gestrigen Donnerstag bei Grenzkontrollen in einem internationalen Reisezug einen nigerianischen Staatsangehörigen festgenommen. Zunächst bestand gegen den jungen Mann der Verdacht der Urkundenfälschung. Wie sich dann aber herausstellte, hatte der 25-Jährige zudem versucht, Drogen über die Grenze zu schmuggeln. Versteckt in einem Kuscheltier …

In den Nachmittagsstunden überprüften Bundespolizisten die Reisenden eines Zuges aus Italien. Ein Afrikaner wies sich mit seinem Reisepass und einem Aufenthaltstitel für Italien aus. Schnell stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Pass um ein gefälschtes Dokument handelt.

Da der Verdacht der Urkundenfälschung sowie der unerlaubten Einreise bestand, wurde der Mann zur Bundespolizeiinspektion Rosenheim gebracht. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fiel ein großes Stofftier auf, das offenbar per Hand zugenäht worden war. In dem Kuscheltier waren etwa 750 Gramm Marihuana versteckt.

Das verständigte Zollfahndungsamt in München hat den Fall inzwischen übernommen. Auf richterliche Anordnung hin musste der Festgenommene die Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Traunstein antreten. Die Ermittlungen gegen den Nigerianer dauern an.

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