Mahnung zum Antikriegstag

Gewerkschaftsbund in Stadt und Landkreis: Deutschland trägt besondere Verantwortung

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Zum Antikriegstag am 1. September mahnt der Deutsche Gewerkschaftsbund in Stadt und Landkreis Rosenheim zu mehr Frieden auf der Welt. Die Vorsitzende des DGB Stadt- und Kreisverbandes, Ingrid Meindl-Winkler, erinnert daran, dass das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas und der Welt vor dem Faschismus sich dieses Jahr zum 75. Mal jährt.

„Mit dem Überfall 1939 auf Polen riss Nazi-Deutschland die Welt in den Abgrund eines Krieges, der unermessliches Leid über die Menschen brachte und 60 Millionen Tote forderte.75 Jahre nach dem Kriegsende liegt es an uns, die Erinnerung an diese zahllosen Toten wachzuhalten und der Millionen von Holocaust-Opfern zu gedenken, die von den Nazis ermordet wurden“, so Meindl-Winkler.

Ebenso wichtig sei es, die Erinnerung daran wachzuhalten, dass Deutschland angesichts der Menschheitsverbrechen eine besondere Verantwortung für den Frieden trägt. „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! So lautet unumstößlich die Lehre, die wir Gewerkschaften aus der Geschichte gezogen haben“, so die Gewerkschafterin.

Konkret fordert die DGB Kreisvorsitzende, dass Gelder für Demokratieförderung, den Gesundheits- und Pflegebereich, das Bildungssystem, die kommunale und digitale Infrastruktur sowie den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden, anstatt immer mehr Mittel für militärische Aufrüstung zu verwenden. „Gerade jetzt in der Corona-Krise sehen wir, wie wichtig ein gut ausfinanzierter Sozialstaat und die Solidarität zwischen Ländern ist“, so Meindl-Winkler abschließend.

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