Lückenschluss beim Radlweg

Kleines, aber wichtiges Teilstück zwischen Eiselfing und Wasserburg heute offiziell freigegeben

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Die Stadt Wasserburg hatte schon mal vorgelegt, jetzt folgte das nächste Teilstück auf Eiselfinger Seite: Seit heute ist für Radlfahrer und Fußgänger ein durchgehender Weg vom Burgerfeld über den Herder in Richtung Gemeindegebiet Eiselfing bei Höhfelden auch offiziell freigegeben. „Damit ist die Lücke auf dem Innradweg zischen Rosenheim und Wasserburg geschlossen”, sagte Daniel Drachenberg vom Staatlichen Bauamt. Bürgermeister Michael Kölbl war zur offiziellen Freigabe mit einem Fahrrad des Familienbetriebs Posch gekommen. Letztere lobte das Stadtoberhaupt besonders:

„Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Die Familie Posch hat ohne großes Aufheben die nötigen Grundstücke für den Radlweg abgetreten. Wir hatten selten so angenehme Grundstücksverhandlungen”, sagte Kölbl, der allen am Bau Beteiligten seinen Dank aussprach.

 

Der Wasserburger Bürgermeister ging kurz auf die Entstehung des Projektes ein:  „Wir konnten 2016 vom Freistaat ein größeres Grundstück am Herder erwerben, haben dieses gleich an eine Firma weitergegeben, uns allerdings den Streifen für den Radlweg gesichert.” Mit einer ersten Maßnahme habe man diesen dann bis zur Stadtgrenze errichtet. „Dann haben wir uns mit Eiselfing kurzgeschlossen und sind sofort auf Interesse gestoßen.”

 

„Und wir sind dann umgehend in Grundstücksverhandlungen eingetreten”, ergänzte Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler (Mitte). Zum Glück seien die Grundstückseigentümer sehr aufgeschlossen gewesen. „Letztlich konnten wir im vergangenen Herbst mit der Baumaßnahme beginnen, die jetzt vor kurzem abgeschlossen wurde.”

Zur Realisierung des neuen, rund 480 Meter langen Fuß- und Radwegs entlang der Staatsstraße von Wasserburg nach Griesstätt nahm Daniel Drachenberg vom Staatlichen Bauamt in Rosenheim (links) kurz Stellung. Insgesamt habe die Baumaßnahme rund 270.000 Euro gekostet. „Mit dem neuen Teilstück des Radwegs verbinden wir Wasserburg über Griesstätt und Vogtareuth mit Rosenheim.”  Abschließend dankte Drachenberg den ausführenden Firmen und Projektleiter Matthias Grasberger vom Staatlichen Bauamt.

 

Die Querungshilfe direkt an der Stadtgrenze ist barrierefrei ausgeführt.

 

 

Natürlich wurde auch das obligatorische Band durchschnitten:

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