Mann wurde seit 17 Jahren gesucht

Bei zufälliger Grenzkontrolle: Bundespolizei Rosenheim nahm Österreicher fest

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Die Bundespolizei Rosenheim hat einen Österreicher in Untersuchungshaft gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn verhaftet worden, da er seit mehr als 17 Jahren gesucht wurde. In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden hatten die Beamten zufällig das Fahrzeug mit österreichischen Kennzeichen gestoppt, in dem der Mann als Beifahrer saß. Bei der Überprüfung der Personalien stießen die Polizisten auf den Haftbefehl aus dem Jahre 2000 …

Das Amtsgericht Würzburg hatte bereits vor über 17 Jahren Untersuchungshaft für den gebürtigen Niederösterreicher angeordnet. Er wird beschuldigt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben.

Im Frühjahr 2000 hatte der 40-Jährige offenbar einem Bekannten geholfen, in Amsterdam verschiedene Betäubungsmittel zu erwerben. Diese sollten dann in Österreich gewinnbringend verkauft werden. Auf der Autofahrt durch die Bundesrepublik waren die beiden Männer mit Marihuana, Kokain und Ecstasy von der Polizei gestoppt worden.

Laut eigenen Aussagen hatte sich der Gesuchte wohl damals erhofft, für seine Hilfe eine Gegenleistung in Form von Drogen zu erhalten. Auch bei seiner Festnahme auf der A93 hatte der Mann wieder Drogen dabei.

Auf richterliche Anordnung hin brachten Bundespolizisten den Festgenommenen in ein Münchner Gefängnis. Dort wird er sein Verfahren wegen der Einfuhr von Drogen und der Beihilfe zum Handeltreiben abwarten müssen. Zudem erwartet ihn ein weiteres Strafverfahren wegen der erneuten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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