Mal eben über 2000 Kilo zu viel

Endstation Polizei: Bulgare war mit komplett überladenem Transporter unterwegs

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Am gestrigen Donnerstag gegen 22 Uhr fiel einer Streife der Verkehrspolizei Rosenheim auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg ein Kleintransporter Mitsubishi aus der Schweiz auf – mit einem bulgarischen Anhänger. Der Kleintransporter selbst war mit einem Pkw beladen, der Anhänger mit zwei Pkw. Da das Gespann bereits optisch einen überladenen Eindruck machte, wurde es gestoppt und anschließend verwogen.

Dabei wurde festgestellt, dass die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination von 5.500 kg um 39 Prozent – also 2.150 kg – überschritten war, die zulässige Gesamtmasse des Anhängers von 3.500 kg zudem um 20 Prozent oder 700 kg.

Außerdem war das Zugfahrzeug nicht für den Transport von Kraftfahrzeugen geeignet und die Ladungssicherung nahezu unwirksam, da mangelhafte Gurte verwendet wurden, die auch noch falsch angebracht waren.

Des Weiteren wurden technische Mängel an der Auflaufbremse des Anhängers festgestellt.

Dem Fahrer, einem 35-jährigen Bulgaren, wurde die Weiterfahrt bis zur Beseitigung aller Mängel untersagt, außerdem musste er für das zu erwartende Bußgeld eine Sicherheitsleistung in Höhe von 475 Euro hinterlegen.

Erst in der vergangenen Woche war es am späten Abend zu einem Unfall mit einem vergleichbaren Fahrzeuggespann gekommen, so die Polizei heute.

Ein 34-jähriger Rumäne war da auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs, als er in der Gefällstrecke des Bernauer Bergs alleinbeteiligt ins Schleudern geriet, die rechte Leitplanke touchierte und die Kontrolle über sein Gespann verlor. Die beiden aufgeladenen Fahrzeuge, ein Pkw und ein Kleintransporter wurden herunter geschleudert und kamen neben der Fahrbahn auf dem Dach und auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen, das Zugfahrzeug der Marke Mercedes selbst kippte auf die linke Seite um.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt, an den Fahrzeugen entstand jedoch erheblicher Schaden in Höhe von 20.000 Euro, außerdem wurde die Leitplanke beschädigt.

Während der Berge- und Aufräumarbeiten, alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, blieben zwei der drei Fahrstreifen gesperrt, die Feuerwehren Bernau und Prien sicherten die Unfallstelle ab.

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