„Machen’s bitte weiter so!“

Treffen der Wasserburger Vereine: Ehrungen, Präsentationen und ein Dankeschön

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Die Gelegenheit, „einfach mal Danke zu sagen“, nutzte gestern Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl beim traditionellen Treffen der Vereine, das dieses Jahr zum 18. Mal über die Bühne ging. Vor rund 100 Gästen würdigte Kölbl dabei das Engagement der 130 Vereine, Institutionen und Gruppierungen sowie der 30 sozialen und kirchlichen Einrichtungen. Die Ehrenamtlichen dreier Vereine durften sich über eine Auszeichnung freuen.

Das Stadtoberhaupt erinnerte an herausragende Jubiläen die im vergangenen Jahr begangen wurden. So etwa feierte der Gartenbauverein seinen 120. Jahrestag, die Naturfreunde ihren 70. und der Künstlerkreis AK 68 sein 50-jähriges Bestehen. Kölbl stellte außerdem einen neuen, vereinfachten Veranstaltungskalender vor, den Wasserburg-Pass, der seit 1. Januar auf Einzelpersonen erweitert wurde und ihnen ermäßigte Eintrittspreise ermöglicht und das Vereins- und Sozialmobil, womit kostengünstig Fahrten und Reisen erschwinglich sind.

Als weitere Beispiele für ehrenamtliches Engagement nannte der Bürgermeister die Schäffler, die 2019 über 150 mal in und um Wasserburg auftraten, das Inndammfest und das Nationenfest.

 

Mit einer Urkunde und einem prächtigen Blumenstrauß ehrte Kölbl das Ehepaar Eva und Christian Hartl, die seit 2004 im Förderverein Gabersee in der Organisation und als Kassenprüfer tätig sind. „Ich darf das so salopp sagen“, so Kölbl, „es ist ihnen keine Arbeit zu dumm, sie sind die Heinzelmännchen.“

 

Obwohl beim Kreuzbund, Ortsgruppe Wasserburg, die Selbsthilfegruppe von Suchtkranken, die Anonymität im Vordergrund steht, wurde Josef Huber ausgezeichnet, der seit 30 Jahren als Gruppenleiter „einfühlsam und unermüdlich“ Einsatz zeigt.

 

„Praktisch in der Wiege schon den Aufnahmeantrag unterzeichnet“ (Kölbl) hat Franz Schrimpf, der seit 1. August 1980 den Modellbauclub führt und selbst seit 1973 Mitglied ist und ebenfalls geehrt wurde.

 

Der Vorsitzende des Modellbauclub, Franz Schrimpf, der Vorsitzende des Kreuzbunds Wasserburg, Josef Huber, Bürgermeister Michael Kölbl sowie Eva und Christian Hartl vom Förderverein Gabersee (von links).

 

Bernd Meerstein vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), Ortsgruppe Wasserburg, legte anschließend einen Zwischenbericht vor. Erst im September 2019 gegründet, verzeichnet der Verein schon gut 30 Mitglieder. „Wasserburg wird Radl-Stadt“, so das erklärte Motto der Fahrradfahrer.

 

„Ein Spiel von Bürgern für Bürger“ charakterisierte der Theaterkreis-Vorsitzende Sepp Christandl das Bürgerspiel 2020, das diesmal hinter der Frauenkirche stattfinden wird. „Ein kleines, aber feines Spiel, ohne skandalträchtiges Lagerleben“, so Christandl augenzwinkernd in seinem Bericht.

 

Ins Licht der Öffentlichkeit rückte Walter Blüml, Vorsitzender des Fördervereins Gabersee, dann das Anliegen seiner Gemeinschaft. Hauptziel sei es, durch eine Vielzahl von Aktivitäten die Stigmatisierung von psychisch Kranken zu beenden und die Bürger für die Arbeit des Bezirksklinikums zu gewinnen.

 

„Heimat bieten – Heimat bewahren“ ,so fasste Peter Rink, ehemaliger Direktor des Wasserburger Gymnasiums und seit 2013 Vorsitzender des Heimatvereins Wasserburg, die Vision seiner Institution zusammen. Beispiele der Vereinstätigkeit waren beispielsweise zwölf Veranstaltungen 2019, die beliebten Führungen durch den Bierkeller sowie die zahlreichen Publikationen rund um die Stadt Wasserburg.

 

Der gemütliche Teil des Vereinetreffens bot bei Bier und Würschtl schließlich die Gelegenheit zum geselligen Austausch.

 

Sepp Christandl, Vorsitzender des Theaterkreises Wasserburg, hier im Gespräch mit Kulturreferentin Edith Stürmlinger, berichtete über das Bürgerspiel 2020.

 

 

Stellte den Förderverein Gabersee vor: Vorsitzender Walter Blüml.

 

Angeregter Austausch: Wasserburgs CSU-Bürgermeisterkandidatin Heike Maas.

 

Im Einsatz: Die Feuerwehr Wasserburg teilt Würstl aus.

 

CF

 

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Ein Kommentar zu “„Machen’s bitte weiter so!“

  1. Glückwunsch an alle,macht weiter so

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