Luftiger Einsatz ohne Erfolg

Junge Turmfalken offenbar aus Nest gefallen - Feuerwehr kann nicht helfen

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Vor kurzem sind im Turm der Frauenkirche bei den Turmfalken (wir berichteten) die Jungen geschlüpft. Zwei der kleinen Vögel sorgten gestern für einen Einsatz der Feuerwehr. Sie waren offenbar aus dem Nest gefallen und saßen bereits längere Zeit hilflos auf einem Schneefanggitter auf dem Kirchendach. Eine kleiner Trupp der Wasserburger Feuerwehr rückte an, um die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Vergebens, denn …

…die Floriansjünger kamen selbst mit der voll ausgefahrenen Drehleiter nicht an die beiden Jungfalken heran. Nach Rücksprache mit der Stadt stellte die Feuerwehr schließlich den Rettungsversuch ein. „Vom Korb der Drehleiter aus hätten wir eine Chance gehabt. Aufs Dach der Frauenkirche lassen wir wegen einer Kleintierrettung aber keine Mann steigen. Das ist einfach zu gefährlich und steht leider in keinem Verhältnis“, so Günter Bauer von der Wasserburger Wehr. Außerdem sei nicht klar, ob die Tiere nicht in Panik geraten würden, wenn sich Menschen näherten.

 

 

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3 Gedanken zu „Luftiger Einsatz ohne Erfolg

  1. Stadtbauamt

    Die kleinen Falken sind nicht aus dem Nest gefallen, sie können nur noch nicht gut fliegen. Die Falken werden noch eine Zeit lang von den Eltern versorgt. Wir beobachten die kleinen Vögel und können berichten, dass sich heute morgen auch der kleinere Vogel in die Lüfte erhoben hat. 😒

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  2. Stadtbauamt

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: 😒 Schade, dass sie weg sind, wir hatten viel Freude an Ihnen !

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  3. An unserem Hof haben wir fast jedes Jahr junge Turmfalken in einem Nest. Vor ca. 2 Wochen ist ein kleiner Falke auch aus irgendeinem Grund nachts aus seinem Nest gefallen. Wir haben von einem befreundetem Jäger den Hinweis bekommen, dass man heruntergefallene Turmfalkenjungen ganz einfach behutsam greifen kann und wieder in das Nest setzen soll. Gesagt, getan. Die Schwierigkeit war nur, dass sich das Junge stark um die Finger eingeklammert hat. Man braucht viele flinke Finger, um alle Krallen gleichzeitig zu lösen. Die Elterntiere haben sich weiterhin um das Junge gekümmert und nun ist es letztendlich aus seinem Nest geflogen. Turmfalkenjungen haben kein Problem damit, wenn Menschen sich nähern und auch den Eltern macht der menschliche Geruch anscheinend nichts aus. Zur Sicherheit kann man Stoffhandschuhe tragen. Ich finde es toll, dass man sich im Stadtbauamt so um die Jungen kümmert und das darüber berichtet wird.

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