„Mama Erde“: Wasserburg ruft SOS!

Neuer Song von Michael Dirscherl erscheint am morgigen Freitag auf allen gängigen Plattformen - Und bei uns vorab

Kann es sein, dass sich HipHop aus all den großen Themen unserer Zeit gerade heraushält? Aus Angst, anzustoßen, in Missgunst zu fallen und dadurch Klicks zu verlieren? Dabei bietet genau diese Kunstform doch so viel Platz für Tiefe und Inhalt. Darüber jedenfalls denkt Michael Dirscherl aus Wasserburg schon lange nach. Und hat gehandelt: Er hat sich einen Song überlegt.

Vielleicht findet man solche Lieder nicht auf dem Sonnendeck des Internets, sondern in der kleinen Bar am Ende der Straße. Da, wo ein MC auf einem Piano-Sample genau dieses Thema anspricht, den Klimawandel. Auch wenn diese Bar gerade geschlossen hat, nun – man kann den neuen Song vom Michl trotzdem hören: „Mama Erde“. Er erscheint am morgigen Freitag, 30. April, auf allen gängigen Plattformen. Unser Foto zeigt das Cover dazu – natürlich auch selbstgemacht. Und bei uns kann man schon mal vorab reinhören in die „Mama Erde“ , so wie auch auf der Homepage des Wasserburger Musikers – auf spatzbau.de … 

„Mama Erde“

Aber was zum Kuckuck …

… ist der Spatzbau? Wer steckt dahinter? Wir gehen der Sache auf den Grund. Ein kurzes Interview mit dem Michl aus dem Bau soll Aufschluss geben.

Michael Dirscherl:
„Auf der virtuellen Ebene ist der Spatzbau die Plattform, auf der ich meine Kunst präsentiere. Im Fokus steht dabei die Musik und alles was dazugehört. Ich schreib unglaublich gerne Songs, jongliere mit Wörtern, pack sie auf Beats, bis alles für mich Sinn ergibt.

Was dabei herauskommt findest du hier, exklusiv sozusagen.
Der wahre Spatzbau dagegen ist mein Rückzugsort, an dem ich vogelfrei kreativ sein kann, wo sich Plattenteller drehen und die Welt für einen Augenblick stillsteht. Im Großen und Ganzen ist der Spatzbau mein eigenes, kleines Movement.“

Wie lang machst du das schon?
Michl: „Eigentlich schon ewig, angefangen hat alles mit dem ersten Blumentopf-Album „Kein Zufall“, ich war geflasht und musste eintauchen, in die Kultur, die so viele unterschiedliche Menschen verbindet. Es steckt unglaublich viel Liebe in diesem HipHop-Ding, so viel Positives, wenn du dich darauf einlässt und genauer hinhörst.
Es kamen die ersten eigenen Gehversuche, die ersten eigenen Songs, dann Alben bis hin zu über 40 Gigs mit meiner damaligen Band. Wir waren ständig unterwegs, von Jam zu Jam bis nach Witten.
Seit 2009 schraub ich jetzt an meinen Soloprojekten, unterbrochen durch die sehr intensive Zeit des Studiums und den Familienzuwachs. Nun habe ich im Spatzbau ein neues Zuhause gefunden.“

Ist dein Künstlername dann der Spatz?
Michl: „Darüber habe ich auch nachgedacht, auch wenn es naheliegt bin ich im Endeffekt nur der Michl aus dem Spatzbau.“

Verbleibt nur noch ein Satz zum Abschluss:
Michl: „Ich freu mich über jeden, der sich in den Spatzbau verirrt, mit dem Kopf nickt und Freude daran findet!“

Quelle: spatzbau.de

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